Kennst du das, wenn du das Gefühl hast, die Tage und Wochen vergehen wie im Flug und du schaffst kaum etwas von dem, was du dir vorgenommen hast?

Wahrscheinlich schon. Wer kennt es nicht?

Auch ich habe dieses Gefühl schon relativ lange, allerdings war es noch nie so ausgeprägt wie dieses Jahr. 2018 rast bisher nur so an mir vorbei und es macht mir fast ein bisschen Angst. Ich hatte mir viel vorgenommen für das Jahr. Da die Zeit so schnell vergeht, habe ich aber das Gefühl, bisher nichts davon geschafft zu haben.

Das stimmt natürlich nicht ganz, aber ich musste doch viel darüber nachdenken, als ich mein Bullet Journal für den April vorbereitet habe.

Warum erzähle ich dir das?

Ich habe bei der Gestaltung meiner Monatsübersicht für den April versucht, darauf zu achten, auf irgendeine Weise etwas mehr Achtsamkeit einzubauen. Mehr Achtsamkeit und auch mehr Zeit für mich.

Monatsübersicht April: Mein Fokus

In manchen Wochen dieses Jahr hatte ich das Gefühl, ich ertrinke in To Do’s. Das ist eigentlich nichts schlechtes, denn das, was wir machen, macht mir immer sehr viel Spaß (mal abgesehen von der neuen Datenschutzgrundverordnung. Hilfe!). Trotzdem fehlte mir oft der Überblick, der Blick für das „bigger picture“.

Also wusste ich: Im April muss etwas anders werden.

Doch wie setzt man das um? Was mir in vielen Monaten geholfen hat, besonders am Anfang meiner Bullet Journal Zeit, waren Tracker. Gerade durch die Nutzung eines Habit Trackers habe ich es immer gut geschafft, bestimmte Dinge täglich zu erledigen (z.B. genug trinken), was mir sonst schwer gefallen ist.

In den letzten Monaten habe ich immer weniger Tracker in meinem BuJo gehabt, weil ich sie einfach nicht gebraucht habe. Dementsprechend waren die Seiten lange angefangen, aber nicht genutzt, sodass ich mich irgendwann entschieden habe, so gut wie keine Tracker zu verwenden.

In meiner Monatsübersicht April habe ich allerdings mal wieder einen Tracker verwendet, den ich auch vor einigen Monaten bereits rausgeschmissen hatte. Da gehe ich aber später noch genauer drauf ein.

Meine Monatsübersicht April: Kalendervariante

Vierter Monat im Jahr, zum vierten Mal nutze ich die Kalendervariante für meine Monatsübersicht! Mittlerweile habe ich mich mit diesem Design doch sehr angefreundet und benutze es sehr gerne. Ich habe oft wirklich nur den Monat auf der Doppelseite, damit ich die Kästchen groß genug machen kann, um alle Termine einzutragen.

Das habe ich im April etwas angepasst. Rechts habe ich Platz, um meine Ziele für den April einzutragen. Hier möchte ich mir insgesamt drei Sachen überlegen, die am Ende des Monats auf jeden Fall abgeschlossen bzw. erreicht sein sollen.

Damit möchte ich dafür sorgen, dass ich wirklich zielgerichtet arbeite und meine Prioritäten entsprechend setze, um diese Ziele zu erreichen. Wenn andere Dinge diesen Monat dann mal rausfallen, weil dafür einfach keine Zeit mehr ist, ist das okay!

Gleichzeitig soll aber der Bereich Self Care auch nicht zu kurz kommen, weshalb ich auch hierfür etwas Platz in meiner Monatsübersicht April reserviert habe. Hier möchte ich mir ebenfalls drei Dinge überlegen, die ich in den Alltag einbauen kann und die einzig und allein mir guttun.

Ein paar Ideen habe ich schon:

  • vor dem Schlafengehen lesen
  • ausgiebig und ganz in Ruhe frühstücken
  • ein Tag in der Woche nur für Kreativität

Wenn du noch weitere Ideen hast, dann schreib sie gerne in die Kommentare :)

Wie jeden Monat habe ich natürlich auch im April wieder ein Zitat in meiner Monatsübersicht.

Höre auf deine Intuition, sie ist auf deiner Seite.

Klicke einfach auf die Bilder, um sie in voller Größe anzusehen.

Die Rückkehr des Self Care Trackers

Wenn du Punktkariert schon länger verfolgst und weißt, welche Tracker ich letztes Jahr regelmäßig im Bullet Journal hatte, hast du es dir vielleicht schon denken können: im April werde ich wieder einen Self Care Tracker nutzen! Zumindest ist das der Plan.

Das Prinzip des Self Care Trackers ist sehr simpel: Es gibt vier Bereiche (Laune/Stimmung, Aktivität, Ernährung und Schlaf). Jeden Abend bewerte ich diese Bereiche dann auf einer Skala von 1 bis 10 für den jeweiligen Tag, wobei 10 das höchste der Gefühle ist.

Jeder Bereich hat eine Farbe, in der ich irgendwo zwischen 1 und 10 einen Punkt mache. Die einzelnen Punkte verbinde ich Stück für Stück, sodass ich am Ende des Monats je einen Graph pro Bereich habe.

So kann man super erkennen, wie die einzelnen Bereiche zusammenhängen (schlecht geschlafen kann zum Beispiel zu schlechter Laune führen).

Der Self Care Tracker führt bei mir außerdem dazu, dass ich häufig achtsamer durch den Tag gehe und versuche, jeden Bereich so gut wie möglich zu gestalten.

Auf der linken Seite habe ich mich außerdem noch für ein weiteres Zitat entschieden, das für mich irgendwie gut dazu passt:

Du wirst genauso glücklich sein, wie du dich entscheidest zu sein.

Ich bin sehr überzeugt davon, dass unsere Laune ganz häufig von uns selber abhängt, und nicht von äußeren Umständen, die wir oft als Ausrede nehmen, damit wir uns schlecht fühlen dürfen. Natürlich gehören schlechte Tage auch mal dazu.

Aber es macht einfach viel mehr Spaß, morgens aufzustehen und zu beschließen, dass das ein guter Tag mit guter Laune wird. Probiere es doch auch einfach mal aus :)

Monatsübersicht April: Klein aber fein

Wie schon im Februar habe ich mich bei meinem monatlichen Setup wieder mal auf das Wesentliche beschränkt. Ich bin gespannt, ob ich den Self Care Tracker wohl tatsächlich täglich führe!

Hast du dir auch etwas bestimmtes für den April vorgenommen und nutzt dein Bullet Journal als Hilfe bei der Umsetzung? Schreib es gerne in die Kommentare!

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