Unsere frühlingshaften Bullet Journal Setups für Mai

Es ist endlich wieder Frühling und das sieht man auch in unseren Bullet Journals!

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Schon länger gab es keinen Blogartikel mehr über unsere monatlichen Bullet Journal Setups – da dachten wir uns, es wird mal wieder Zeit, dir einen Einblick in unsere monatliche Planung und Gestaltung zu geben!

Wir gestalten die Seiten für den neuen Monat immer erst recht kurz bevor der Monat startet und nie einige Monate im Voraus. Dadurch würde die für uns so wichtige Flexibilität verloren gehen.

Also, legen wir los mit den Setups!

Das ist Theresas Setup für Mai

Meine Monatsübersichten hatten in den letzten Monaten eigentlich immer den gleichen Aufbau. Warum sollte ich auch etwas ändern, das so gut für mich funktioniert? Sie bestehen im Normalfall aus einem Deckblatt, der eigentlichen Monatsübersicht sowie einer Seite für ein monatliches Horoskop und die Ziele der kommenden Wochen.

Das ist sozusagen mein Grundgerüst. Ob und wie ich verschiedene Tracker benutze, entscheide ich immer individuell für den jeweiligen Monat. Das hängt auch davon ab, wie viel ich zu Hause sein werde und worauf ich meinen Fokus legen möchte!

Das Deckblatt

Mit diesem Spread beginnt mein Monat, es ist die erste Seite und gibt so ein bisschen den Ton vor. Mit dem Monat Mai verbinde ich vor allem zarte Blüten, alles erwacht endgültig aus dem Winterschlaf und zeigt sich von seiner besten Seite. Nicht umsonst wird der Mai als „Wonnemonat“ bezeichnet.

Mein Deckblatt habe ich dementsprechend mit vielen rosa Blüten dekoriert, die sich über die Seite ranken. Benutzt habe ich dafür Stifte von PILOT, vor allem die neuen Frixion Fineliner in passenden Farben.

Die Monatsübersicht

Im eigentlichen Kalenderteil setzt sich das frühlingshafte Design des Deckblatts fort, auch hier befinden sich kleine Blüten als Verzierung an der Seite. Es passt einfach so gut zum Mai!

Ich variiere bei dem Aufbau der Monatsübersicht immer zwischen zwei Varianten. Sie wird entweder in Kästchenform oder im klassischen Listenformat gestaltet. Für den Mai habe ich mich für die Liste entschieden, und einfach die Wochentage untereinander aufgeschrieben. Dabei hab ich zwei Zeilen Platz gelassen für jeden Tag, sodass ich genug Raum für Termine und Aufgaben habe.

Mein Tracker im Mai

Für diesen Monat habe ich mich für einen Mood Tracker entschieden. Ich mag das Konzept dieses Trackers sehr, weil es viel um Self Care und gesteigertes Bewusstsein für sich selbst geht. Wie genau er funktioniert, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Auch hier habe ich das Blütenmotiv weiter verwendet. Jedes Blatt steht dabei für einen Tag des Monats und die Zahlen entsprechen den Daten. Am Abend wird dann jedes Feld in der entsprechenden Farbe ausgemalt und so entsteht im Laufe des Monats ein guter Überblick über meine allgemeine Stimmungslage.

Da die Frixion Fineliner wie viele Stifte von PILOT radierbar sind, kann ich die Zahlen in den Blütenblättern auch immer wieder wegradieren und zum Beispiel in der entsprechenden Farbe des Tages neu eintragen.

So sieht Leas Setup für den Mai aus

Meine monatlichen Setups sind seit einiger Zeit sehr überschaubar! Ich habe mich Anfang des Jahres dazu entschieden, wieder zurück zu den Basics zu gehen – hier erkläre ich ausführlich, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist.

Nach einigen Monaten kann ich jetzt sagen, dass mir das wirklich sehr gut getan hat! In meinem doch sehr vollgepackten Alltag hilft mir die Konzentration auf das Wesentliche doch sehr, mehr von meiner To do Liste zu schaffen.

Es gibt auch jetzt schon seit längerem keine Tracker mehr in meinen Monatssetups – mit einer kleinen Ausnahme, auf die ich gleich genauer zu sprechen komme!

Meine Monatsübersicht für den Mai

Zurück zu den Basics hieß für mich im Fall der Monatsübersicht: Zurück zur Monatsübersicht aus dem originalen System nach Ryder Carroll.

Ich liste also auf der linken Seite ganz schlicht alle Tage des Monats untereinander auf. Damit es etwas übersichtlicher ist, füge ich noch Trennlinien bei den einzelnen Wochen ein.

Und hier findest du jetzt übrigens auch den Tracker, den ich gerade angesprochen habe! Es ist quasi ein mini Habit Tracker, mit dem ich festhalte, ob ich meine gesteckten Ziele einhalte.

  • L = Lesen
  • B = Blackroll
  • S = Sport

Abends mache ich einfach ein x, wenn ich die entsprechende Sache am Tag gemacht habe. Ich habe super lange keinen Habit Tracker genutzt, aber auch hier ist die Konzentration auf das Wesentliche gerade genau das Richtige für mich.

Rechts ist dann Platz für alle Projekte, die im Mai anstehen bzw. die abgeschlossen werden.

Bonn im Frühling = Kirschblüten

In unserer Heimatstadt Bonn ging es im April wieder los: Der Hype um die Kirschblüten! Okay, sie sind auch wirklich schön. Besonders in der Altstadt kann man sich dann vor Kirschblüten (und Touristen) kaum retten!

Für mein frühlingshaftes Setup war mir schnell klar, dass die Kirschblüten nicht fehlen dürfen :) Solche Verzierungen hatte ich schon ewig nicht mehr, aber das Gestalten hat mir wirklich Spaß gemacht.

Gemalt habe ich sie mit den neuen PILOT Frixion Finelinern und dem Frixion light in rosa. Die Fineliner trocknen nicht direkt nach dem Auftragen nach dem Papier, was hier sehr praktisch war: So konnte ich rosa und pink ganz leicht ineinander übergehen lassen.

Ich mag es sehr!

Meine Wochenübersicht

Eine Wochenübersicht gibt es im originalen Bullet Journal System nicht – zurück zu den Basics bedeutet daher in dem Fall: Ich bleibe bei der Wochenübersicht, die ich jetzt schon seit über einem Jahr nutze!

Diese Variante funktioniert für mich einfach hervorragend. Ich habe den perfekten Überblick über meine Tage und kann genau planen, an welchen Tagen ich wie viel Zeit für welche To Do’s habe.

Das ist genau das, was ich brauche, von daher werde ich wohl auch noch sehr lange bei dieser Wochenübersicht bleiben!

Gestaltest du deine monatlichen Setups auch gerne nach Jahreszeiten oder anderen Anlässen? Oder spielt sowas für dich gar keine Rolle? Schreib es gerne in die Kommentare!

6 Kommentare zu „Unsere frühlingshaften Bullet Journal Setups für Mai“

  1. Hallo ihr beiden,
    zu aller erst, ich liebe eure Seite und hole mir immer wieder Inspirationen für mein BuJo. So habe ich eure Blumen die ihr für euer Mai Deckblatt benutzt habt, gleich in mein BuJo abgemalt und schon mal ein bisschen geübt wie sie am besten aussehen. Denn ich werden im Mai ein neues Buch anfangen, diesmal auch das von Leuchtturm1917. Mein erstes Buch habe ich mitten im Januar angefangen und weil ich nicht so lange warten wollte bis mein „richtiges“ Leuchtturm ankommt, habe ich einfach eine Kladde genommen die wir in der Firma von einem Lieferanten bekommen haben, Darin habe ich mich jetzt 4 Monate lang ausprobiert. Vieles wurde angefangen, aber dann doch nicht genutzt, Die erste Wochenübersicht die ich hatte wurde sofort ab KW 4 geändert und seit dem ist sie auch genau so geblieben. Angefangen habe ich in meinem „Übungsbuch“ mit dem klassischem Future Log, habe aber schnell gemerkt das mir das überhaupt nicht gefällt. Ich hatte noch Dinge einzutragen, aber keinen Platz mehr . Im neuem Buch werde ich die Alastair-Methode testen und zusätzlich habe ich am Anfang meines Buches extra Seiten für die anstehenden Geburtstage eingerichtet. Mal sehen ob ich damit besser klar komme, Das ist ja das schöne am BuJo, was mir nicht gefällt oder nicht für mich funktioniert wird einfach im nächsten Buch anders gemacht. Auch habe ich jetzt endlich das gefunden wonach ich so lange gesucht habe, ein Buch für alles. Ich habe meinen Kalender, meine Notizen, mein Tagebuch ….. alles in einem immer bei mir .

    1. Hallo Katharina,
      danke für den super ausführlichen Kommentar! :) Mit so einem Übungsbuch anzufangen ist auf jeden Fall eine sinnvolle Idee, gerade wenn man sich noch überhaupt nicht sicher ist, was man eigentlich braucht und nutzt. Und Future Log und Geburtstage zu trennen kann auf jeden Fall auch Sinn machen, wenn du mehr Platz brauchst. Falls es dir so aber immer noch nicht ausreicht, versuch es auf jeden Fall mal mit dem Calendex – definitiv die beste Methode für alle, die sehr viel Platz brauchen!
      Liebe Grüße
      Lea

  2. Hallo,
    ich habe eine Frage zu den Monatsübersichten. Bis jetzt habe ich noch nicht damit gearbeitet, würde es aber gerne mal ausprobieren.
    Aber wann erstelle ich die Übersicht für den nächsten (oder übernächsten) Monat? Wenn ich bis zum Ende des Monats warte, bis ich die neue Monatübersicht erstelle, dann fehlt sie mir vielleicht in den Tagen / Wochen davor, oder? Also am Anfang eines Monats schon die Übersicht für den nächsten erstellen? Aber das wäre auch irgendwie komisch …
    Fragen über Fragen : -)

    Vielen Dank für eure interessanten Artikel und vielleicht habt ihr ja einen Tipp für mich.
    Christine

      1. Hallo Lea,
        danke für die Antwort. Da ich jede Woche sehr viele Termine habe (die nicht jede Woche gleich sind) und über sehr viele Monate im voraus planen muss, habe ich einen „klassischen“ Terminkalnder. Mein Journal möchte ich lieber nicht überall hin mitnehmen (habe Angst, es zu verlieren und es soll bei Terminvereinbarungen ja auch nicht jeder mein Journal sehen …), daher würde sich ein Future Log für mich (vermutlich?) nicht lohnen.
        Ich würde in die Monatsübersicht eher „To-Dos“ entragen oder am Rand einen Kasten frei lassen für Dinge, die keinen festen Termin brauchen.
        Werde mal überlegen, ob ich mir solche Monatsübersichten doch immer im Voraus mache (2 Monate?) oder es mit einem To-Do-Futuure Log versuchen. Habt ihr mit einer solchen Variante schon Erfahrungen gemacht?
        Viele Grüße!
        Christine

        1. Hallo Christine,
          ich habe in meiner Monatsübersicht auch immer meine To Do’s und Projekte für den Monat, plane diese allerdings nicht im Voraus, weil das bei mir einfach nicht geht, da sich alles immer weiterentwickelt und ich relativ spontan darauf reagiere, schaue was wichtig ist und so weiter. Von daher kann ich dir da leider keine Tipps geben, inwieweit das Sinn macht, das musst du selber für dich entscheiden :) Am besten probierst du es einfach mal für einen oder zwei Monate aus.
          Liebe Grüße, Lea

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