Essen ist eine tolle Sache, oder? Finde ich auch. Aber manchmal kann es einem auch wirklich Kopfzerbrechen bereiten.

Nämlich genau dann, wenn man mal wieder vor dem vollen Kühlschrank steht und doch einfach keinen blassen Schimmer hat, was man essen soll. Oder andersrum: man hat Lust auf ganz viele verschiedene Dinge und kann sich einfach nicht entscheiden.

Wenn es dir auch so geht, kann ich nur sagen: I feel you!

Aus diesem Grund gehen wir heute mal das große Thema Essensplanung im Bullet Journal an. Denn – wie sollte es auch anders sein – dein Bullet Journal hilft dir dabei, das ganze Thema zu vereinfachen!

Ein Bullet Journal Essensplan ist prinzipiell schnell erstellt, aber wie immer gibt es hier wieder unzählige Möglichkeiten, diesen zu gestalten. Ich möchte dir einige davon vorstellen und dir auch sonst einige Tipps und Tricks zeigen, wie du dein Journal hier nutzen kannst.

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Legen wir also los :)

Wöchentliche Essensplanung mit dem Bullet Journal

Grundsätzlich macht es Sinn, deinen Bullet Journal Essensplan immer wöchentlich zu erstellen. So kannst du ein wenig im Voraus planen, aber auch nicht zu weit in die Zukunft.

Für die Erstellung hast du dann zwei Optionen:

  • Integration des Essensplans in deine Wochenübersicht
  • eine eigene Seite für die gesamte Essensplanung

Ich persönlich nutze wenn dann die erste Option und integriere meine Planungen in meine Wochenübersicht. So habe ich immer alles, was die Woche betrifft, auf einen Blick. Neben der Essensplanung stehen dort dann noch meine To Do’s bzw. Ziele für die Woche. Außerdem schreibe ich gerne auf, an welchen Tagen ich Sport gemacht habe.

Bullet Journal Essensplan integriert in die Wochenübersicht

Hast du auch das Problem, dass du dich nicht schon montags festlegen willst, was du am Freitag isst? Mir geht es genauso. Wenn ich genau festlege, an welchem Tag ich was esse, kann ich vorher schon mit absoluter Sicherheit sagen, dass ich mich eh nicht dran halte.

Wenn ich aber gar nicht plane, was es die Woche so zu essen gibt, stehe ich abends da, bin halb am verhungern und habe absolut keine Idee, was ich essen soll. Ich bin da wirklich wahnsinnig unkreativ.

Es musste also eine Lösung für diese beiden Probleme her. Einfach so ein Zwischending.

7 Mahlzeiten für 7 Tage in der Woche

Ich bin sehr froh, dass ich dieses Zwischending mittlerweile gefunden habe. Meinen Bullet Journal Essensplan erstelle ich gerne samstags nach dem Frühstück (ja, das ist meine Planungsroutine!).

Ich überlege mir dann genau, wie oft ich in der kommenden Woche selber kochen werde. Im Optimalfall sind das natürlich sieben Mal, aber falls ich schon weiß, dass ich auch mal essen gehen werde, kann ich das hier direkt einplanen.

Dann schreibe ich entsprechend viele Mahlzeiten auf, die ich in der kommenden Woche essen möchte. Dafür gehe ich dann samstags oder spätestens montags einkaufen. In der Woche selber überlege ich dann jeden Tag, auf welche der Mahlzeiten ich am meisten Lust habe – und ich weiß, dass ich bereits alles an Zutaten da habe, was ich brauche.

Diese Methode hat sich mittlerweile für mich sehr bewährt :)

So kannst du deinen Bullet Journal Essensplan gestalten

Natürlich möchte ich dir auch noch ein bisschen Inspiration mitgeben, wie genau du deinen Essensplan gestalten kannst. Eine Möglichkeit siehst du bereits oben: die Integration in die Wochenübersicht.

Falls du deine Essensplanung aber auf’s nächste Level heben möchtest, bietet es sich an, dafür eine extra Seite in deinem Bullet Journal zu erstellen. Zwei Varianten davon zeige ich dir jetzt.

Alles in einem: Der Allround Essensplan

Wochenansicht eines Bullet Journal Essensplan mit Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Snack

Hier wird die komplette Woche geplant und rein gar nichts dem Zufall überlassen. Diese Variante eignet sich also für richtige Planungsfreaks :)

Dadurch, dass auch Frühstück, Mittagessen und Snack geplant werden, ist deine Einkaufsliste am Ende auf jeden Fall komplett und du bist für die ganze Woche gerüstet.

Immer wieder verwendbar: Essensplanung mit Post-its

Bullet Journal Essensplan mit Sticky Notes

Diese Variante ist wirklich Essensplanung next level! Hier nimmst du eine Doppelseite, die du einmal vormalst und dann immer wieder verwenden kannst. Sämtliche Infos schreibst du nämlich auf Post its/Sticky Notes und klebst sie in dein vorgemaltes „System“ ein.

Das hat den Vorteil, dass du die Reihenfolge der Mahlzeiten immer wieder verändern kannst, ohne dass es unordentlich aussieht. Außerdem kannst du die Einkaufsliste einfach rausnehmen und mit zum Einkaufen nehmen!

Schaffe dir eine Routine

Wie du vielleicht schon weißt, bin ich ein großer Fan von Routinen. Sie machen alles so viel einfacher!

Ich empfehle dir daher, auch für die Essensplanung eine Routine aufzubauen. Das kann wie bei mir der Samstag sein, der sich irgendwie anbietet, weil man dann auch direkt einkaufen gehen kann. Vielleicht planst du die nächste Woche aber auch lieber am Sonntag und gehst dann erst am nächsten Tag einkaufen. Oder du machst es bereits am Freitag und hast dann am Wochenende den Kopf frei.

Mach es so, wie es dir am besten passt :)

Wenn dir mal die Ideen ausgehen…

Ich weiß nicht, ob du das kennst, aber wenn es darum geht zu überlegen was es zu essen gibt, bin ich fürchterlich unkreativ. Mir fällt oft überhaupt nichts ein, was es geben könnte. Das ist wirklich ganz schlimm!

Aber auch hier kann das Bullet Journal natürlich Abhilfe verschaffen.

Lege dir für solche Tage eine Liste an, in der du nach Frühstück, Mittagessen und Abendessen trennst. Immer wenn du etwas isst, dass dir total gut schmeckt, kannst du es – sozusagen als Erinnerung – in die entsprechende Kategorie eintragen.

Am Anfang nimmst du dann erstmal Sachen, die du generell gerne isst. Wenn du dann mal etwas Neues kochst, kannst du es einfach nachtragen.

Meal Ideas als Teil des Bullet Journal Essensplan

Falls dir dann die Ideen ausgehen, wenn du deinen Bullet Journal Essensplan machst, kannst du einen Blick in die Liste werfen. Dann findest du bestimmt etwas, was du gerade gar nicht im Kopf hattest, worauf du aber total Lust hast!

Mir hilft das immer sehr. Jetzt müsste ich nur mal öfter neue Sachen kochen, damit ich die Liste auch weiter füllen kann, aber das ist eine andere Geschichte…

Das Food Diary: nicht nur planen, sondern auch tracken

Es kann sehr hilfreich sein, sich genau aufzuschreiben, was man den ganzen Tag über gegessen hat. Dabei ist es ganz egal, ob man abnehmen oder einfach gesunder essen möchte. Aufzuschreiben, was du wann gegessen hast, stärkt auf jeden Fall dein Bewusstsein dafür.

Ich könnte eigentlich immer essen. Und wenn es nur mal eine Kleinigkeit zwischendurch ist. Das passiert dann meistens sehr unbewusst und am Ende des Tages habe ich jede Menge ungesundes Zeug in mich reingeschaufelt.

Das wollte ich ein bisschen kontrollieren und habe deswegen zeitweise ein Food Diary, also einfach ein „Essens-Tagebuch“ geführt. Jeden Abend habe ich aufgeschrieben, was ich tagsüber gegessen habe. Auch wenn es nur ein Schokoriegel war, alles kam auf die Liste.

Mir hat das wirklich sehr geholfen. Und zwar aus folgendem Grund: Es war mir richtig unangenehm mir selbst gegenüber, abends aufzuschreiben, wie viel ungesunde Dinge ich mal wieder gegessen habe. Dadurch habe ich tagsüber automatisch mehr darauf geachtet, was ich esse – einfach nur, weil ich abends nur gute Sachen aufschreiben wollte! Einen ähnlichen Effekt konnte ich schon beim Habit Tracker feststellen.

Auch das Food Diary zählt für mich daher zum großen Thema Bullet Journal Essensplan. Vielleicht kann dein Bullet Journal dir auch dabei helfen, gesünder oder zumindest bewusster zu essen? Probier es doch mal aus!

Das Food Diary gestalten

Wie du dein Food Diary gestaltest, hängt natürlich wie immer von dir selber ab. Ich möchte dir hier eine Varianten zeigen, die sich vielleicht auch für dich anbietet.

Teil des Bullet Journal Essensplan kann auch ein Food Diary sein

So habe ich eine Zeit lang mein Food Diary gestaltet. Wie du siehst, habe ich es sehr minimalistisch und schlicht gehalten. Jeden Abend habe ich einfach aufgeschrieben, was ich gegessen habe, ohne großen Aufwand.

Und wie schon gesagt: es hat mir sehr geholfen!

Bullet Journal Essensplan: Budgetplanung inbegriffen

Wenn du wirklich alles rund um die Essensplanung in dein Bullet Journal mit einbeziehen möchtest, gehört dazu natürlich auch das Budget.

Besonders zu Beginn meines Studiums habe ich sehr darauf geachtet, wie viel ich monatlich für Lebensmittel ausgebe. Nach einigen Jahren hat sich das mittlerweile ganz gut eingespielt, trotzdem habe ich gerne den genauen Überblick über mein Geld.

Wenn es dir genauso geht, kannst du darüber nachdenken, auch deine Budgetplanung ins Bullet Journal zu integrieren. Vielleicht hast du ein wöchentliches oder monatliches Limit, wie viel du für deine Lebensmitteleinkäufe ausgeben möchtest oder kannst.

Schreibe diese Zahl in dein Bullet Journal, und zwar so, dass du sie immer präsent hast. Ich finde, das stärkt auch nochmal das Bewusstsein dafür!

Dann kannst du eine Liste führen, in die du die genauen Beträge einträgst, die du beim Einkaufen ausgibst. Ende des Monats oder der Woche rechnest du alles zusammen und kannst sehen, ob du dein Budget eingehalten hast.

Wenn du besondere Ausgaben hattest, die nicht jeden Monat anfallen (z.B. wenn Aldi mal wieder Stifte und Washi Tapes im Angebot hat), schreib das am besten dazu. Dann kannst du genau sehen, wo du im nächsten Monat vielleicht etwas sparen kannst.

Fazit

Essensplanung im Bullet Journal kann eine allumfassende Angelegenheit sein: von Planung über Tracken was du tatsächlich gegessen hast bis hin zur Budgetplanung.

Such dir aus, welche Punkte davon für dich relevant sind. Vielleicht lässt du die Planung weg und führst nur ein Food Diary oder andersrum. Wie es dir passt, schließlich muss dein Bullet Journal zu dir und deinen Bedürfnissen passen :)

Führst du einen Bullet Journal Essensplan? Wie gestaltest du ihn? Oder hat das ganze Thema in deinem Bullet Journal gar nichts verloren? Schreib es in die Kommentare :)