Seitdem ich im letzten Juli mein Bullet Journal begonnen habe, hat sich viel geändert in der Art und Weise wie ich es führe. Es ist mit mir gewachsen und hat sich zu meinem täglichen Begleiter gemausert. Nun waren die Seiten allerdings fast voll und es wurde Zeit, in ein neues Bullet Journal umzuziehen.

Ein neues Bullet Journal bedeutet zum einen die Chance, alles komplett neu gestalten zu können, aber auch die Sachen, die sich als sehr praktisch erwiesen haben, mitzunehmen.

Ich bin also mein bisheriges Buch durchgegangen und habe überlegt, welche Dinge sich bewährt haben und welche eher unnötig für mich sind. Bei manchen Ideen war ich mir am Anfang sicher, dass ich die entsprechenden Seiten sehr häufig nutzen werde und sie genau das richtige für mich sind. Manchmal hat sich jedoch herausgestellt, dass genau das Gegenteil der Fall war.

In mein neues Bullet Journal sollten nun nur die Spreads mit umziehen, die ich gerne und häufig nutze oder die mir einfach gefallen.

Was durfte mit in mein neues Bullet Journal?

Aber der Reihe nach. Ganz am Anfang steht zunächst der obligatorische Index. Auch wenn die Aufmachung in einem „normalen“ Leuchtturm Notizbuch etwas anders ist als in meinem offiziellen Bullet Journal, ist dieses Inhaltsverzeichnis auch hier bereits vorgefertigt. Es muss also nur nach und nach ausgefüllt werden und bietet dann einen guten Überblick. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass ich den Index tatsächlich als so nützlich empfinden würde.

Als nächstes folgt nun der Future Log. Lea hat zuletzt bereits hier sehr ausführlich die verschiedenen Möglichkeiten der Gestaltung vorgestellt. Ich habe mich dieses Mal für den sogenannten Calendex entschieden. Dabei habe ich die verschiedenen Termine in insgesamt 5 Kategorien unterteilt und ihnen eine Farbe zugeordnet, zum Beispiel Blau für Geburtstage und Rot für Uni.

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Die einzelnen Termine werden dann durch einen farbigen Punkt neben dem jeweiligen Datum markiert. Falls es sich dabei um Termine handelt, die ich im Laufe der Zeit erst ausmache, halte ich die Details in der jeweiligen Tagesübersicht fest und notiere die Seitenzahl neben dem Punkt im Calendex. Wem das nun etwas zu schnell ging, der schaut doch am besten einfach nochmal Leas Post an :)

Bullet Journal Calendex

Die folgenden zwei Seiten sind für geplante und bereits vergangene Reisen reserviert. Zum einen gibt es dabei die Seite „Länderpunkte“ Europa. Das ist ein kleines Überbleibsel aus meiner Jugend. Damals sind meine Freunde (und manchmal auch ich) mit dem Rucksack durch Europa gereist und haben sogenannte Länderpunkte gesammelt. Jedes Land, das bereist wurde, ergab einen Punkt. So richtig weit bin ich damals nicht gekommen, aber ich finde die Idee, tatsächlich ganz Europa bereist zu haben, immer noch sehr schön. Aus diesem Grund existiert diese Liste immer noch und der Name ist eine kleine nostalgische Erinnerung :)

Bullet Journal Reisen, Länderpunkte und Ziele, die ich sehen möchte

Die zweite Seite mit der Überschrift Wanderlust enthält nun alle weiteren Ziele, die ich unbedingt mal bereisen und sehen möchte. Manche Reisen werden deutlich einfacher umzusetzen sein als andere, und ich hoffe, mindestens 1-3 Ziele dieses Jahr noch abhaken zu können.

Was ebenfalls auf keinen Fall fehlen darf in meinem neuen Bullet Journal ist unsere Reading Challenge. Ich habe bereits letztes Jahr an einer Challenge teilgenommen, war aber mit den ausgewählten Themengebieten nicht ganz zufrieden. Dieses Jahr habe ich dann kurzerhand zusammen mit Lea und einer weiteren Freundin eine eigene Challenge erdacht. Insgesamt möchten wir somit mindestens 30 Bücher lesen. Um ehrlich zu sein läuft es bei mir aktuell nicht ganz so gut wie man sieht, ich hänge zu sehr an meinem Netflix Abo. Aber das Ziel steht und gerade im Sommer werde ich den Laptop wohl auch mal wieder häufiger zu Hause lassen.

Reading Challenge 2017

Wenn man nun weiter blättert, beginnt auch schon die erste Monatsübersicht. Dabei habe ich im Vergleich zu den letzten Monaten nicht viel verändert. Ich bin sehr zufrieden mit dem System und besonders mit meinen beiden wichtigsten Trackern, dem Habit und Self Care Tracker. Auch die Seite für Erinnerungen (Memories) und das Dankbarkeits (Gratitude) Log habe ich mehr oder weniger 1:1 übernommen.

Bullet Journal Memories Seite

Eine kleine kreative Spielerei, die mir aber sehr wichtig ist, sind die Seiten mit verschiedenen Zeichnungen. Diese haben keinen festen Platz, tauchen aber immer mal wieder auf wenn ich mich danach fühle. Das hat sich sehr bewährt für mich und musste unbedingt mit in mein neues Bullet Journal.

Kleine Zeichnungen im Bullet Journal

Was habe ich nicht übernommen?

Das waren nun also all die Dinge, die ich weiterhin pflegen möchte. Ein paar Sachen haben jedoch den Cut nicht überstanden, die möchte ich hier nun kurz erwähnen.

Zum einen ist dies der Haushalt Tracker. Ich hatte bereits in meinem Post über die Tracker erwähnt, dass ich mich etwas schwer tue mit diesem speziellen Exemplar. Es hat sich gezeigt, dass er für mich aktuell einfach keinen Sinn macht, und so habe ich ihn zunächst einmal weggelassen.

Eine weitere Liste, die ich nicht übernommen habe, sind die Bücher, die ich lesen möchte. Ich hatte angefangen, immer mal wieder aufzuschreiben, wenn mir ein Buch zusagt. Um ehrlich zu sein nutze ich aber im Endeffekt dafür deutlich effektiver meine Amazon Wunschliste, sodass ich in diesem Fall dem digitalen System den Vorzug geben musste.

Überhaupt nicht bewährt hat sich außerdem für mich eine Liste für alles, was mit Essen zu tun hat. Das klingt vielleicht etwas hart, es war mir aber schnell klar, dass mein neues Bullet Journal keinen Platz für diese Kategorie haben wird. Ich hatte ursprünglich geplant zu tracken, was ich esse, aber auch hier ist eine digitale Lösung in Form einer App deutlich sinnvoller für mich. Dort werden die Kalorien usw. sofort ausgerechnet und addiert und ich komme damit merklich besser zurecht. Auch das Planen von Mahlzeiten macht für mich wenig Sinn. Ich habe auch das immer mal wieder ausprobiert, bin aber einfach zu spontan und schmeiße meine Planungen zu oft über den Haufen, als dass das sinnvoll wäre.

Für kurze Zeit hatte ich mich zudem noch an einem Time Log ausprobiert. Darin wird festgehalten, womit man wie viele Stunden am Tag verbringt. Aber auch dieses System hat sich für mich als nicht praktikabel herausgestellt und musste wieder gehen.

Was ich gerne noch anfangen möchte

Zum Abschluss noch eine Sache, die ich in Zukunft gerne in Angriff nehmen möchte: das Mood Mandala. Dabei wird den verschiedenen Stimmungen, die man den Tag über haben kann, eine Farbe zugeordnet. Je nachdem, welche Stimmung überwiegt, malt man am Ende des Tages einen Kreis in der entsprechenden Farbe aus. Am Ende des Monats hat man dann eine gute Übersicht über die eigene Befindlichkeit, ähnlich dem Self Care Tracker. Bisher bin ich leider noch nicht so wirklich dazu gekommen das umzusetzen, es steht aber auf jeden Fall auf der To Do Liste für April.

Welche Seiten dürfen in eurem Bullet Journal auf keinen Fall fehlen? Habt ihr bereits ein zweites (oder drittes…) Buch angefangen? Was habt ihr übernommen, was weggelassen? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen!