Die ersten Seiten eines neuen Bullet Journals fühlen sich für mich immer irgendwie besonders an.

Kennst du das auch? Ein komplett unbeschriebenes Notizbuch, das noch ganz neu riecht, fühlt sich fast ein bisschen wie ein Neuanfang an. So war es bei mir zumindest.

Da möchte man die ersten Seiten natürlich auch entsprechend gestalten, um mit einem guten Gefühl ins neue Bullet Journal zu starten! Aber wie fängt man am besten an? Direkt die erste Monatsübersicht? Oder besser vorher noch andere Listen und Übersichten?

Natürlich musst du das für dich selber entscheiden, wie du in dein neues Bullet Journal starten möchtest. In diesem Artikel möchte ich dir nur einige Möglichkeiten vorstellen, wie du die ersten Seiten gestalten kannst. Das kann dir ein bisschen Inspiration und Orientierung geben!

Übrigens: in einem anderen Artikel kannst du ein paar konkrete Tipps nachlesen, wie du generell am besten beim Wechsel in ein neues Bullet Journal vorgehen kannst: 3 Tipps für deinen Start in ein neues Bullet Journal

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Möglichkeit 1: Ein bedeutendes Zitat

Ich bin ein riesiger Fan von Zitaten und schlauen Sprüchen! Daraus kann ich viel Inspiration ziehen, die ich dann in Motivation für die Verwirklichung meiner Ideen und Projekte umwandeln kann. In meinem Bullet Journal finden sich immer eine Menge Zitate, und gerade auf der allerersten Seite finde ich ein Zitat sehr passend.

Für die Wahl des passenden Zitates gibt es letztendlich zwei Möglichkeiten:

  1. Du suchst bei Pinterest, zum Beispiel auf unserem Zitate-Board, nach Sprüchen, die dich ansprechen und auf einmal macht es *klick* und du weißt: das ist genau das, was gerade zu mir und meiner Situation passt.
  2. Du nimmst ein Zitat, was nicht nur zur aktuellen Situation passt, sondern das dich vielleicht schon länger begleitet und einfach dein absolutes Lieblingszitat ist.

In meinem letzten Bullet Journal, das ich von März bis Juni benutzt habe, habe ich die erste Variante gewählt. Bei Pinterest bin ich auf dieses Zitat von Michael Jordan gestoßen:

„If you can’t stop thinking about it, don’t stop working for it.“

Ich habe es gelesen und wusste einfach: das ist es. Also ist das die allererste Seite in meinem Bullet Journal geworden.

Ein Zitat ist eine tolle Möglichkeit, die erste Seite im neuen Bullet Journal zu gestalten!

Möglichkeit 2: Der Key

Der Key bzw. die Legende ist keine sonderlich ausgefallene Idee, sondern eher ein Klassiker, und gehört daher in diese Liste. Viele nutzen dafür die erste Seite ihres Bullet Journals, um den Key kunstvoll zu gestalten.

Du listest hier alle Symbole auf, die du in deinem Journal verwendest. Also für deine To Do’s (noch offen, erledigt und verschoben), für Termine, für Notizen… was auch immer du brauchst. Auch in der Wahl der Symbole selber bist du natürlich völlig frei!

Welche Symbole das originale Bullet Journal System umfasst, kannst du hier nachlesen.

Ich selber nutze nur wenige Symbole, weshalb ich eine solche Übersicht nicht benötige. Es ist aber bei vielen BuJo Junkies sehr beliebt, den Key auf der ersten Seite zu gestalten. Auch hierfür kannst du dir natürlich bei Pinterest einiges an Inspiration und Ideen holen.

Möglichkeit 3: Der Future Log

Und noch ein Klassiker :) nach dem originalen Bullet Journal System folgt der Future Log direkt auf den Index. Hierauf möchte ich gar nicht zu ausführlich eingehen.

Für mich gehört der Future Log einfach in jedes Bullet Journal. In einem Notizbuch, das teilweise auch einfach ein klassischer Kalender sein kann, braucht man einfach eine Möglichkeit, Termine einzutragen, die noch weiter in der Zukunft liegen. Dafür ist der Future Log unabdingbar.

Calendex als Future Log, mit Farbcode

Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Future Log zu gestalten. Darüber habe ich einen ausführlichen Artikel geschrieben, den du hier findest. Dort steht übrigens auch, welche Methode für wen geeignet ist und welche Anpassungen du jeweils vornehmen kannst!

In meinen Bullet Journals ist der Future Log immer die erste Doppelseite. Das würde ich dir auch empfehlen, denn so findest du ihn immer schnell, wenn du mal etwas nachschauen oder eintragen möchtest.

Möglichkeit 4: Ziele

Ein Bullet Journal ist sehr gut dafür geeignet, eigene Ziele festzuhalten. Anfang des Jahres können das Ziele für das gesamte kommende Jahr sein. Aber auch, wenn du dein Bullet Journal in der Jahresmitte startest, kannst du Ziele festlegen!

So habe ich es auch gemacht. Anfang des Jahres habe ich mir Ziele in verschiedenen Lebensbereichen gesetzt (Fitness/Gesundheit, Business, Finance und Fun). Im August erschien es mir dann aber nicht mehr ganz sinnvoll, diese Ziele einfach 1 zu 1 ins neue Bullet Journal zu übernehmen. Einige davon habe ich schließlich schon erreicht, andere haben einfach nicht mehr gepasst.

Einen Wechsel in ein neues Bullet Journal kannst du optimal dazu nutzen, deine Ziele zu checken und zu schauen: Was habe ich davon schon erreicht? Was ist vielleicht gar nicht mehr möglich? In welchen Bereichen hat sich mein Leben so gewandelt, dass die Ziele auf einmal ganz anders aussehen?

Schreib die neuen Ziele direkt an den Anfang deines Journals, um sie als Marschrichtung für die nächsten Monate festzulegen!

Möglichkeit 5: Challenges

Hier musst du unterscheiden zwischen Challenges, die über einen Monat gehen, und solchen, die für ein ganzes Jahr relevant sind. Letzteres könnten z.B. Reading– oder Sparchallenges sein. Diese eignen sich dann hervorragend für die ersten Seiten deines neuen Bullet Journals.

Denn sie sind keinem Monat zugeteilt, sondern viel länger „gültig“. Anders sieht das natürlich aus bei Instagram Challenges wie #RockYourHandwriting oder der #letterattack Challenge von Frau Hölle. Wenn du diese Challenges in dein Bullet Journal aufnehmen möchtest, passen diese eher direkt hinter die Monatsübersicht.

Möglichkeit 6: Allgemeingültige Listen

Diese Möglichkeit hängt stark von deinen eigenen Bedürfnissen ab. Ich möchte dir nur einige Ideen geben für zeitlose Listen, die du an den Anfang deines Bullet Journals packen könntest.

Die Liste ließe sich noch ewig weiterführen, aber ich denke, du weißt, was ich meine. Für noch mehr Ideen empfehle ich dir unsere Masterliste für Bullet Journal Ideen!

Fazit: Die ersten Seiten im Bullet Journal

Das waren also einige Möglichkeiten, wie du die ersten Seiten eines neuen Bullet Journals gestalten kannst. Wahrscheinlich wird nicht jede dieser Möglichkeiten zu dir passen, aber das ist normal, schließlich gestalten wir alle unsere Bullet Journals anders. Und das macht das System ja gerade erst aus!

Mach dir jedenfalls nicht zu viel Druck, dass die ersten Seiten perfekt sein müssen. Hier gilt, wie so oft: nur durch Ausprobieren wirst du herausfinden, was dir gefällt und was dir vor allem weiterhilft. Und wenn es dir mal nicht gefällt, kannst du es in deinem nächsten neuen Bullet Journal ja problemlos anders machen!

Wie gestaltest du die ersten Seiten in einem neuen Bullet Journal? Ist das für dich etwas besonderes? Oder schreibst du einfach drauf los, ohne dir da besonders Gedanken zu machen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Unsere Favoriten fürs Bullet Journaling

Notizbuch: Leuchtturm1917 (A5)
Faber-Castell PITT Artist Pen
Tombow Dual Brush Pens (pastell)
edding Brush Pens (super für Anfänger)
Staedtler Triplus Fineliner
LEUCHTTURM1917 329398 Notizbuch Medium (A5), Hardcover, 251 nummerierte Seiten, Schwarz, dotted
Faber Castell Pitt Artist Pen Wallet Black Pack of 4
Tombow ABT-6P-2 Fasermaler Dual Brush Pen mit zwei Spitzen 6er Set, pastellfarben
edding 1340 Brush Pen - Fasermaler mit variabler Spitze - 10er Set , Farblich sortiert
Staedtler triplus 334 SB10 Fineliner Set mit 10 brillanten Farben, hohe Qualität, superfeine, Linienbreite ca. 0.3 mm, aufstellbare Staedtler-Box
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