Wir haben in den letzten Jahren schon sehr, sehr viele Blogartikel dazu geschrieben, wie unsere monatlichen Bullet Journal Setups aussehen (diese Artikel findest du alle hier).

Aber wie sieht das eigentlich am Ende eines Monats aus? Wie viel Platz nimmt so ein Monat ein, was für Listen und Übersichten kommen da noch dazu?

Das möchte ich dir in diesem Blogartikel mal zeigen!

Jetzt gibt’s also nicht nur die noch nicht ausgefüllten Übersichten und Tracker vom Monatsanfang, sondern alles in der Rückschau-Perspektive. Und du wirst sehen, wie minimalistisch mein Bullet Journal mittlerweile tatsächlich aussieht. :)

Um es etwas zu strukturieren, hab ich den Artikel eingeteilt in die unterschiedlichen Bereiche, die bei mir im Mai eine Rolle gespielt haben: Tracker, Wochenübersichten, Tagesübersichten und Notizen.

Wenn du noch Fragen dazu hast, schreib sie gerne in die Kommentare!

Deckblatt & Co.: Der Start in den Mai

Nach wie vor mag ich es, den neuen Monat mit einem Deckblatt einzuleiten und ihn so auch optisch vom Vormonat zu trennen. Mittlerweile ist das fast das einzige Mal, das in meinem Bullet Journal zumindest etwas Farbe ins Spiel kommt.

Seit einigen Monaten kombiniere ich das Deckblatt auf einer Doppelseite mit der klassischen Monatsübersicht:

Diese Doppelseite markiere ich übrigens immer mit Washi Tape am Seitenrand, damit ich sie schnell wiederfinde. Die normalen Leuchtturm1917 Notizbücher, die ich immer verwende, haben ja nur zwei Lesebändchen und die brauche ich schon für die aktuelle Wochen- und Tagesübersicht.

Du siehst: In meiner Monatsübersicht ist durchaus auch mal das ein oder andere durchgestrichen. Termine ändern sich eben manchmal.

Meine Tracker im Mai: Workouts und Zyklus

Ach ja, die guten alten Tracker. Ich finde es ganz spannend, bei mir selber zu beobachten, wie ich sie manchmal brauche und nutze und dann wieder gar nicht. Der Habit Tracker ist für mich teilweise Fluch und Segen zugleich.

Im Mai war ich eher in einer „dann wieder gar nicht“ Phase, was die Tracker anging – aber ich hab’s mal wieder versucht:

Workout-Tracker

Nachdem ein Workout-Tracker im März und April für mich sehr gut funktioniert hat, wollte ich das im Mai auf jeden Fall fortführen. Ich sag mal so… das hat eher so mittelmäßig geklappt!

Meine Workouts hab ich zwar durchgezogen, aber sie einfach nicht im Tracker eingetragen.

Das zeigt mir einmal mehr: Ich brauche einfach nicht jeden Monat Tracker. Zwischendurch mal tut mir das richtig gut, aber irgendwann komme ich einfach an den Punkt, da helfen mir die Tracker nicht mehr weiter.

Und das ist ja auch völlig okay so – ich weiß jetzt, dass ich für Juni definitiv keinen Workout-Tracker mehr brauche und lasse ihn dann einfach weg!

Zyklus-Tracker

Außerdem wollte ich mich im Mai zum allerersten Mal an einem Zyklus-Tracker versuchen. Letztes Jahr habe ich ein Buch über die verschiedenen Phasen im Zyklus gelesen und für was welche Phase jeweils gut geeignet ist und für was eher nicht.

Das fand ich super spannend, weil es bei mir definitiv so ist, dass ich in manchen Wochen z.B. wesentlich mehr Energie hab als in anderen. Die Zyklusphasen entsprechend zu nutzen ist etwas, das ich gerne noch viel mehr machen würde.

Also wollte ich den Tracker erstmal dazu nutzen, um genau sowas festzuhalten: An welchen Tagen hab ich besonders viel Energie, wann bin ich eher antriebslos? Wann setzt der große Appetit ein, wann wird meine Haut schlechter?

Das sind alles Sachen, die bei mir regelmäßig vorkommen, und ich wollte einfach mal tracken, wann das genau der Fall ist. Auch das habe ich aber leider nicht durchgezogen:

Mehr als das steht tatsächlich nicht drin.

Das ist jetzt allerdings etwas, das ich wirklich gerne angehen möchte, deswegen werde ich im Juni auf jeden Fall einen neuen Versuch starten. Eventuell werde ich den Tracker an sich auch nochmal etwas optimieren.

Wochenübersichten: Verlässlich wie eh und je

Warum meine Wochenübersichten das Wichtigste in meinem Bullet Journal sind, darüber habe ich hier schon im Detail geschrieben. Und das hat sich natürlich auch im Mai nicht geändert.

In der ersten Woche hatte ich noch eine MOVE-Spalte mit in der Übersicht, um meine Schritte und kleine Challenges für jeden Tag zu tracken – ähnlich wie den Workout-Tracker habe ich aber auch das nicht wirklich genutzt. Deswegen ist es ab der Woche danach wieder rausgeflogen.

Das sind meine Wochenübersichten im Mai gewesen:

Eine Woche des Monats habe ich Urlaub gemacht und für diese Woche dann auch keine Wochenübersicht erstellt, deswegen sind’s nur drei.

In dieser Woche habe ich mein Bullet Journal hauptsächlich dafür genutzt, viel zu reflektieren und meine Gedanken aufzuschreiben. Davon gibt’s keine Fotos, weil sehr privat :) ist aber auch nicht spektakulär, ich schreibe hier oft wirklich einfach drauf los.

Überblick behalten mit den Tagesübersichten

Sehr essentiell sind im Laufe eines Monats für mich auch meine Tagesübersichten, denn das sind zum einen meine To-do-Listen für jeden Tag, zum anderen halte ich hier auch Notizen aus Calls fest oder wenn mir zwischendurch mal irgendwas in den Kopf kommt, was ich später noch brauchen könnte.

Für jede Tagesübersicht nutze ich einfach immer den nächsten freien Platz – manchmal passen zwei Tage auf eine Seite, manchmal auch nur einer.

Und hier muss ich einfach nochmal betonen, wie sehr ich die Flexibilität des Bullet Journal Systems liebe. Egal wie viel Platz ich brauche oder ob ich auch mal Tage freilasse – es spielt einfach keine Rolle, alles ist möglich!

Hier ein kleiner Eindruck für dich, wie meine Tagesübersichten so aussehen:

Du siehst: Wirklich unspektakulär. Dafür aber umso essentieller für mich während meiner Arbeitswoche. An den Wochenenden habe ich übrigens normalerweise keine, es sei denn es gibt wirklich mal viele Dinge, die ich da im Kopf behalten muss. Aber das passiert wirklich extrem selten.

Weitere Notizen und Journaling

Ich hab’s gerade schon erwähnt: Ich nutze mein Bullet Journal auch viel für’s reine Journaling, wo ich also alles aufschreibe, was mir gerade so durch den Kopf geht. Während meiner Urlaubswoche hatte ich ein paar wichtige Erkenntnisse was meine Arbeit angeht, die ich dann auch hier festgehalten habe.

Für diese Journaling-Einträge nutze ich auch einfach immer die nächste freie Seite. Das gleiche gilt für Notizen: Für einen meiner Newsletter habe ich z.B. eine Umfrage erstellt. Bevor ich das am Laptop umsetze, habe ich erstmal alle Fragen dafür im Bullet Journal festgehalten:

Das könnte ich ja auch einfach am Laptop machen, aber mir hilft das total, erstmal alles handschriftlich zu notieren. Und so finden sich im Laufe des Monats zwischendurch auch immer mal wieder Seiten mit solchen Notizen und Ideen.

Ein Monat in meinem Bullet Journal: Mein Fazit für Mai

Insgesamt bin ich aktuell bei ca. 30 Seiten für den Mai, dazu kommt noch meine Monatsreflexion, die ich ja immer zum Abschluss des Monats mache. Das war ein eher kurzer Monat, ich bin auch oft bei 50 bis 60 Seiten. Aufgrund meiner Urlaubswoche und eher weniger Notizen im Vergleich zu sonst ist der Mai aber eben etwas kürzer ausgefallen.

Die Tracker habe ich diesen Monat kaum genutzt, was aber okay ist – ich lerne ja daraus, dass ich meine Workouts nicht mehr tracke und den Zyklus-Tracker einfach nochmal etwas überarbeite.

Das kann ich dir übrigens sehr ans Herz legen: Am Monatsende einfach mal den ganzen Monat durchblättern und kurz reflektieren, welche Tracker und Übersichten du weiterhin nutzen möchtest und welche nicht mehr :)

So kannst du dein persönliches System jeden Monat wieder etwas mehr für dich optimieren.

Wenn du noch Fragen zu diesem Monat in meinem Bullet Journal hast, schreib sie wie gesagt gerne in die Kommentare! Und ich freue mich auch zu hören, wie dein Monat so gelaufen ist :)
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