Neben einem Notizbuch ist das wichtigste Utensil für dein Bullet Journal der passende Stift. Doch welcher eignet sich besonders gut? Ich stelle dir hier meine liebsten Stifte für den Alltag vor.

Wenn du gerade erst mit deinem ersten Bullet Journal beginnst, kann die Auswahl an möglichem Zubehör dich schnell überfordern. Aber auch für „alte Hasen“ ist es manchmal nicht so einfach, den Überblick zu bewahren.

Wir haben uns deshalb ein paar Gedanken gemacht und stellen dir unsere liebsten Hilfsmittel vor. Die Posts unseres Zubehör-Specials findest du unter den folgenden Links:

In diesem Artikel dreht sich nun alles um das passende Schreibutensil für den alltäglichen Gebrauch. Damit meine ich die Stifte, mit denen du deine täglichen Termine und To Dos vermerkst, deine Listen schreibst und dir Notizen machst.

Während ich meine farbigen Akzente gerne mit verschiedenen Stiften setze und bei Farben und Form häufig variiere, haben sich im Laufe der Zeit klare Favoriten für den Alltag herauskristallisiert. Diese möchte ich dir hier nun einmal genauer vorstellen.

Worauf du achten solltest

Auch wenn du grundsätzlich mit jedem beliebigen Stift dein Bullet Journal führen kannst, gibt es ein paar Dinge, die dir das Leben erleichtern:

Trag dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter ein und erhalte als Dankeschön Zugriff auf jede Menge Bullet Journal Vorlagen in unserer Bibliothek! 


Du erhältst ca. zwei bis fünf Mal im Monat E-Mails von uns mit exklusiven Tipps, Ideen und Inspiration für dein Bullet Journal. Außerdem informieren wir dich immer als allererstes, wenn es bei Punktkariert etwas Neues gibt!

Du kannst dich jederzeit mit einem Klick wieder abmelden. Hinweise zum Datenschutz, Widerruf, Protokollierung sowie der von der Einwilligung umfassten Erfolgsmessung erhältst du in der Datenschutzerklärung.

  • Ein für mich wichtiger Punkt ist das mögliche Verschmieren der Tinte. Achte darauf, dass die Stifte zügig trocknen, sodass du ohne erst lange warten zu müssen schreiben und blättern kannst. Es ist einfach ärgerlich, wenn du dir Mühe mit deiner Schrift gegeben hast und mit einer Handbewegung alles verwischt.
  • Als ebenfalls sehr störend empfinde ich das Durchbluten mancher Stifte. Damit ist das tatsächliche Durchsickern der Tinte durch das Papier gemeint. Ein leichtes Durchscheinen lässt nicht vermeiden, ist aber bei beidseitig beschriebenen Seiten auch nicht so dramatisch. Wenn jedoch tatsächlich Farbe durchdrückt, ist das für mich ein K.O. Kriterium.
  • Desweiteren sollte die Tinte nicht in den Fasern des Papiers verlaufen, die Stifte sollten präzise schreiben
  • Flüssiges Schreiben: Die Stifte sollten nicht kratzen oder zu schwer über das Papier gleiten.

Welche Stifte eignen sich besonders gut?

Ich persönlich bevorzuge schwarze Stifte. Ich finde, das macht einfach optisch mehr her und der Kontrast zu dem hellen Papier des Bullet Journals ist größer. Insgesamt habe ich aktuell vier verschiedene Exemplare in Gebrauch, die alle ihre Vorzüge haben.

Stifte für den Alltag Übersicht

Faber-Castell PITT Artist Pen S*

Der wahrscheinlich bekannteste Stift wenn es ums Bullet Journal geht. Lea und ich haben bereits einige Exemplare besessen und immer wieder nachgekauft. Quasi alle Texte in schwarz auf diesem Blog sind mit einem dieser Stifte verfasst worden.

Bei den PITT Artist Pens handelt es sich um Künstlertusche, die schnell trocknet und lichtbeständig ist. Ich hatte noch nie Probleme mit Verwischen oder Verblassen. Die Tusche basiert zudem auf wasserbasis und die metallgefasste Spitze hat eine Breite von 0,3 mm in der Größe S.

Faber-Castell PITT Artist Pen XS*

Dieser ist aus der gleichen Serie wie der gerade vorgestellte Stift, allerdings mit einer noch dünneren Spitze. Durch die Breite von nur 0,1 mm eignet er sich besonders gut für kleine Notizen oder dünne Rahmen.

Die PITT Artist Pens sind in vielen Größen und Farben erhältlich, die beiden vorgestellten Größen sind jedoch meine Favoriten für den Alltag.

Staedler Pigment Liner 0,3*

Dieser Stift ist noch relativ neu in meinen Bestand, aber hat sich sofort bewährt. Die pigmentierte Tinte ist ebenfalls lichtbeständig und sehr schnell wischfest.

Auch dieses Exemplar ist in mehrern Stärken und Farben auf dem Markt verfügbar.

Schneider Tintenroller Xtra 805, 0,5*

Bei diesem Stift handelt es sich um einen Tintenroller mit einer Röhrchenspitze aus Edelstahl und einer Breite von 0,5 mm. Wegen des konstanten Tintenflusses benötigt er etwas länger zum Trocknen, die satte schwarze Farbe macht das in meinen Augen aber wieder wett.

Dieses Exemplar benutze ich vor allem dann, wenn ich längere Texte in mein Bullet Journal schreibe, wie zum Beispiel Gedichte oder Songtexte. Aufgrund des eingebauten Tintenreglers ist das Schreiben sehr angenehm und flüssig und das Gesamtbild perfekt.

Stifte für den Alltag nah

Warum keine Kugelschreiber?

Vielleicht hast du dich schon gewundert, wieso ich keine Kugelschreiber erwähnt habe. Das hat einen einfachen Grund: ich mag sie nicht fürs Bullet Journal.

Für meinen Geschmack drücken sie durch die namensgebende Kugel zu fest auf dem Papier auf und hinterlassen unschöne Abdrücke auf den nächsten Seiten. Da sich das mit Tusche und flüssigerer Tinte ganz leicht vermeiden lässt, greife ich lieber zu diesen Stiften.

Schriftproben der vorgestellten Stifte

So viel zur Theorie. Aber nicht weniger wichtig ist die tatsächliche Optik. Wie sehen die jeweiligen Stifte nun also im Bullet Journal aus?

Mein liebstes Notizbuch ist das punktkarierte Exemplar von Leuchtturm*. In diesem habe ich nun alle vorgestellten Stifte einmal untereinander ausprobiert und dabei zwei verschiedene Schriftarten verwendet.

Stifte für den Alltag Leuchtturm
Beginnen wir mit den beiden mittleren Stiften. Auf den ersten Blick sieht man in meinen Augen keinen Unterschied zwischen dem PITT Artist Pen in der Größe S und dem Pigment Liner von Staedler.

Beide geben gleichmäßig Farbe ab und liegen gut in der Hand. Auch das Schreibgefühl ist quasi nicht zu unterscheiden und sie schreiben sehr präzise. Die Verfügbarkeit der beiden Marken ist etwa ähnlich, sie sind in fast jedem Schreibwarenhandel sowie online erhältlich und befinden sich in einer vergleichbaren Preisklasse. Je nach Anbieter kann es sein, dass der Staedler Liner etwas günstiger ist.

Der PITT Artist Pen in XS ist hingegen deutlich feiner. Durch die wirklich sehr dünne Spitze ist es nötig, ein bisschen vorsichtiger zu schreiben, um einen gleichmäßigen Auftrag zu erhalten.

Das genaue Gegenteil davon ist schließlich der Tintenroller von Schneider. Das Schriftbild ist das mit Abstand dunkelste und die Farbe sehr kräftig, jedoch verläuft auch hier nichts in den Fasern des Papiers.

Stifte für den Alltag schräg Leuchtturm

Fazit: Mit dem PITT Artist Pen S oder dem Pigment Liner bist du gut ausgestattet

Für den alltäglichen Gebrauch nutze ich abwechselnd diese beiden Stifte, da ich quasi keinen Unterschied bemerke. Je nachdem welcher gerade in der Nähe ist, dieser bekommt den Vorzug. Beide kann ich somit uneingeschränkt empfehlen.

Wenn du gerne noch etwas feiner schreibst oder sehr klein, ist der Pitt Artist Pen in XS genau das Richtige für dich. Bei längeren aufeinanderfolgenden Texten kann ich dir den Tintenroller von Schneider ans Herz legen.

Welche Stifte nutzt du am liebsten täglich? Bevorzugst du auch schwarze Tinte? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!