Die Dutch Door ist ein sehr cooles Konzept für dein Bullet Journal!

Wenn du dich jetzt fragst, was das Ganze mit Holland (Dutch) zu tun hat: So ging es mir auch lange. Als wir während eines Workshops dann auch über die Dutch Door gesprochen haben, wurden wir aufgeklärt, wie es eigentlich zu diesem Namen kommt.

Tatsächlich gibt es in den Niederlanden häufig Türen, bei denen es möglich ist, nur die obere Hälfte zu öffnen, während die untere Hälfte noch geschlossen bleibt. Hier kannst du dir anschauen, wie das dann aussieht. Und genauso ist auch die Dutch Door im Bullet Journal aufgebaut!

Man schneidet dabei also einen Teil der Seite so ab, dass die Seiten dahinter bzw. davor teilweise sichtbar bleiben. Klingt vielleicht erstmal komisch, aber es gibt einige Anlässe, bei denen das sehr hilfreich sein kann!

Warum eine Dutch Door sinnvoll sein kann, wie du dabei am besten vorgehst und welche Möglichkeiten es (unter anderem) gibt, zeige ich dir in diesem Artikel.

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Warum kann eine Dutch Door sinnvoll sein?

Ganz besonders beliebt ist die Dutch Door bei Wochenübersichten! Einige Beispiele gibt es weiter unten. Der entscheidende Vorteil: Durch die Nutzung einer Dutch Door hast du wesentlich mehr Platz für eine Woche!

Das macht also dann besonders viel Sinn, wenn in einer Woche sehr viel los ist und du daher für Planung & Co. extra viel Platz brauchst, um alles zu überblicken.

Denn der Platz auf einer Doppelseite ist nun mal sehr begrenzt. Diesen Platz kannst du mithilfe einer Dutch Door maximieren – und musst dann nicht ständig hin und her blättern!

Das gilt wie gesagt besonders für Wochenübersichten, aber das ist ja noch lange nicht alles. Du kannst so zum Beispiel auch super deine Monatsübersicht erweitern oder das Ganze für einzelne Projekte nutzen, bei denen du einfach nicht so viel hin und her blättern möchtest.

Wie erstelle ich eine Dutch Door?

Grundsätzlich ist das Prinzip einer Dutch Door ganz simpel und auch die Umsetzung im Bullet Journal ist nicht schwer. Es gibt nur einen wichtigen Punkt, den du beachten solltest:

Ich würde dir in jedem Fall empfehlen, dass du dir erstmal das genaue Layout deiner Seite(n) überlegst, bevor du anfängst zu schneiden!

Dann weißt du, wo genau du die Schere ansetzen musst und vor allem auch, wie viele Seiten du überhaupt brauchst. Das kann je nach Variante ja ganz anders aussehen.

Das klingt vielleicht erstmal banal, aber es kann gerade beim Schneiden schnell etwas schief gehen, wenn man keinen genauen Plan hat (ja, ich spreche da aus Erfahrung).

Entweder überlegst du dir einfach im Kopf, wie deine Dutch Door aussehen soll, oder malst das Layout grob mit einem Bleistift auf die Seiten vor. Achte in diesem Fall darauf, die Linien nicht zu fest zu zeichnen, damit du sie gut wieder wegradieren kannst.

Hier unsere Empfehlungen für Bleistifte und ein wirklich gutes Radiergummi:

Faber-Castell 117697 - 6 Bleistifte GRIP 2001, Härtegrad: HB, Schaftfarbe: silber
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  • in ergonomischer Dreikantform
  • mit patentierter Soft-Grip-Zone
  • mit umweltverträglichen Wasserlack
  • Härtegrad: HB
  • silberne Lackierung
Tombow PE-01A-10P Radierer MONO XS, PVC, phthalat- und latexfrei, 11 g, Sparpack, 10 Stück
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Wenn du dir das Layout überlegt und geplant hast, kommt die Schere ins Spiel. Schneide die Seiten passend zurecht. So entsteht dann quasi eine Art mini Heft innerhalb des Bullet Journals. Und fertig ist die Dutch Door!

Jetzt kannst du dein Layout wie gewohnt auf die Seiten bringen. Wir nutzen hierfür unsere üblichen schwarzen Tuschestifte. Das sind unsere Favoriten:

Faber Castell Pitt Artist Pen Wallet Black Pack of 4
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  • für Skizzen, Studien und Tuschezeichnungen
  • hochwertig pigmentierte Farben
  • höchste Lichtbeständigkeit und Wasserfestigkeit
  • enthaltende Stärken: S, F, M, B
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  • Fineliner für präzise Linienzeichnungen
  • Erhältlich in drei versch. Strichstärken: 01 (ca. 0.24 mm), 03 (ca. 0.35 mm), 05 (ca. 0.46 mm)
  • Geeignet für technisches Zeichnen, Illustrationen, Outlines, Comic, Manga, Sketchnotes, Doodling, Urban Sketching u. v. m.
  • Perfekt für das Zeichnen mit Lineal oder Schablone durch lange Metallspitze
  • Wasserbasierter Marker mit Pigmenttinte. Farbe: schwarz

Für was kann ich eine Dutch Door verwenden?

Jetzt zeige ich dir noch einige Beispiele, wie du die Dutch Door verwenden und gestalten kannst. Noch einiges mehr an Ideen findest du auf unserem Pinterest Board!

Wochenübersicht

Der Klassiker ist wie gesagt die Wochenübersicht. Hier kannst du zum Beispiel alle Wochentage oben auf der Doppelseite platzieren. Auf die einzelnen Seiten der Dutch Door kommen dann nochmal die einzelnen Tage.

Diesen Platz kannst du dann für deine Tagesübersichten benutzen oder aber auch als Tagebuch, wenn du nicht so viel planen musst.

Bullet Journal Dutch Door: Wochenübersicht Bullet Journal Dutch Door: Wochenübersicht Bullet Journal Dutch Door: Wochenübersicht

Du kannst die Dutch Door hier aber auch anders platzieren, indem du z.B. seitlich und unten abschneidest. Was mir bei dieser Variante besonders gefällt sind die kleinen Tabs am Rand der Dutch Door, mithilfe derer du immer direkt und schnell zum gewünschten Tag kommst.

Bullet Journal Dutch Door: Wochenübersicht

In diesen beiden Beispielen besteht die Dutch Door jeweils aus mehreren Seiten, was tatsächlich zu einem mini Heft führt. Es ist aber natürlich auch möglich, nur eine einzige Seite zur „Tür“ zu machen.

Dafür kannst du die Seite z.B. längs abschneiden. Auf die Dutch Door kommen dann die To Do’s für die Woche und beispielsweise ein Essensplan. Auf der Seite davor und danach sind die Wochentage.

So hast du wirklich viel Platz für jeden Tag und gleichzeitig den Überblick über alles, was sonst noch wichtig ist!

Bullet Journal Tricks: Dutch Door in der Wochenübersicht

Monatsübersicht

Auch wenn die Wochenübersicht definitiv die beliebteste Übersicht ist, um eine Dutch Door zu nutzen, so ist es natürlich bei weitem nicht die einzige Möglichkeit. Du kannst das Konzept überall dort anwenden, wo eine Doppelseite an Platz nicht ausreicht und du trotzdem gerne alles möglichst auf einen Blick sehen würdest.

So zum Beispiel natürlich auch bei der Monatsübersicht. Das finde ich besonders dann passend, wenn du genug Platz brauchst für alle Termine im Monat, gleichzeitig aber auch nicht auf Ziele & Co. verzichten möchtest.

Das kann dann zum Beispiel, in der sehr schlichten Variante, so aussehen:

Bullet Journal Dutch Door: Monatsübersicht Bullet Journal Dutch Door: Monatsübersicht

Hier hast du ausreichend Platz, um deine Ziele für den Monat festzuhalten, und kannst am Ende des Monats gleich noch deine Review hier festhalten. So hast du wirklich alles beisammen, was den Monat betrifft!

Alternativ kannst du auf der Dutch Door beispielsweise auch Tracker einfügen.

Fazit: Die Dutch Door im Bullet Journal

Jetzt hast du nur einen kleinen Einblick behalten, was du für Möglichkeiten hast, wenn du eine Dutch Door benutzt! Ich glaube aber, dass das Konzept nicht für jeden etwas ist.

Es kostet zum einen einfach sehr viel Zeit. Wer sich diese Zeit dafür nehmen möchte, kann auf jeden Fall tolle Ergebnisse erzielen und je nach Anforderungen auch die Organisation des Alltags einfacher machen.

Mir persönlich wäre das aber zu viel Aufwand, gerade wenn ich es jede Woche machen würde. Da greife ich lieber auf meine einfache Wochenübersicht zurück, die recht schnell fertig ist, und einzelne Tagesübersichten auf den Seiten danach.

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch toll, wenn man wirklich alles zu einem Thema beisammen hat und nicht immer groß blättern muss. Daher könnte ich mir die Dutch Door auch gut der Planung von einzelnen Projekten vorstellen!

Hast du schon mal eine Dutch Door in deinem Bullet Journal benutzt? Wenn ja, wofür? Wie sind deine Erfahrungen damit? Schreib es gerne in die Kommentare!
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