Das erste Quartal des Jahres ist vorbei und das bedeutet: Es ist Zeit für unser erstes Update, wie die Reading Challenge für uns läuft!

Wie viele Kategorien konnten wir schon abhaken? Was haben wir gelesen? Wo gab’s vielleicht Schwierigkeiten? Darüber berichten wir in diesem Blogartikel. Lass uns gerne in den Kommentaren wissen, wie die Challenge bisher für dich läuft!

Natürlich kannst du jetzt auch noch problemlos einsteigen, falls du die Challenge vielleicht gerade erst kennengelernt hast. Hier findest du nochmal alle Infos auf einen Blick. Es sind bisher auch drei weitere Blogartikel zur Reading Challenge erschienen, in denen wir dir verschiedene Bücher für jeweils eine Kategorie der Challenge vorstellen. Diese findest du hier:

So viel dazu – kommen wir jetzt aber direkt zu unseren Updates!

Lea

Ich habe mir für dieses Jahr so fest vorgenommen, die Challenge endlich mal erfolgreich abzuschließen – und ich würde sagen, ich bin auf einem ganz guten Weg!

Januar und Februar liefen richtig gut, im März hab ich dann leider wieder weniger gelesen (was irgendwie komisch ist, wenn ich gerade so drüber nachdenke, weil im Januar und Februar richtig viel los war, viel mehr als im März. Aber gut).

Insgesamt bin ich jetzt bei 8 von 30 Büchern. Zwei weitere habe ich schon angefangen, aber da ich damit eben noch nicht durch bin, zählen die auch noch nicht dazu.

Und das sind die Kategorien, die ich bisher abhaken konnte:

Ein Buch mit einer Zahl im Titel

Das war das erste Buch, das ich für die Challenge gelesen habe und gleichzeitig ist es auch mein bisheriges Lieblingsbuch des Jahres: „One Life“ von Megan Rapinoe. Ich hab’s zu Weihnachten geschenkt bekommen und hatte überhaupt keine Erwartungen an das Buch – habe es dann aber in weniger als 24 Stunden durchgelesen. Es ist so gut!

Megan Rapinoe, eine der erfolgreichsten Fußballerinnen der USA, erzählt, wie sie in Kalifornien aufgewachsen ist und wie sie zum Fußball gefunden hat. Wie sie gemerkt hat, was es für extreme Unterschiede gibt bei der Bezahlung von Männern und Frauen – die Frauennationalmannschaft der USA ist eins der besten Teams der Welt (im Gegensatz zu den Männern), trotzdem verdienen die Spielerinnen nur einen Bruchteil von dem, was die Männer kriegen.

Sie erzählt, wie sie sich 2016 vor einem Spiel zum ersten Mal hingekniet hat, anstatt während der Nationalhymne zu stehen, und was das für krasse Nachwirkungen hatte. Sie erzählt auch, warum sie so offen mit der Tatsache umgeht, dass sie lesbisch ist, und wie sie sich für LGBTQ Rechte einsetzt.

Insgesamt einfach ein wahnsinnig inspirierendes Buch und eine absolute Empfehlung! Ich hab die englische Original-Ausgabe gelesen, gibt’s aber auch auf Deutsch.

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Ein Buch, dessen Cover dich eigentlich nicht anspricht

Für diese Kategorie wollte ich am liebsten in einen Buchladen gehen und mir dort das Buch aussuchen, das mich am wenigsten anspricht – lockdownbedingt ist es dann doch anders gekommen.

Ich folge bei Instagram Mona Lang (@monalalalong), sie ist Lektorin beim Kiwi Verlag. Kurz vor Weihnachten hat sie in ihrer Insta Story ohne Ende Bücher empfohlen, und ich fand das so cool, dass ich mir direkt 5 ihrer Empfehlungen bei Rebuy bestellt habe. Darunter: „Sophia, der Tod und ich“ von Thees Uhlmann.

Das Cover hätte mich tatsächlich niemals angesprochen, das Buch hat mir aber gut gefallen: Der Erzähler kriegt zu Beginn Besuch, und zwar vom Tod, der ihn eigentlich „mitnehmen“ will. Das klappt aber nicht, weil gerade dann seine Ex-Freundin Sophia an der Tür klingelt. Und so nehmen die Dinge dann ihren Lauf.

Die Geschichte ist irgendwie absurd, und trotzdem schön – ich kann’s empfehlen!

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Ein Buch von der Bestsellerliste

Anfang Januar habe ich „Atomic Habits“ von James Clear gelesen, das du dem Zeitpunkt in der 56. Woche auf der Bestsellerliste der New York Times stand. Tatsächlich war das schon das zweite Mal, dass ich das Buch gelesen habe, und ich fand es auch jetzt wieder richtig gut.

Im Endeffekt lernt man in dem Buch, wie man gute Gewohnheiten etabliert und schlechte Gewohnheiten loswerden kann – aber auf eine, wie ich finde, sehr praktische und gut umsetzbare Art. Nach dem ersten Mal lesen habe ich es (endlich) geschafft, mir eine richtig gute Morgenroutine aufzubauen; und auch jetzt habe ich dadurch wieder neue, gesunde Gewohnheiten schaffen können.

Wer in seinem Bullet Journal schon mal einen Habit Tracker genutzt hat und mal genau verstehen möchte, warum so ein Tracker nützlich ist und wie Gewohnheiten eigentlich funktionieren – „Atomic Habits“ lesen! Auf Deutsch heißt das Buch übrigens „Die 1% Methode“.

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Eine Serie mit mindestens 3 Teilen

Auch die Bücher, die ich für diese Kategorie lesen möchte, entstammen den Empehlungen von Mona Lang bei Instagram: Es ist die Romanserie von Joachim Meyerhoff, die mit „Alle Toten fliegen hoch: Amerika“ startet.

Ein 17-jähriger erzählt von seinem Auslandsjahr in den USA, welche Leute er dort trifft, was er erlebt und wie er durch all das wächst. Die Erzählweise ist fast schon absurd komisch (im Sinne von lustig!) und irgendwie sehr lebensnah.

Es gibt in der Reihe insgesamt noch vier weitere Bände, die aber noch auf meiner Liste stehen. Ich kann die Kategorie also noch nicht ganz abhaken.

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Ein Buch, das auf einer wahren Geschichte basiert

„Wo wir zu Hause sind“ basiert nicht nur auf einer wahren Geschichte, es ist eine. Und zwar die Familiengeschichte von Autor Maxim Leo. Weil ein Großteil seiner Familie in der Nazizeit in unterschiedliche Länder geflohen ist (England, Frankreich und Israel), lebt die Familie auch heute noch in der Welt verteilt.

Maxim Leo erzählt ihre Geschichten. Mich hat das Buch sehr bewegt – eine Zahl zu hören, wie viele Menschen verfolgt wurden, ist ja immer die eine Sache, aber diese individuellen Geschichten zu lesen, ist nochmal eine ganz andere Nummer.

Ich kann dir das Buch absolut empfehlen. Habe ich übrigens auch auf Empfehlung von Mona Lang gelesen (ob ich da wohl sehr influenced wurde von ihr? Kann sein).

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Ein Buch mit einem schwarz-weißen Cover

Eventuell habe ich diese Kategorie in die Reading Challenge mit aufgenommen, weil ich schon genau wusste, welches Buch ich hierfür lesen möchte (hey, irgendwelche Vorteile muss ich ja haben): „A Promised Land“ von Barack Obama!

Hab ich also gelesen und ich muss sagen, ich fand es größtenteils auch wirklich sehr interessant. Während Obamas Präsidentschaft hab ich wenig verfolgt, was er eigentlich so gemacht hat und warum. Umso spannender fand ich es jetzt, genau darüber zu lesen – vor allem über seine Beweggründe für viele Entscheidungen und überhaupt seinen Weg zum Präsidenten.

Aber es gibt auch ein aber: Teilweise hat sich das Buch seeehr gezogen. Ich verstehe schon, dass es einiges an Hintergründen und Geschichte braucht, um viele seiner Entscheidungen nachvollziehen zu können (und überhaupt erstmal zu verstehen, warum er in manche Situationen gekommen ist).

Aber er hat das teilweise wirklich sehr, sehr ausführlich beschrieben und das fand ich dann nicht ganz so gut zu lesen, weshalb ich doch relativ lange für das Buch gebraucht habe.

Genauso ein Buch wünsche ich mir dann übrigens in ein paar Jahren auch von Angela Merkel!

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Ein Buch, das verfilmt wurde

Eigentlich hatte ich hier „The Queen’s Gambit“ auf der Liste, dann habe ich aber eine andere Netflix-Serie geschaut, und das Buch auf dem sie basiert wollte ich dann noch viel lieber lesen: Firefly Lane!

Ich fand die erste Staffel mega gut, bin jetzt Fan von Kate und Johnny und wollte dann unbedingt auch das Buch lesen, das übrigens von Kristin Hannah ist.

Tatsächlich ist im Buch vieles anders als in der Serie, vor allem in dem Teil, der in den 2000ern spielt. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch ähnlich schnell wie die Serie verschlungen. Und ich sag mal so: Es gab bisher nur zwei Bücher, die mich zum Weinen gebracht haben (Ein ganzes halbes Jahr und als Dumbledore stirbt). Dieses ist das dritte!

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Ein Buch über Geld und Finanzen

Hier wusste ich ganz genau, welches Buch ich lesen möchte: „Die Kunst, über Geld nachzudenken“ von André Kostolany! Kostolany war jahrzehntelang an der Börse aktiv und erklärt im Buch genau, wie die Börse eigentlich funktioniert.

Ich finde, es lässt sich sehr gut lesen und man braucht auch nicht wirklich viel Vorwissen, um alles verstehen zu können. Das Thema Börse war mir jetzt nicht komplett neu, aber ich fand vieles hier wirklich sehr verständlich erklärt.

Falls du dich also für das Thema Börse und Geldanlage interessierst, kann ich’s absolut empfehlen!

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Theresa

Ich komme mir mittlerweile vor wie eine kaputte Schallplatte, die immer wieder das gleiche von sich gibt. Aber dieses Jahr war bisher wirklich ein Wirbelwind an Entscheidungen, Arbeit, Uni, etc. und ich bin nicht so zum Lesen gekommen wie ich das wollte. Manchmal muss man Prioritäten setzen und manches fällt dann hinten über.

Ein bisschen was habe ich aber trotzdem gelesen und das stelle ich dir jetzt vor:

Ein Buch mit einem blauen Cover

Im Büro arbeiten wir gerade daran, einen Escape Room zu entwickeln und passend dazu hat mir meine Chefin beim Weihnachtswichteln ein Buch mit dem gleichnamigen Titel von Megan Goldin geschenkt. Thriller/Krimis klingen immer gut und ich habe mich sehr gefreut.

Der Plot ist etwas anders als ich erwartet habe, aber sehr spannend und ich habe es in kürzester Zeit durchgelesen. Kein literarisches Meisterwerk, aber eine wirklich gute, unterhaltsame Geschichte.

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Ein Buch, dessen Titel mit M beginnt

Die Bodenstein-Kirchhoff-Reihe von Nele Neuhaus ist ein fester Bestandteil der Lese-Routine von meiner Mama und mir. Immer wenn ein neues Buch erscheint freuen wir uns sehr darauf, die Bücher sind gut und spannend geschrieben und generell kann man mit Krimis bei uns nicht viel falsch machen :)

„Muttertag“ ist der mittlerweile 9. Band aus der Serie und sehr lesenswert. Die Autorin schafft es auch nach so vielen Büchern die (Hintergrund-)Geschichten weiterzuentwickeln und nicht langweilig werden zu lassen. Ein guter, nachdenklich machender Kriminalroman.

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Ein Buch von der Bestsellerliste

Nachdem ich im letzten Semester einen Französisch-Kurs belegte und die Stadt generell sehr faszinierend finde, habe ich zu Weihnachten einige Paris-bezogene Geschenke bekommen.

Eins davon war „How to be Parisian“ von vier befreundeten Pariserinnen. Der Untertitel lautet „Liebe, Stil und Lässigkeit à la française“ und genau das beschreibt das Buch sehr gut. Es ist eine Sammlung von Tipps und Anekdoten und tatsächlich sehr unterhaltsam und nett mit einem Augenzwinkern geschrieben.

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Das wars nun allerdings auch schon von meiner Seite. Die ungelesenen Bücher stapeln sich auf dem Nachttisch und dem Bücherregal und hoffentlich komme ich demnächst auch endlich dazu, sie zu lesen.

Wie bist du denn in die neue Reading Challenge gestartet? Kommst du gut voran und gefallen dir die Bücher, die du ausgesucht hast? Hast du noch Tipps zu den einzelnen Kategorien? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen!