Pünktlich zum Start des neuen Semesters stelle ich dir einige Ideen für eine Bullet Journal Semesterplanung vor.

Ich habe mir schon seit ich mein erstes Buch begonnen habe Gedanken darüber gemacht, wie ich meine Vorlesungen und Übungen an der Uni in mein Bullet Journal integrieren kann.

Die Besonderheit bei meinem Studium gegenüber vielen anderen Studiengängen ist sicher, dass ich keinerlei Abgaben oder Arbeiten innerhalb des Semesters zu leisten habe. Das einzige, was zählt, ist die eine Klausur am Ende des Semesters. Ebenso gibt es kein einziges Modul, in dem es eine Anwesenheitspflicht gibt, sodass ich für die Planung des Semesters ganz alleine verantwortlich bin.

Ich muss an dieser Stelle gestehen, ich bin eine eher faule Studentin. Oft unorganisiert, und immer wieder überrascht davon wie schnell die Vorlesungszeit rum ist und die Klausuren vor der Tür stehen. Nicht selten habe ich auch schon die ein oder andere Frist verpasst. Meistens lässt sich das mit etwas Aufwand wieder hinbiegen, allerdings ist das nicht immer der Fall.

Aus diesem Grund ist es für mich auch enorm wichtig, meine Termine und Fristen kompakt beisammen zu haben, und wo könnte das besser passen als in meinem Journal. Deshalb stelle ich dir hier nun meine neue Bullet Journal Semesterplanung vor.

Bullet Journal Semesterplanung: die Basics

Das Wintersemester an den Unis in NRW geht traditionell vom 1. Oktober bis 31. März. So richtig relevant sind für mich aber hauptsächlich Vorlesungsbeginn und -ende, die immer variieren. Der zweite Teil des Semesters besteht dann aus der vorlesungsfreien Zeit, in der die Klausuren geschrieben werden. So etwas wie die klassischen Semesterferien gibt es bei uns leider nicht.

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Um eine erste Übersicht über die Termine zu bekommen, habe ich auf der ersten Seite die sechs Monate aufgelistet, über die sich das diesjährige Wintersemester erstreckt.

Markieren kannst du dort zum Beispiel den Beginn und das Ende der Vorlesungen sowie die freien Tage. Zum einen sind das natürlich die offiziellen gesetzlichen Feiertage, aber auch die Uni-Internen freien Tage sind dort berücksichtigt. Sobald die Klausuren für dieses Semester endgültig feststehen, werde ich auch diese dort festhalten.

Mit den Klausuren geht es dann auch auf der nächsten Seite weiter. Hier habe ich eine Übersicht erstellt, in die ich die entsprechenden Prüfungen chronologisch eintragen werde.

Darf nicht fehlen: der klassische Stundenplan

Neben dem Überblick über das ganze Semester darf bei der Bullet Journal Semesterplanung natürlich auch der eigentliche Stundenplan nicht fehlen.

Ein wichtiger Punkt bei der Einteilung des Plans ist, dass meine Vorlesungen und Übungen häufig um Viertel nach beginnen und um Viertel vor enden. Deshalb habe ich die Uhrzeiten im 15 min Takt in der Legende auf der linken Seite festgehalten. So kann ich ganz akkurat die einzelnen Module eintragen.

Bullet Journal für Studenten Stundenplan

 

Zum jetzigen Zeitpunkt sind jedoch noch nicht alle Termine für die einzelnen Veranstaltungen festgelegt. Auch gibt es einige Vorlesungen, die nur in der ersten Hälfte des Semesters stattfinden. Andere wiederum finden immer mal wieder an anderen Tagen oder zu verschiedenen Uhrzeit statt.

Aus diesem Grund habe ich, inspiriert von Leas Beitrag bezüglich Meal Planning, mir Post Its rausgesucht und zurecht geschnitten. Diese verwende ich jetzt für unsichere oder einmalige Module sowie variierende Vorlesungen und Übungen. Sollten sich die Zeiten noch ändern, kann ich den kleinen Zettel einfach umkleben und laufe nicht Gefahr, dass der neu gezeichnete Stundenplan bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aktuell ist.

Lernziele: wie viele Stunden pro Monat investiere ich?

Wie oben schon angemerkt ist das Semester bei mir in zwei Abschnitte aufgeteilt. Zum einen ist da die Vorlesungszeit, die Ende Juli ihren letzten Tag hat. Anschließend daran beginnt dann die Klausurenphase.

Aus diesem Grund ist es für mich zu Beginn des Semesters immer recht schwer abzuschätzen, wie umfangreich der Stoff sein wird. Auch die genaue Anzahl an Übungen, die ich wiederholen muss oder ob Beispielklausuren zur Verfügung gestellt werden ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Ein genauer Lernplan macht insofern für mich erfahrungsgemäß erst ab Anfang Juli Sinn. Dann kann ich genauer einordnen, welche Teile der Veranstaltung ich vertiefen muss und wie viel Zeit ich zwischen den einzelnen Prüfungen tatsächlich habe.

Statt genauer Inhalte setze ich deshalb zu Beginn des Semesters auf den Aspekt “Zeit”. Bereits dann ist eigentlich klar, dass die Kernfächer etwas arbeitsintensiver sein werden als die, die aus dem Wahlpflichtbereich dazu kommen.

Ich habe mir also überlegt, wie viele Stunden ich mich pro Monat mit den einzelnen Modulen beschäftigen möchte. Diese habe ich dann in Listenform untereinander geschrieben. In diesem Fall möchte ich somit für die Module A, B und C 30 Stunden investieren, für Modul D werden wohl 15 reichen.

Immer wenn ich dann die entsprechende Anzahl an Stunden mit Lernen verbracht habe, male ich das Kästchen, ähnlich wie bei einem normalen Tracker, aus. Das ist gerade für den Beginn des Semesters eine gute Methode, um einfach wieder ein bisschen in den Uni-Alltag reinzukommen.

Bullet Journal für Studenten Lernziele

Selbstkontrolle: der Anwesenheits-Tracker

Wie ganz am Anfang bereits erwähnt gibt es an meiner Uni keine Anwesenheitspflicht. Oder um es drastischer auszudrücken: es interessiert dort überhaupt niemanden, ob ich im Hörsaal sitze oder einen Kaffee in der Sonne trinke. Oft ist aber auch das Bett verlockender als die Vorlesung um 8.15 Uhr, gerade wenn man wie ich eher ein Nachtmensch ist.

Um trotzdem einigermaßen bei der Sache zu bleiben, greife ich zu einer bewährten Methode: einem Tracker. In diesem Post habe ich schon einmal die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, wie du Tracker in dein Bullet Journal integrieren kannst. Da diese Art der Selbstkontrolle für mich sehr gut funktioniert, habe ich mir auch für meine Bullet Journal Semesterplanung einen Tracker überlegt: den Anwesenheits-Tracker.

Bullet Journal für Studenten Anwesenheitstracker

Das Prinzip ist im Endeffekt das gleiche wie das des Habit Trackers.  Am linken Rand habe ich als Beispiel untereinander die verschiedenen Module aufgelistet, die ich dieses Semester absolvieren möchte. Darüber notiere ich horizontal die Tage des Monats. Im Gegensatz zum Habit Tracker ist der Anspruch hier aber nicht, jeden Tag ein Kästchen abzuhaken, da die Veranstaltungen nur an einzelnen Tagen in der Woche stattfinden.

Um das zu markieren habe ich die Zeiten, zu denen ich in der Uni sein muss, die Kästchen schwarz umrandet. So kann ich dann ganz gezielt die entsprechenden Quadrate ausmalen, wenn ich bei der dort hinterlegten Veranstaltung war.

Wie auch bei allen anderen Trackern steckt auch hier ein wenig Selbstüberlistung hinter dem Prinzip. Möchte ich ein ordentliches Spread am Ende des Monats haben, muss ich mich aufraffen und die Vorlesung oder Übung besuchen.

Falls dir der Stil der Übersichten gefällt: für das Wintersemester 2018/19 gibt es nun auch ein ganz aktuelles Paket in unserem Punktkariert Shop! Enthalten sind viele verschiedene Vorlagen rund ums Studium, wie zum Beispiel ein Studenplan, eine Wochenübersicht, ein Semesterplaner, ein Lernplan, usw.

Ich hoffe, ich konnte dir einige Ideen für deine eigene Bullet Journal Semesterplanung geben. Hast du dein Studium bereits in dein Journal integriert oder hast du noch vor, es zu tun? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!