Habit Tracker sind wahrscheinlich die beliebtesten Tracker im Bullet Journal. In diesem Artikel stelle ich dir verschiedene Varianten vor!

Vorweg: Tracker sind grundsätzliche keine Bestandteile des originalen Bullet Journal Systems nach Ryder Carroll. Sie haben sich aber über die Zeit sehr etabliert und sind aus den meisten BuJos nicht mehr wegzudenken.

Auch in seinem Buch „Die Bullet-Journal-Methode“ erwähnt Ryder Carroll sie und führt sie ein als Teil der Collections. Der Habit Tracker ist dabei mit Sicherheit die bekannteste Variante und wird sehr häufig und gerne benutzt.

Was ist eigentlich ein Habit Tracker?

Die Bezeichnung „Habit Tracker“ kommt von den zwei Worten „habit“ = Gewohnheit und „tracking“ = verfolgen, und genau das ist auch das Ziel des Trackers! Das Grundprinzip ist nämlich recht simpel: du listest hier alle Sachen auf, die du gerne jeden Tag (nicht) machen würdest und markierst dann jeden Abend, wenn du sie auch tatsächlich erledigt beziehungsweise deinen Vorsatz geschafft hast.

Hinter diesem recht einfachen Konzept stecken einige kluge Gedanken. Aus Dingen, die du jeden Tag machst, entwickelst du nämlich schnell Routinen die dir dabei helfen, deinen Alltag zu verbessern und zu erleichtern. Je weniger du über diese guten „Habits“ nachdenken musst umso besser!

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Das Ziel: gute Gewohnheiten etablieren!

Der Hintergrund ist also eigentlich, dass du gute Gewohnheiten festhältst und vertiefst bzw. neue, positive Routinen in deinem Leben etablierst. Grundsätzlich ist es nämlich empfehlenswert, vor allem die Dinge in den Habit Tracker aufzunehmen, die vielleicht noch nicht zu 100% selbstverständlich sind, die du aber gerne jeden Tag machen würdest.

Mit Hilfe des Habit Trackers kannst du dich sozusagen mehr oder weniger selbst kontrollieren und hast eine Übersicht an deiner Seite, mit der du deine Erfolge auch festhalten kannst. Ein kleiner positiver Nebeneffekt kann außerdem sein, dass du über die Zeit den Ehrgeiz entwickelst, möglichst wenig Felder im Tracker leer lassen zu wollen. So kannst du dich also im positiven Sinne auch ganz gut selbst überlisten.

Tipps für die Nutzung des Trackers

  • Du bist komplett frei in der Auswahl deiner Habits. Nur weil etwas für andere funktioniert, muss es nicht das Richtige für dich sein!
  • Schreib deshalb nicht einfach irgendwelche Sachen in den Tracker, sondern überlege dir vorher, warum du welche Sachen machen willst. Es wird dir so viel leichter fallen, diese Sachen auch wirklich einzuhalten weil du weißt, wofür du es machst!
  • Nimm dir gerade am Anfang nicht zu viel vor, es kann sonst schnell entmutigend sein, wenn du 15 Dinge in der Liste hast, von denen womöglich die meisten auch noch neue Dinge sind, die du bisher gar nicht machst – fang wirklich mit max. 2 bis 3 komplett neuen Sachen an

Diese Produkte habe ich hauptsächlich für die kommenden Seiten benutzt:

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Und so kann dein Habit Tracker aussehen

In Normalfall erstreckt sich der Zeitraum eines Habit Trackers über einen Monat, das heißt, du hältst einen Monat lang fest, was du geschafft hast. So bekommst du einen guten Überblick über deine Gewohnheiten und bist aber auch flexibel genug, gegebenenfalls im nächsten Monat etwas zu ändern, falls das nötig sein sollte.

Die ganz klassische Variante ist im Prinzip eine Art Tabelle. Du notierst in einer Liste all die Dinge, die du tracken möchtest, und hakst dann jeden Abend die entsprechenden Punkte ab. Wie genau du das tust ist ganz dir überlassen. Du kannst die Kästchen zum Beispiel in deiner Akzentfarbe ausmalen, oder du benutzt Kreuzchen oder Punkte.

 

Deutlich ausgefallener aber auch aufwendiger ist die Variante in Kreisform. Damit die Kreise auch wirklich rund werden, bietet es sich an, einen Zirkel zu benutzen. Ich benutze dafür ein Modell, in den ich meinen Tuschestift einspannen kann.

 

Wenn du nicht ganz so viele Habits auflisten oder einfach mal etwas Abwechslung haben möchtest, bietet sich dieses Design an. Dabei malst du für jeden Punkt separate Felder oder Kreise, die du dann jeden Abend ausfüllst. Um die Seite etwas aufzupeppen kannst du zum Beispiel wie hier Washi Tapes in passenden Farben verwenden. Auch motivierende Sprüche sind immer eine tolle Option!

 

Wenn du dein Bullet Journal eher minimalistisch halten möchtest gefällt dir vielleicht diese Gestaltungsmöglichkeit.

 

Diese Variante sieht zunächst erst einmal aus wie der ganz klassische Habit Tracker. Im Prinzip ist sie das auch, allerdings habe ich hier unterhalb der Linie noch eine weitere Kategorie hinzugefügt. Hier hast du die Möglichkeit alles aufzulisten, was zwar nicht täglich erledigt werden muss, aber doch regelmäßig. So behältst du den Überblick darüber, wann du was zuletzt gemacht hast!

 

Falls du deinen Habit Tracker nicht für einen ganzen Monat führen möchtest, hast du auch immer die Möglichkeit, ihn in deine Wochenübersicht zu integrieren!

 

Eine ganz andere Variante ist dieser „Be healthy“ Tracker. Auch hier ermittelst du zu Beginn des Monats Dinge, die du täglich machen möchtest, immer im Bezug auf einen gesünderen Alltag. Bei mir sind das zum Beispiel Sport, Yoga, gesundes Essen, viel Trinken, frische Luft, … In diesem Fall hakst du aber nicht nur jeden Abend ab, was du umgesetzt hast, sondern bewertest es auch auf einer Skala von 1-3. Dies kennzeichnest du mit der entsprechenden Anzahl an Punkten. In der Spalte ganz rechts hast du außerdem Platz um dein Energie-Level festzuhalten.

 

Ich hoffe, ich konnte dich ein bisschen inspirieren! Falls du einige dieser Ideen auch in bewegter Form sehen möchtest, auf unserem Punktkariert Youtube Kanal habe ich ein Video dazu hochgeladen. Schau doch gerne auch mal dort vorbei!

Benutzt zu schon Habit Tracker in deinem Bullet Journal? Kommst du gut damit zurecht? Welche Variante bevorzugst du?