Das Bullet Journal bietet dir unendlich viele Möglichkeiten, da das System so flexibel ist.

Das flexible System ermöglicht es dir nämlich, dein Bullet Journal so anzupassen, wie du möchtest und wie es deinen Bedürfnissen am besten entspricht. Dir sind also keine Grenzen gesetzt! Um dir ein bisschen Inspiration mitzugeben, möchte ich dir in diesem Beitrag einige Bullet Journal Ideen vorstellen, die ich bisher benutzt habe.

Gerade wenn du noch am Anfang stehst und vielleicht gerade erst dein Bullet Journal gestartet hast, kann es helfen, sich erstmal anzugucken, was andere machen. Schau daher auch gerne auf unserem Pinterest-Account vorbei, wir aktualisieren unsere Boards dort regelmäßig :)

Jetzt kommen wir aber mal zur Sache und zu fünf Bullet Journal Ideen, die du sofort umsetzen kannst!

Die wichtigste Regel: Probiere viele Bullet Journal Ideen aus und finde heraus, was für dich am besten ist

Die angesprochene Flexibilität des Bullet Journals ist einerseits natürlich gut, andererseits gibt es nun mal kein Limit, was einen gerade am Anfang schon mal umhauen kann. So war es zumindest bei mir. Ich wusste überhaupt nicht, wo ich anfangen soll und was ich alles überhaupt brauche.

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Den besten Rat möchte ich dir daher schon am Anfang geben: du musst es einfach ausprobieren! Und mit „es“ meine ich alles, was du zum Beispiel bei Pinterest oder Instagram an Bullet Journal Ideen siehst, was dir gefällt und wo du denkst: ja, das könnte ich auch gut gebrauchen.

Dann wirst du vermutlich ziemlich schnell merken, ob dir das ein oder andere wirklich hilft oder ob du es im Alltag überhaupt nicht verwendest. Wenn letzteres der Fall ist, ärger dich nicht über die verschwendeten Seiten, sondern freu dich, dass du jetzt weißt, was nicht funktioniert.

Es gibt kein richtig oder falsch, das ist ja das schöne :)

Ich möchte dir jetzt fünf Bullet Journal Ideen an die Hand geben, die du sofort für dich ausprobieren kannst. Du kannst sie so anpassen, wie sie dir gefallen; und wenn du merkst, dass das nichts für dich ist – wieder was dazugelernt!

Idee Nr. 1: Dankbarkeitsjournal

Ein Dankbarkeitsjournal lässt sich ganz simpel und schlicht umsetzen. Halte dir in deinem Bullet Journal eine Doppelseite dafür frei. Die einfachste Methode ist dann, untereinander weg jeden Tag zwei Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist. Das wäre dann die Methode für die nicht so kreativen unter uns (also auch für mich).

Wenn du gerne malst oder zeichnest, kannst du auf die Doppelseite zum Beispiel auch einfach die Sachen malen, für die du dankbar bist. So macht das zum Beispiel Boho Berry:

Wofür brauche ich ein Dankbarkeitsjournal?

Das habe ich mich auch lange gefragt. Dann habe ich irgendwann einfach mal angefangen, mir morgens zwei oder drei Dinge bewusst zu machen, für die ich dankbar bin. Glaub mir: das verbessert den Start in den Tag wirklich ungemein!

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, mein Dankbarkeitsjournal abends zu pflegen. Das sorgt nämlich dafür, dass ich den Tag über viel aufmerksamer bin und auch in einigen Momenten selber schon Dankbarkeit verspüre.

Das kann übrigens auch in eigentlich banalen Situationen passieren, z.B. wenn ich mit dem Bus über den Rhein fahre und gerade über Bonn die Sonne untergeht. In solchen Momenten einfach dankbar zu sein, dass man sie erleben darf, macht den Tag so viel besser!

Probiere es am besten einfach mal aus und wechsel auch ab zwischen morgens und abends, um herauszufinden, was für dich am besten passt.

Idee Nr. 2: Reading Challenge/Books to read

Als Kind war ich eine totale Leseratte, aber wie das so ist, hat das irgendwann nachgelassen, was ich immer sehr schade fand. Natürlich habe ich regelmäßig sämtliche Harry Potter-Bände gelesen, das war’s dann aber meistens auch schon.

Theresa hat mich dann irgendwann auf die Reading Challenge gebracht, und seitdem bin ich lesetechnisch wieder voll dabei!

Seit letztem Jahr habe ich meine Reading Challenge natürlich auch in meinem Bullet Journal stehen und kann hier alles abhaken und eintragen, welche Bücher ich genau gelesen habe. So sieht das ganze aus:

Wir haben uns für 2017 zu dritt selber überlegt, was für Bücher wir gerne lesen möchten. Es gibt aber auch zahlreiche Vorlagen im Internet, die du verwenden kannst, falls dir beim ersten Mal noch nicht so viel einfällt. An dieser Challenge haben wir zum Beispiel letztes Jahr teilgenommen.

Je nachdem kannst du natürlich die Anzahl der Bücher selber festlegen, aber achte darauf, dass es schon eine Challenge sein sollte :) wir haben uns in diesem Jahr für 30 Bücher entschieden – ob wir das geschafft haben, wirst du dann natürlich Ende des Jahres erfahren.

Books to read

Direkt neben meiner Reading Challenge führe ich eine Liste mit Büchern, die ich gerne noch lesen möchte – egal, ob dieses Jahr oder auch wann anders.

Wann immer mir ein Buch unter die Finger kommt, dass mir zum Beispiel empfohlen wird, kommt es auf die Liste. Einige dieser Bücher besitze ich auch schon, bin aber noch nicht dazu gekommen, sie anzufangen; auch die kommen dann auf die Liste.

Idee Nr. 3: Tagesübersicht mit Sonnenauf- und -untergangszeit

Diese Idee ist vor allem was für Zeit ab Januar oder Februar. Ich finde es großartig, jeden Tag zu sehen, wie die Tage immer länger werden – auch, wenn es natürlich immer nur ein oder zwei Minuten sind. Deswegen schreibe ich jeden Tag auf, wann die Sonne auf- und wann sie untergeht.

Wenn ich also abends immer für den kommenden Tag plane, kommen die Zeiten einfach neben das Wetter für den Tag. Die Zeiten nehme ich aus der iPhone Wetter-App.

Falls du in deinem Bullet Journal keine Tagesübersichten führst, könntest du die Zeiten natürlich auch in deine Wochenübersichten eintragen!

Sobald die Tage wieder kürzer werden, werde ich die Zeiten wieder weglassen. Denn das will ja wirklich kein Mensch sehen :)

Idee Nr. 4: Seiten von Pinterest abmalen

Warum nicht einfach mal Bullet Journal Ideen in dein eigenes Journal übertragen, sodass du nicht jedes Mal Pinterest aufrufen musst, sondern einfach selber nachblättern kannst?

Ich mache das sehr gerne für Dinge, die ich immer wieder benutze, die aber nicht immer gleich aussehen sollen. Bestes Beispiel dafür sind aktuell die Layouts, die ich in meinen Tagesübersichten benutze.

Bei Pinterest habe ich ein Bild gefunden, auf dem super viele Ideen dafür zu sehen waren – und die habe ich dann einfach in mein eigenes Bullet Journal übertragen. So kannst du auch direkt Anpassungen nehmen, falls dir das ein oder andere nicht gefällt.

Wenn ich jetzt also sonntags abends dasitze, meine neue Woche planen will und meine nicht vorhandene Kreativität mal wieder zum Vorschein kommt, kann ich einfach auf diese Doppelseite zurückblättern und mir das Layout aussuchen, was mir gerade am besten gefällt. Dann bin ich gerüstet für die Woche.

Denn ja: mein innerer Monk kommt zum Vorschein, wenn die Tage auf einer Seite unterschiedlich gestaltet sind. Das habe ich jetzt schon mehrfach ausprobiert und finde es ganz furchtbar. Deswegen suche ich mir für eine Woche immer ein Layout aus und behalte es dann an allen Tagen bei.

Idee Nr. 5: Meal Ideas/Food Diary

Ich gehöre zu den Menschen, die nur schwer am Samstag schon sagen können, was sie am Montag essen wollen. Deshalb ist es für mich quasi unmöglich, am Wochenende schon für die ganze Woche zu planen. Dazu kommt dann noch, dass ich mir auch am Tag selber nicht gerne überlege, was ich denn dann tatsächlich essen möchte (vom Kochen fangen wir jetzt am besten gar nicht erst an).

Vor einiger Zeit habe ich daher in meinem Bullet Journal eine Liste erstellt mit Gerichten, die ich grundsätzlich gerne esse. Das Ganze habe ich aufgeteilt in Frühstück, Mittagessen und Abendessen.

Wenn ich also wieder mal verzweifelt dasitze und mir nichts einfällt, was ich mag, schaue ich in diese Liste. Mir hilft das tatsächlich ungemein. Übrigens versuche ich, die Gerichte in der Liste möglichst gesund zu halten, damit ich gar nicht erst in Versuchung gerate.

Das Food Diary

Womit wir dann auch schon beim nächsten Punkt wären. Vor Kurzem habe ich angefangen, abends alles aufzuschreiben, was ich den Tag über so gegessen habe. Und zwar wirklich alles, auch wenn es nur ein Twix zwischendurch war.

Witzigerweise hält mich das Aufschreiben sogar davon ab, zwischendurch überhaupt was zu essen (zumindest, was die ungesunden Dinge angeht). So konnte ich immerhin die ungesunden Snacks größtenteils verbannen, an den anderen ungesunden Dingen wie Schokomüsli usw. arbeite ich noch. :)

Fazit

In diesem Beitrag habe ich mich auf Bullet Journal Ideen konzentriert, die jeder umsetzen kann. Trotzdem musst du natürlich, wie oben erwähnt, einfach ausprobieren, ob etwas für dich dabei ist. Vielleicht gefällt dir auch nur die Grundidee, aber meine Umsetzung dafür gar nicht? Pass es einfach an deine Bedürfnisse an :)

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Hast du weitere Bullet Journal Ideen, die jeder umsetzen kann? Und hast du die oben genannten vielleicht schon selber ausprobiert? Schreib es gerne in die Kommentare :)