3 Möglichkeiten, wie du den Future Log in deinem Bullet Journal gestalten kannst.

Heute widmen wir uns einem weiteren Modul des klassischen Bullet Journal Systems: dem Future Log.

Die anderen drei Module findest du hier:

Was ist der Future Log überhaupt?

Der Future Log soll dir dabei helfen, alle Termine und Ereignisse zu planen, die in den kommenden Monaten (oder im kommenden Jahr) anstehen. Du kannst hier alles festhalten, was wichtig für dich ist:

  • Geburtstage
  • Urlaub oder Feiertage
  • Verabredungen oder andere Treffen
  • Termine, z.B. beim Arzt
  • …und so weiter!

Du verstehst das Prinzip. Letztendlich kannst du den Future Log so benutzen wie einen normalen Jahreskalender, der bei dir in der Küche hängt.

Da du in deinem Bullet Journal alles selber gestalten kannst, stellt sich auch hier die Frage: welche Variante passt am besten zu mir und meinen Bedürfnissen? Damit du ein wenig Orientierung hast, werde ich dir in diesem Artikel drei Möglichkeiten vorstellen, wie du den Future Log gestalten kannst.

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Anders als bei anderen Seiten wie z.B. der Monatsübersicht ist es hier allerdings so, dass der Future Log wahrscheinlich nur einmal in deinem Bullet Journal auftauchen wird, und zwar ganz am Anfang. Es macht also Sinn, vorher genau zu überlegen, wie du ihn aufbauen willst!

Falls du merkst, dass die von dir gewählte Variante dir gar nicht passt und du sie gar nicht benutzt, kannst du natürlich auch mittendrin einen neuen Anlauf starten. Grundsätzlich halte ich es aber für einfacher und praktischer, sich vorher ausreichend Gedanken zu machen, welche Anforderungen du an den Future Log hast.

Um dich dabei zu unterstützen, habe ich nach jeder vorgestellten Möglichkeit auch aufgeführt, für wen sich diese Variante eignet und wann man besser eine andere wählen sollte.

Also, legen wir los!

1. Der klassische Future Log

Den hat Ryder Carroll in seinem Bullet Journal so erfunden, also wollen wir ihn hier natürlich nicht außen vor lassen. Der klassische Future Log ist ganz simpel aufgebaut.

Auf jede Seite kommen drei Monate. Du unterteilst die Seite einfach mittels Strichen in drei gleich große Abschnitte, schreibst jeweils einen Monat als Überschrift rein – und fertig. Jetzt kannst du alle deine Termine, Geburtstage, Urlaube oder was auch immer du möchtest dort eintragen.

Der klassische Future Log nach Ryder Carroll

Wenn du für einen Monat mehr Platz benötigst, kannst du natürlich auch nur zwei Monate pro Seite einplanen, das bleibt allein dir überlassen.

Wie kann ich diese Methode anpassen?

Es gibt verschiede Möglichkeiten, diese Übersicht anzupassen. Wenn du zum Beispiel jeden Monat viele Termine hast, kannst du diese Variante benutzen, um nur fixe Ereignisse wie Geburtstage oder Feiertage einzutragen. Dort hast du dann alles auf einen Blick. Deine Termine, die jeden Monat neu dazukommen und nicht mehrere Monate im Voraus planbar sind, trägst du dann auf einer extra Seite ein.

Wenn du die einzelnen Monate etwas genauer überblicken willst, kannst du z.B. links in jedem Abschnitt einen Mini-Kalender einfügen. Dann hast du auch einen Überblick über die Wochentage.

Klassische Variante des Future Log, angepasst

Wenn du verschiedene „Kategorien“ einträgst, kannst du diese mit Hilfe von ein wenig Farbe voneinander unterscheiden. Das kann helfen, einen schnelleren Überblick zu erhalten. Du könntest z.B. vor alle Geburtstage einen blauen Punkt machen, vor Feiertage einen roten usw. – auch hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Im Bild siehst du beide Varianten miteinander verbunden: die Termine sind in der jeweiligen Farbe auch im Mini-Kalender markiert. Das gibt dir einen guten Überblick, an welchen Tagen du schon Dinge geplant hast.

Für wen ist diese Methode geeignet?

Diese Variante des Future Logs eignet sich für dich, wenn du…

  • nur wenige Termine oder Ereignisse hast, die du mehrere Monate im Voraus planst
  • deinen Future Log simpel und clean halten möchtest
  • eine eigene Übersicht nur für fixe Termine wie Geburtstage oder Feiertage brauchst

Wenn du allerdings sehr viele Termine hast, die du im Auge behalten willst, dann ist diese Variante eher nicht für dich geeignet.

2. Die Alastair-Methode

Diese Methode wurde nach ihrem Erfinder Alastair Johnston benannt. Seine originale Erklärung kannst du hier nachlesen (auf Englisch). Die Alastair-Methode ist ebenfalls sehr simpel und leicht umzusetzen.

Du überlegst dir zunächst, wie viele Monate du hier auflisten willst. Dann legst du für jeden Monat eine Spalte an. Wenn du einen neuen Termin einträgst, schreibst du in die erste Zeile den genauen Tag und um welches Ereignis es sich handelt. Dann kommt in die passende Monatsspalte noch ein Punkt – fertig!

Angewandt kann das Ganze dann so aussehen:

Future Log mit der Alastair-Methode

Es kommt hier nicht darauf an, dass alle Termine und Ereignisse chronologisch festgehalten werden. Wenn ein neuer Termin feststeht, trägst du diesen einfach in die nächste freie Zeile ein.

Wenn du dann deine nächste Monatsübersicht planst, nimmst du dir einfach die passende Spalte vor und überträgst alle Ereignisse daraus auf die Seite für diesen Monat. Ganz simpel :)

Wie kann ich diese Methode anpassen?

Auch hier kannst du einen Farbcode verwenden und beispielsweise die Punkten in den Spalten farbig gestalten. Es ist auch möglich, gar keine Punkte zu machen, sondern stattdessen den genauen Tag in die Spalte einzutragen und nicht in die Zeile neben den Termin.

Deiner Fantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt!

Für wen ist diese Methode geeignet?

Diese Variante des Future Logs ist für dich geeignet, wenn du…

  • eine simple Methode möchtest, die nicht viel Aufwand erfordert
  • deine Ereignisse in der Zukunft gerne alle untereinander weg in Listenform hättest
  • auf einen Blick sehen möchtest, wie viele Ereignisse in einem Monat anfallen

Wenn du allerdings eher Fan davon bist, deine Termine geordnet und chronologisch sortiert in deinem Bullet Journal zu haben, solltest du besser eine andere Variante wählen.

3. Der Calendex

Diese Variante des Future Logs stammt aus der Feder von Eddy Hope. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich beim Calendex um eine Mischung aus Kalender und Index.

Auf mich hat das System erst etwas verwirrend gewirkt, mittlerweile bin ich aber sehr überzeugt davon und benutze es auch selber schon länger als Future Log in meinem Bullet Journal. Ich komme mit dieser Variante sehr gut zurecht!

Auch hier musst du zunächst entscheiden, wie viele Monate du in deinen Calendex aufnehmen möchtest. Persönlich habe ich aktuell acht Monate aufgenommen, mir reicht das völlig aus. Weiter plane ich normalerweise nicht im Voraus. Du kannst aber z.B. auch das ganze nächste Jahr nehmen, also 12 Monate.

Dann zeichnest du ebenso viele Spalten, für jeden Monat eine. Für eine bessere Übersicht bietet es sich an, die einzelnen Wochen durch horizontale Linien zu kennzeichnen. Links an den Rand kommen dann die Tage von 1 bis 31. In den Monaten, die keine 31 Tage haben, kannst du unten einfach die überflüssigen Zeilen „wegstreichen“.

Calendex als Future Log, noch nicht ausgefüllt

So viel zur Vorbereitung.

Wenn jetzt ein neuer Termin festgelegt wird, schreibst du diesen in deine aktuelle Tagesübersicht. Zuerst das genaue Datum, die Uhrzeit und um welches Ereignis es sich handelt. Dann trägst du in deinem Calendex am entsprechenden Tag die Seitenzahl ein, auf der du den Termin soeben festgehalten hast.

So einfach ist das!

Wie kann ich diese Methode anpassen?

Es wird dich jetzt vermutlich nicht überraschen, dass du auch hier einen Farbcode anwenden kannst :) genau genommen würde ich es dir hier sogar empfehlen, das vereinfacht die Anwendung des Calendex doch sehr.

Lege für jede Kategorie (also Geburtstage, Feiertage etc.) eine Farbe fest und halte diese Legende einfach ganz unten auf der Seite des Calendex fest. Wenn du dann z.B. eine Verabredung einträgst, malst du das Kästchen in der entsprechenden Farbe aus und schreibst dann erst die Seitenzahl rein. Dadurch wird es deutlich übersichtlicher!

Calendex als Future Log, mit Farbcode

Ich mache es außerdem so, dass ich nicht für jeden Termin eine Seitenzahl eintrage. Bei Geburtstagen beispielsweise verwende ich einfach einen orangenen Punkt, bei Spielen der Baskets einen pinken. Das sind alles Ereignisse, wo ich eigentlich im Kopf habe, um was genau es sich handelt. Dadurch wird es auch nochmal übersichtlicher.

Für wen ist diese Methode geeignet?

Diese Variante des Future Logs ist für dich geeignet, wenn du…

  • häufig mehrere Termine oder Ereignisse an einem Tag hast
  • neue Sachen gerne an der Stelle in deinem Bullet Journal einträgst, an der du gerade bist (also auf deiner Tagesübersicht)
  • Notizen zu deinen Terminen machen möchtest und trotzdem eine Möglichkeit suchst, alles auf einen Blick zu sehen

Wenn du allerdings gerne eine simple Methode für deinen Future Log suchst, solltest du lieber die Finger vom Calendex lassen :)

Fazit

Wie immer, wenn es um das Bullet Journal geht, stehen dir auch beim Future Log alle Möglichkeiten offen. Die drei vorgestellten Varianten sollen alle nur als Inspiration dienen; letztendlich musst du selber entscheiden bzw. herausfinden, was am besten zu dir passt.

Übrigens: wenn du dich fragst, wo der Vorteil ist, all diese Termine in deinem Bullet Journal einzutragen und nicht einfach einen klassischen Kalender zu benutzen, dann schau doch mal hier vorbei. Theresa hat darüber bereits ausführlich geschrieben.

Falls du noch mehr Inspiration brauchst, wie du deinen Future Log gestalten kannst, dann schau mal bei Pinterest vorbei. Ich habe dort ein Board erstellt voll mit Future Logs – ich bin sicher, da findest du etwas, was dir gefällt :)

Benutzt du eine dieser Varianten in deinem Bullet Journal? Gestaltest du deinen Future Log ganz anders oder benutzt du bisher keinen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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