Welcher Fineliner ist der beste, um im Bullet Journal farbliche Akzente zu setzen?

Mit dieser Frage beschäftigen wir uns in diesem Artikel. Es gibt unzählige Fineliner aus allen Preisklassen, und nicht jeder ist für jedes Papier geeignet. Ich werde dir in diesem Artikel zeigen, in welchen Notizbüchern du problemlos Fineliner verwenden kannst und in welchen die Schrift extrem durch das Papier durchscheint.

Bevor wir uns das anschauen, möchte ich dir aber erstmal zeigen, wofür du überhaupt Fineliner in deinem Bullet Journal verwenden kannst. Prinzipiell sind dir hier natürlich – wie immer – keine Grenzen gesetzt, es gibt aber einige Bereiche, wo manche Stifte vielleicht besser geeignet sind als andere.

Bunte Akzente im Bullet Journal durch Fineliner

Wenn du dir bei Pinterest oder Instagram Bilder von verschiedenen Bullet Journals anschaust, wird eins schnell klar: es gibt mehr Gestaltungsmöglichkeiten als es Menschen gibt, die ein Bullet Journal führen!

Einige gestalten ihr Bullet Journal sehr, sehr aufwändig, nutzen es teilweise als „Malbuch“ und haben dort richtige Zeichnungen drin. Andere wieder nutzen ihr Journal recht schlicht und minimalistisch, teilweise auch so, wie es vom Erfinder Ryder Carroll beabsichtigt war: mit nur einem einzigen Stift.

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Die meisten Leute befinden sich irgendwo zwischen den beiden Extremen, so auch ich. Ich halte mein Bullet Journal sehr schlicht, allein schon aus dem Grund, dass ich absolut nicht gut malen kann. Und es ist mir aber auch einfach zu viel Aufwand, den der Nutzen nicht rechtfertigt. Ich nutze mein Bullet Journal, um damit Termine zu planen und den Überblick über aktuelle Projekte und To Do’s zu behalten. Dafür brauche ich keine aufwändige Gestaltung.

Das heißt aber nicht, dass ich nicht gerne ein bisschen Farbe in meinem Journal habe! Ich mag es sehr gerne, die einzelnen Seiten durch farbliche Akzente etwas ansehlicher zu gestalten. So suche ich mir zum Beispiel Anfang des Monats meist eine Farbe aus, die sich dann in allen Monats- und Wochenübersichten wiederfindet.

Fineliner im Vergleich: Staedtler vs. Stabilo

Wo kommen die Fineliner ins Spiel?

Wenn du diesen Blog schon länger liest, weißt du: Theresa und ich sind große Fans von den Tombow ABT Dual Brush Pens. Hin und wieder nutze ich aber auch sehr gerne Fineliner!

Fineliner kannst du zum Beispiel benutzen, wenn du eine Art Tabelle für deine Wochenübersicht erstellst. Es macht direkt was her, wenn du die einzelnen Wochentage mit einer anderen Farbe schreibst!

Fineliner von Staedtler in der Bullet Journal Wochenübersicht

Für solche Hervorhebungen sind Fineliner einfach gemacht. Auch Überschriften von Listen oder anderen zusätzlichen Seiten in deinem Bullet Journal wirken direkt ganz anders, wenn sie nicht schwarz, sondern in einer anderen Farbe geschrieben sind.

Das ist kein zusätzlicher Aufwand für dich, sorgt aber dafür, dass die Seite direkt schöner aussieht!

Teilweise hebe ich auch in Zitaten gerne einzelne Wörter oder Abschnitte hervor. Wie ich dir in diesem Artikel anhand von Harry Potter Zitaten gezeigt habe, eignen sich dafür auch andere Schriften. Aber auch die gleiche Schrift und besondere Wörter in einer anderen Farbe wirken immer super.

Welche Fineliner sind für welches Papier geeignet?

Wie anfangs erwähnt ist das Angebot an Finelinern natürlich riesig. Daher beschränke ich mich in diesem Artikel auf zwei Marken, die beide super für das Bullet Journaling geeignet sind: Staedtler und Stabilo.

Die jetzt folgenden Beispiele sind nur mit Finelinern von diesen beiden Marken. Andere Stifte in unterschiedlichen Notizbüchern stellt Theresa dir in diesem Artikel vor.

Ich habe beide Marken in meinem Notizbuch von Leuchtturm1917 genutzt und kann sie beide weiterempfehlen! Das Papier in den Leuchtturm Büchern ist zugegebenermaßen nicht das dickste, sodass die Schrift immer durchscheint.

Die Farbe geht aber nicht durch das Papier durch. Das Durchscheinen stört mich persönlich überhaupt nicht!

Es sieht erstmal so aus, als würde es extrem stören. Sobald du aber die „Rückseite“ auch beschreibst, fällt es eigentlich gar nicht mehr auf.

Fineliner von Staedtler und Stabilo im Test: Leuchtturm2917

Auch die Notizbücher von Moleskine sind ja als Bullet Journal recht beliebt. Hiervon habe ich keine punktkarierte Variante, sondern nur die Sonderausgabe im Harry Potter Design mit linierten Seiten; das Papier ist aber das gleiche und bei Moleskine generell noch etwas dünner als das der Leuchtturm1917 Bücher.

Wie du siehst, scheinen auch hier beide Fineliner durch. Aufgrund des dünneren Papiers blutet die Farbe sogar an einigen Stellen ein bisschen durch, was durchaus stören kann, wenn man mehrere Wörter oder direkt längere Texte schreibt.

Zwischen den beiden Marken, Staedtler und Stabilo, gibt es aber so gut wie keinen Unterschied.

Stiftetest Fineliner von Staedtler und Stabilo: Moleskine

Eine weitere recht beliebte Alternative, was die Notizbücher angeht, ist das Nuuna. Die Besonderheiten dieser Marke findest du hier in Theresas Artikel.

Das Papier ist in diesen Büchern sehr glatt, was teilweise dazu führen kann, dass die Farbe auf dem Papier leicht verläuft, so zum Beispiel beim Fineliner vom Staedtler. Der „Verlauf“ ist aber wirklich nur minimal.

Außerdem ist das Papier mit 120 Gramm das dickste der drei hier genannten Notizbücher. Dafür sieht man die Farbe der Fineliner doch noch recht deutlich durch, ein wirklich großer Unterschied zum Leuchtturm1917 besteht nicht. Die Fineliner bluten aber auch hier nicht durch.

Fazit: Mit Staedtler oder Stabilo bist du auf der sicheren Seite

Wenn du Fineliner in deinem Bullet Journal nutzen möchtest, um farbliche Akzente zu setzen, kann ich dir die Stifte von Staedtler und Stabilo empfehlen. Das 10er Set von Staedtler* nutze ich, seit ich mein Bullet Journal gestartet habe, und hatte damit bisher noch nie Probleme was das Durchbluten angeht!

Gerade für die viel als Bullet Journal genutzten Notizbücher von Leuchtturm1917 wirst du wohl kaum einen Stift finden, der nicht durchscheint – dafür ist das Papier einfach zu dünn. Im alltäglichen Gebrauch hat mich das aber noch nie gestört. Solange es nicht durchblutet, wie es im Moleskine im Test teilweise der Fall war, kann ich damit sehr gut leben!