Heute stellen wir dir drei Alternativen zu den sehr beliebten Tombow Brush Pens vor.

Falls du schon etwas hier auf dem Blog gestöbert hast, wird es dir vielleicht schon aufgefallen sein: Wir sind beide große Fans der Tombow Dual Brush Pens! Die Tombows waren die ersten Stifte, die wir für unsere Bullet Journals gekauft haben und noch heute nutzen wir sie super gerne.

Wenn du genau nachlesen möchtest, was für und eventuell auch gegen die Tombow Brush Pens spricht, schau doch mal hier vorbei.

Aber so gut sie uns auch gefallen, es gibt doch ein paar Punkte, die eher für andere Brush Pens sprechen. Aus diesem Grund zeigen wir dir heute drei Alternativen, die du stattdessen fürs Brush Lettering nutzen kannst und die sich hervorragend in deinem Bullet Journal machen werden! Lea stellt dir die erste Alternative vor, Theresa die anderen beiden.

Was sind überhaupt Brush Pens?

„Brush Pen“ bedeutet übersetzt ganz einfach „Pinselstift“, und das zeigt auch direkt, was das Besondere an diesen Stiften ist: Sie haben eine flexible Pinselspitze. Je nach Marke sind diese Pinselspitzen unterschiedlich fest, die Tombows haben zum Beispiel eine recht weiche Spitze.

Verwendet werden die Stifte beim Brush Lettering. Bei dieser speziellen Lettering Variante benötigst du die flexible Pinselspitze, um eine Art Kalligraphie Effekt zu erzielen. Wenn du nämlich bei den Buchstaben den Strich von oben nach unten machst, drückst du fest auf, und von unten nach oben nur sehr leicht.

Dank der flexiblen Spitze entsteht so – mit etwas Übung – ein tolles Bild :)

Alternative 1: Die Edding Brush Pens

Die erste Alternative zu den Tombows sind die Brush Pens von Edding. Anders als die Tombows haben sie nur die eine Pinselspitze (falls du nach Stiften suchst, die eine ähnliche dünne Spitze haben wie die zweite Seite der Tombows, schau dir mal die Edding Color Pens an).

Meiner Meinung nach sind die Edding Brush Pens eher für Anfänger des Brush Letterings geeignet. Die Pinselspitze ist etwas fester und mir fällt es dadurch nach wie vor deutlich leichter, damit zu lettern.

Genau wie die Tombows bluten auch diese Stifte im Bullet Journal nicht durch, du wirst maximal ein leichtes Durchscheinen sehen, zumindest in den Leuchtturm Notizbüchern. Allerdings gibt es wohl kaum einen Stift, bei dem das nicht der Fall ist.

Auch die Edding Brush Pens funktionieren mit wasserbasierter Tinte, genau wie die Tombows, das heißt, dass du die einzelnen Farben auch problemlos vermischen kannst.

 

Preislich liegt die Variante von Edding relativ deutlich unter den Tombows: Du erhältst das 10er Set* aktuell bereits für knapp über 10€, zahlst also etwas mehr als 1€ pro Stift im Gegensatz zu den 4€ für die Tombows.

Ich bin mit den Brush Pens von edding sehr zufrieden und nutze sie gerne als Alternative zu den Tombows!

Alternative 2: Die Koi Brush Pens

Eine weitere Möglichkeit sind die Koi Brush Pens der Marke Sakura. Diese kommen aus Japan und haben genau wie die Stifte von Edding nur eine Spitze. Diese ist aus Nylon, und in der Handhabung quasi nicht von denen der Tombows zu unterscheiden.

Sie ist genauso flexibel und die einzelnen Schwünge lassen sich präzise lettern. Der Stift an sich ist deutlich kleiner und liegt mir dadurch sogar besser in der Hand. Mittlerweile greife ich so fast häufiger zu dieser Marke.

Ein kleiner Hinweis aber noch: während es schon bei den Tombows oft schwierig ist, die genaue Farbe des Stiftes anhand der Kappe zu erahnen, ist es hier quasi unmöglich. Die verschiedenen Töne kommen auf dem Papier komplett anders rüber als vermutet, deshalb googelt am besten die einzelnen Farbnummern oder probiert es vor Ort aus!

Der Preis variiert je nach Anbieter ziemlich stark, im Einzelhandel bezahlt man etwa 2 bis 3€. Das 12er-Set* ist jedoch zum Beipspiel schon für knapp 18€ erhältlich, was nur noch 1,50€ pro Stift entspricht. Je größer das Bundle, umso günstiger wird es dann auch.

Alternative 3: Die Ecoline Brush Pens

Relativ neu entdeckt habe ich die Variante von Royal Talens, nämlich die Ecololine Brush Pens. Diese sehen schon auf den ersten Blick komplett anders aus, und der Eindruck bestätigt sich auch in der Anwendung.

Sie haben ebenfalls nur eine Pinselspitze, sind jedoch sowohl im Bezug auf die Verpackung als auch die Spitze an sich deutlich dicker als die ersten beiden Varianten. Der größte Unterschied ist jedoch die Farbe an sich. Sie ist viel flüssiger und erinnert tatsächlich mehr an Wasserfarbe als an einen Stift.

Das führt dazu, dass die Trocknungszeit signifikant länger ist und die Seiten eher wellig werden. Es erfordert ein wenig Übung und Geschick, das Beste aus ihnen rauszuholen. Durch die wässrigere Konsistenz ist der Farbverlauf der Buchstaben jedoch deutlich spektakulärer.

ecoline brush pens

Preislich liegen die Ecoline Stifte pro Stück bei etwa 3€, auch hier gibt es das 10er Set* jedoch schon für unter 20€.

Fazit:

Das sind also unsere Favoriten, wenn es um Brush Pens geht. Wir benutzen die Stifte aber nicht nur für Letterings, sie kommen auch fast täglich in unseren Bullet Journals zum Einsatz!

Während die ersten beiden Alternativen dabei wirklich für den täglichen Gebrauch geeignet sind, besonders da sie schnell trocknen, kommen die Ecoline Brush Pens eher bei größeren Schriftzügen richtig zur Geltung.

Welche Brush Pens sind deine Favoriten? Lass es uns in den Kommentaren wissen!