Die erste Jahreshälfte von 2019 ist rum! Ich fühle mich wie eine kaputte Schallplatte, weil ich das immer und immer wieder sage, aber es ist nun mal so: Bisher ist das Jahr nur so an mir vorbeigerast!

In den ersten sechs Monaten ist wahnsinnig viel passiert und zumindest bei mir werden die nächsten sechs Monate noch viel intensiver und vollgepackter, das weiß ich jetzt schon.

Mein wichtigster Begleiter im Alltag ist und bleibt da beim Bullet Journal. Das ist Fakt. Ich wüsste wirklich nicht, was ich ohne machen würde.

Jetzt ist mein Bullet Journal allerdings voll und es ist Zeit für ein neues – mein Setup und was ich mir dabei gedacht habe, zeige ich dir hier im Artikel!

___STEADY_PAYWALL___

Was kommt mit ins neue Journal?

Über den Prozess vom Wechsel in ein neues Bullet Journal haben wir auf dem Blog schon ganz viel geschrieben und im Mitgliederbereich findest du dazu auch ein Video von Theresa!

Trag dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter ein und erhalte als Dankeschön Zugriff auf jede Menge Bullet Journal Vorlagen in unserer Bibliothek! 


Du erhältst ca. zwei bis fünf Mal im Monat E-Mails von uns mit exklusiven Tipps, Ideen und Inspiration für dein Bullet Journal. Außerdem informieren wir dich immer als allererstes, wenn es bei Punktkariert etwas Neues gibt!

Du kannst dich jederzeit mit einem Klick wieder abmelden. Hinweise zum Datenschutz, Widerruf, Protokollierung sowie der von der Einwilligung umfassten Erfolgsmessung erhältst du in der Datenschutzerklärung.

Deswegen will ich hier gar nicht mehr allzu viel auf den Prozess im Allgemeinen eingehen, sondern dir konkret zeigen, wie es bei mir dieses Mal war.

Ich nutze schon seit längerem so gut wie keine Tracker mehr, und wenn, dann sind es nur ganz kleine für sehr konkrete Anlässe. So etwas wie das Year in Pixels habe ich noch nie genutzt, deshalb gibt es in diese Richtung nichts, was ins neue Bullet Journal umziehen müsste.

Stattdessen habe ich mir überlegt: Was ist mir eigentlich für die zweite Jahreshälfte wichtig? Was brauche ich? Worauf will ich den Fokus legen?

Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass das neue Journal genau von Juli bis Dezember reichen wird. Und ich weiß jetzt schon, dass das sehr ereignisreiche Monate werden :)

Kurz noch zum Stil meines Journals: Das letzte war sehr, sehr minimalistisch. Und das neue wird es auch. Denn das ist genau das, was ich gerade brauche – Fokus auf das Wesentliche!

Was ist mir denn nun wichtig?

Wichtig ist mir vor allem eins: Überblick. Ich arbeite an mehreren Projekten, und auch privat steht dieses Jahr noch so viel an (und zwar nicht gerade Kleinigkeiten), da brauche ich einfach den Überblick über alles, sonst drehe ich durch.

Klar war für mich also, dass ich einen Future Log brauche – aber nicht (nur) für Termine, sondern um quasi das „Big Picture“ überblicken zu können. Mehr dazu gleich noch im Detail.

Außerdem war mir klar, dass ich mehr mit Zielen arbeiten möchte, als ich es in der ersten Jahreshälfte getan habe. Dazu gibt es gleich mehrere Seiten im neuen Bullet Journal!

So sieht mein neues Setup aus

Legen wir jetzt aber mal los, wie denn die einzelnen Seiten wirklich konkret aussehen. Kurz noch zum Notizbuch: Ich nutze das „originale“ Bullet Journal von Leuchtturm1917. Das hat ein paar Besonderheiten, mehr darüber kannst du hier nachlesen.

Die Seiten auf den Fotos sind übrigens alle leer, weil dort teilweise sehr private Sachen stehen und teilweise welche, die noch nicht bereit sind für die Öffentlichkeit :)

Deckblatt + Future Log

Die 4 Seiten, die im Bullet Journal für den Future Log vorgesehen sind, habe ich auch genau das erstellt – denn wie gesagt, ich brauche Überblick.

Da das Jahr aber nur noch 6 Monate hat, haben mir auch drei Seiten gereicht, und so habe ich die erste Seite für ein Deckblatt genutzt. Wie gesagt, sehr minimalistisch – und es ist tatsächlich genau das gleiche, wie im alten Bullet Journal.

Aber es gefällt mir so und das Zitat von Walt Disney habe ich mir als Motto für das ganze Jahr vorgenommen, also warum sollte ich es mittendrin ändern, wenn es immer noch passt?

Anders als im letzten Journal habe ich im Future Log sogar etwas Farbe ins Spiel gebracht, wenn auch nur minimal. Aber so gefällt es mir wirklich sehr gut.

Level 10 Life

Die Level 10 Life Übersicht habe ich Anfang des Jahres zum ersten Mal genutzt. Anfang Januar habe ich entschieden, das Ganze als Momentaufnahme zu nehmen und nichts in der Übersicht zu verändern.

Stattdessen wollte ich im nächsten Bullet Journal wieder eine solche Übersicht einfügen und dann „vergleichen“: Welcher Bereich hat sich verbessert? Um welchen habe ich mich so gar nicht gekümmert? Und habe ich meine Level 10 Goals, die ich mir gesetzt habe, erreicht?

Genau das habe ich jetzt auch getan. Statt 10 sind es jetzt aber nur noch 8 Lebensbereiche, die ich in meiner Übersicht habe. Und so sieht sie aus:

Falls du überhaupt keine Ahnung hast, wovon ich hier gerade rede, schau mal hier vorbei: Level 10 Life

20 before 2020

Level 10 Life war die erste Übersicht in Sachen Ziele, 20 before 2020 ist die nächste. Das Konzept ist ganz simpel und ich habe es schon oft genutzt: Hier habe ich mir 20 Dinge überlegt, die ich vor 2020 noch machen oder erreichen möchte – also einfach bis zum Ende des Jahres.

Mehr über das Konzept kannst du übrigens hier nachlesen!

Dieses Mal habe ich aber nicht einfach eine Liste erstellt und meine 20 Vorhaben untereinander weg geschrieben. Stattdessen habe ich mir vier „Kategorien“ überlegt und meine Ziele hier eingeteilt: Business, Beziehung, Familie & Freunde und Ich selber.

Durch diese Einteilung wollte ich dafür sorgen, dass die Ziele auch ausgeglichen eingeteilt sind und ich keinen Bereich vernachlässige.

Dieses 20 before 2020 Layout kannst du dir übrigens als Vorlage im Mitgliederbereich herunterladen! Mit leeren Kästchen, damit du deine vier Bereiche selber festlegen kannst :)

Affirmationen

Zum Abschluss gibt es noch eine Seite, von der ich jetzt leider kein Foto habe, da ich hier dann wirklich einfach nur eine Liste erstellt habe. In dieser Liste stehen meine Affirmationen für die zweite Jahreshälfte in 2019.

Affirmationen sind quasi positive Selbstbekräftigungen. Mehr darüber kannst du zum Beispiel hier nachlesen, falls dich das Thema interessiert.

Das ist mein Setup für die zweite Jahreshälfte 2019 – im Anschluss daran folgt bereits die erste Monatsübersicht :)