Wie du mit passenden Doodles dein Bullet Journal verzieren und sogar strukturieren kannst, erfährst du in diesem Artikel!

Immer wieder betonen wir, dass du weder Zeichnen noch besonders schön Schreiben können musst, um ein Bullet Journal zu führen. Der Fokus soll definitiv immer auf dem praktischen Nutzen liegen. Es es ist dazu da, dich auch persönlich weiterzubringen und deinen Alltag zu erleichtern. Trotzdem kann es natürlich auch Spaß machen, etwas kreativ zu werden!

In diesem Artikel soll es deshalb jetzt mal nicht um die tatsächlichen Bestandteile oder Elemente des Bullet Journals gehen, die zum eigentlichen Planen gehören. Heute dreht sich stattdessen alles um verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, also um Mittel, mit denen du ganz einfach deine Seite verzieren kannst.

Eine dieser Möglichkeiten von denen du sicher auch schon gehört hast, sind die sogenannten „Doodles“. Auf Deutsch bedeutet das übersetzt soviel wie „Gekritzel“ oder „Kritzelei“.

Was sind eigentlich „Doodles“?

Ursprünglich sind damit kleine Zeichnungen gemeint, die man ganz nebenbei und ohne besondere Aufmerksamkeit erstellt. Besonders häufig passiert das, wenn man eigentlich mit etwas anderem beschäftigt ist und das Unterbewusstsein trotzdem arbeitet.

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Vielleicht kennst du das ja auch von dir selbst: man malt etwas abwesend vor sich hin, und hat dann unbewusst kleine Zeichnungen erstellt. Ganz besonders oft ist das zum Beispiel bei Telefonieren der Fall oder wenn man in der Schule oder einem langen Meeting sitzt. Wie oft sind dann die Hefte, Blöcke, Notizbücher oder kleinen Zettel am Ende des Gesprächs oder Vortrags mit kleinen Kritzeleien gefüllt.

Mittlerweile sind sie jedoch auch in bewusster Form sehr beliebt und die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Es gibt dabei auch keine ganz genaue Begriffsabgrenzung und die Interpretation ist ganz dir überlassen. Die einzige Ausnahme dazu bilden Sketchnotes, auf die ich gleich noch einmal zu sprechen kommen werde.

Wie kann ich Doodles sinnvoll nutzen?

Im Bezug auf das Bullet Journal können diese Zeichnungen viele verschiedene Funktionen haben, die ich dir jetzt genauer vorstellen möchte:

  1. Sie sehen einfach schön aus: Mit Doodles kannst du ganz einfach deine Seiten verzieren und sie somit etwas aufpeppen. Du kannst sie zum Beispiel immer passend zur Jahreszeit oder besonderen Anlässen wählen. Die Liste mit den liebsten Urlaubszielen kannst du zum Beispiel mit kleinen Doodles rund ums Reisen aufhübschen, für die Bucket List für den Herbst eignen sich sehr gut bunte Blätter, Kürbisse und Waldtiere. Zum Valentinstag ziert die Wochenübersicht dann eine Girlande mit Herzen und an Ostern sitzt der Osterhase in der Ecke.
  2. Außerdem können sie aber auch wichtige Notizen hervorheben und das Augenmerk darauf legen. Du kannst beispielsweise gute Ideen mit einer Glühbirne kennzeichnen, und Dinge, die überholt sind, auf dem Papier in die Mülltonne werfen.

Exkurs: die Sketchnotes

Eine Unterart dieser Anwendungsbereiche sind dann die sogenannten Sketchnotes. Das Wort setzt sich zusammen aus den Begriffen Sketch (Skizze) und Note (Notiz) und verrät somit auch schon seine Bedeutung. Sketchnotes sind Notizen, die aus einer Kombination von Text und Bild bestehen.

Im Normalfall werden sie auch statt normaler Notizen als Alternative zur üblichen Mitschrift gemacht und strukturieren so das Gehörte noch einmal besser und lassen sich leichter ins Gedächtnis einprägen. Du fertigst sie also an, während du gerade einen Vortrag hörst oder bei anderen Dingen „mitschreiben“ möchtest.

  1. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt leitet sich auch direkt davon ab: durch das Visualisieren der Notizen kannst du sie dir häufig besser merken und findest sie gegebenenfalls auch leichter wieder. Ich selbst merke mir sehr häufig den Aufbau und den Look einer Seite, und diese kleinen Zeichnungen helfen mir sehr dabei.
  2. Zudem kann das Anfertigen dieser kleinen Zeichnungen auch fast meditativ sein und beruhigend wirken. Es ist absolut legitim und auch gewünscht, das Bullet Journal auch als Ort der Entspannung und Kreativität zu nutzen!

Soweit also mal zum Hintergrund und den Anwendungsbereichen der Doodles.

Tipps und Tricks rund um Doodles

Falls du jetzt denkst „ich könnte sowas nie“ sei versichert, dem ist nicht so! Zeichnen ist oft viel einfacher als es aussieht, gerade, wenn es nicht total realistisch aussehen muss. Am Ende soll es schließlich hautsächlich Spaß machen und nicht noch zusätzlichen Stress erzeugen.

Ich möchte dir deshalb nun auch ein paar bewährte Tipps mitgeben:

  • Abmalen ist erlaubt und hilft ungemein. Niemand erwartet von dir, dass du diese Zeichnungen direkt komplett freihändig oder womöglich aus dem Gedächtnis erstellst. Such dir am besten ein paar Vorlagen die dir gefallen, vor allem auf Pinterest gibt es zu jedem erdenklichen Thema sehr viele Varianten. Pause sie dann am Anfang zum Beispiel ab oder orientiere dich daran!
  • Überlege dir vorher so genau wie möglich, wie viel Platz du für die Zeichnungen brauchst. Je kleiner die Doodles sind umso schwieriger sind sie oft, und es kann schnell passieren, dass du zu groß wirst. Schau dir deshalb zuerst genau an, wie viel Raum du zu Verfügung hast und suche die Zeichnungen entsprechend aus.
  • Es kann außerdem helfen, einen Rahmen bzw. die Außenlinie zuerst zu zeichnen, an der du dich dann orientieren kannst!
  • Und zu guter Letzt das Wichtigste: es muss nicht perfekt sein! Ganz im Gegenteil, Doodles leben von ihrer Individualität und den verschiedenen Stilen der Zeichner. Manchmal sind sie vielleicht eher realistisch, zu anderen Anlässen möchtest du dir Formen vielleicht nur andeuten. Du bist völlig frei in deiner Gestaltung und kannst für dich rausfinden, was dir ganz persönlich gefällt!

Ich mag diese kleinen Zeichnungen wirklich sehr und finde es immer wieder schön, wie man damit schnell und einfach Seiten aufwerten kann.

Geht es dir auch so? Benutzt du Doodles im Bullet Journal oder fertigst sogar Sketchnotes an? Was ist dein liebstes Thema dabei? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!