Am Ende eines jeden Monats nehme ich mir etwas Zeit und plane die kommende Bullet Journal Monatsübersicht.

Die meisten Sachen haben sich bewährt und werden genau so aus den letzten Monaten übernommen. Bei manchen habe ich jedoch festgestellt, dass sie nicht mehr meinen Bedürfnissen entsprechen und ich ändere sie etwas ab oder lasse sie ganz weg.

Das ist ganz individuell möglich und hängt auch von dem kommenden Monat ab. Wenn ich weiß, dass ich Semesterferien habe oder 2 Wochen im Urlaub bin, kann ich einige Punkte anders gestalten.

Ich mache mir außerdem Gedanken darüber, wie ich die Bullet Journal Monatsübersicht gestalten möchte. Sollen die Überschriften mit den bunten Tombows geschrieben werden oder in Faux Calligraphy? Mit großen Blockbuchstaben, ausgefüllt oder schattiert? Zudem lege ich im Normalfall eine Farbe fest, die ich als Akzent auf allen Seiten, die den ganzen Monat betreffen, verwende.

In meinem Fall sind viele der Überschriften und Begriffe in englischer Sprache gehalten, da ich sie aus dem Original übernommen habe. Es ist aber kein Problem, sie einfach ins Deutsche zu übersetzen. Darauf gehe ich in den jeweiligen Unterpunkten noch einmal ein.

Bullet Journal Monatsübersicht: Kalender und Tasks

Die erste Seite eines jeden Monats ist mein Kalender. Ich nutze seitdem ich mit dem Journaling angefangen habe eine Übersicht in Listenform und hatte noch nie das Bedürfnis, dieses System zu ändern. Dazu notiere ich einfach am linken Rand die Tage des jeweiligen Monats. Die Sonntage markiere ich in der Farbe die ich vorher festgelegt habe, um etwas Struktur zu schaffen.

Anschließend füge ich meine bereits bekannten Termine und Geburtstage hinzu, die ich aus meinem Calendex und dem iCal Kalender nehme.  Dabei schreibe ich ausschließlich eine kurze Beschreibung des Termins auf. Die Uhrzeit würde meiner Meinung nach den Rahmen sprengen und spielt für mich noch keine Rolle. Zudem ändert sie sich in vielen Fällen immer mal wieder kurzfristig.

Sollten mehrere Termine an einem Tag stattfinden, trenne ich sie durch zwei vertikale Striche voneinander. Besonders wichtige Sachen werden dann noch mit der Monatsfarbe hervorgehoben.

Auf der anderen Hälfte der Doppelseite finden klassischerweise die monatlichen Aufgaben (=tasks) Platz. Diese Seite habe ich zugegebenerweise in den letzten Monaten einfach weggelassen. Mir fallen eigentlich nie Dinge ein, die ich so weit im Voraus festlegen kann und die einfach irgendwann im Laufe des Monats erledigt werden müssen. Meistens sind die Aufgaben doch deutlich spezifischer. Diesen Monat möchte ich diesem System aber doch nochmal eine Chance geben.

Die Tracker: Habit und Self Care

Die darauffolgende Doppelseite ist für meine beiden wichtigsten Tracker bestimmt. Hier habe ich bereits genauer über die Bullet Journal Tracker geschrieben und welchen Nutzen sie haben können. Geändert hat sich daran aktuell noch nichts, sodass ich euch einfach die Bilder zeigen möchte.

Memories und Gratitude Log

Als nächstes lege ich für meine Bullet Journal Monatsübersicht jeweils eine Seite für Erinnerungen (=Memories) und Dankbarkeit (=Gratitude) an.

Die Memory Seite bleibt dabei zunächst bis auf die Überschrift ganz frei und wird während des Monats nach und nach gefüllt. Dort notiere ich Dinge, die mich sehr beschäftigt, traurig gemacht oder gefreut haben. Aber auch wichtige Ereignisse und erreichte Ziele finden dort ihren Platz.

Dabei sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt! Du kannst deine Erinnerungen einfach in Textform festhalten. Aber auch kleine Zeichnungen oder Doodles sind denkbar. Bei mir variiert es immmer mal wieder, im Normalfall versuche ich aber dort schon etwas kreativer und bunter zu werden.

Das Prinzip des Dankbarkeits Log ist ganz einfach: jeden Abend schreibe ich dort eine Sache auf, für die ich an diesem Tag dankbar war. Das ist manchmal gar nicht so einfach, rückt aber oft auch die Perspektive zurecht und erinnert mich daran, dass es manchmal eben die kleinen Dinge sind, die den Unterschied machen. Lea hat hier auch noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten gezeigt.

Damit ist die Planung, die den ganzen Monat betrifft, erstmal abgeschlossen. Trotzdem geht es nun mit einem festen Bestandteil der Bullet Journal Monatsübersicht weiter: der Seite für die ersten Woche des Monats. Dabei ordne ich die Woche immer dem Monat zu, aus dem sie mehr Tage enthält.

Die Wochenübersicht

Meine Wochenübersicht hat sich recht häufig geändert, aktuell bin ich aber mit dieser Variante sehr zufrieden. Dabei nutze ich die erste Seite als tatsächliche Übersicht über die ganze Woche, auf den Seiten danach folgen dann die Tagesübersichten. Diese erstelle ich jedoch nicht im Voraus, sondern immer erst am jeweiligen Vorabend.

Das hat vor allem den Vorteil, dass ich für jeden Tag exakt so viel Platz habe, wie ich benötige. Wenn viel zu tun ist, passen oft nur zwei Tage auf eine Seite, in ruhigeren Wochen kommt es vor, dass ich sogar nur eine Seite für alle sieben Tage fülle. Das ist aufgrund des flexiblen Systems des Bullet Journals ohne Probleme möglich und einer der Gründe, warum ich es so liebe.

Für die Übersicht der Woche zeichne ich als erstes einen Kasten auf die linke Seite. Dieser wird wiederum in 7 gleich große Kästchen unterteilt und stellt meinen Wochenplan dar. In ihn schreibe ich zu Beginn der Woche alle Termine und übertrage sie dann Tag für Tag in die jeweilige Tagsübersicht.

Den restlichen Platz teile ich auf zwischen wöchentlichen To Do’s, einer Übersicht über meine Workouts und meinem Lesefortschritt. Dafür zeichne ich einen Kasten für jedes Buch, den ich dann nach und nach ausfülle, je nachdem wie weit ich gekommen bin. Oft ist dann auch noch Platz für eine motivierenden Spruch oder ein Zitat.

Auch für den nächsten Monat habe ich meine Übersicht gezeigt, den April findest du hier :)

Wie gestaltest du deine Bullet Journal Monatsübersichten? Hälst du sie eher minimalistisch oder darf es auch mal bunt sein? Welche Seiten dürfen bei dir nicht fehlen? Lass es mich wissen in den Kommentaren!

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