Über Punktkariert - und über uns

Hast du mal ein paar Minuten? Wenn du erfahren möchtest, wie Punktkariert eigentlich entstanden und gewachsen ist, dann… here you go!

Wie alles begann

August 2016. Theresa schickt mir bei Snapchat (ja, da war Snapchat noch voll das Ding) ein Video, in dem sie durch ein Notizbuch blättert, und schreibt sowas wie „Ich liebe mein Bullet Journal“ dazu. Ungefähr von dem Moment an wusste ich: Sowas will ich auch! 

Januar 2017. Wir führen also beide seit ungefähr einem halben Jahr ein Bullet Journal. Quasi aus dem Nichts kommt mir auf einmal der Gedanke: Gibt’s eigentlich einen deutschen Blog übers Bullet Journaling? Irgendwie lese ich immer nur auf englischsprachigen Seiten davon. Könnten wir nicht vielleicht…?

Ich frage Theresa, ob sie einen deutschen Blog kennt. Kennt sie nicht. Und die Idee lässt uns nicht so richtig los. Aber erstmal muss ich die letzte Klausur in meinem Studium hinter mich bringen.

Februar 2017. Klausur erledigt, ein freier Monat. Also machen wir das jetzt einfach mal! Anfang des Monats sitzen wir bei Theresa in ihrer Wohnung in Aachen und erstellen ein erstes Konzept. Das größte Problem: Bevor wir auch nur irgendwas machen können, brauchen wir einen Namen. 

Ohne Name keine Domain, und ohne Domain können wir keine Webseite bauen. Also überlegen wir und überlegen und haben… nichts. Den ganzen Tag lang geht das so, und abends entscheiden wir, es erstmal sein zu lassen und was essen zu gehen.

Und wie das häufig so ist, kommt uns natürlich genau dann die beste Idee! Ich erinnere mich dran, als wärs gestern gewesen, wie ich eher halbherzig meinte „Wir können uns ja Punktkariert nennen“, Theresa mich anguckt und sagt „Ey, das ist gut!“ und mir vor Schreck erstmal das Messer aus der Hand fällt.

Noch beim Essen sichern wir uns die Domain, die glücklicherweise noch frei war – und das war der Startschuss! Gut zwei Wochen später ist die Seite dann auch schon online. Ich bin bis heute ein bisschen beeindruckt, wie schnell wir das Ganze dann umgesetzt haben.

Okay, das läuft irgendwie gut

Wir dürfen die Seite in einer damals schon recht großen Bullet Journal Facebook-Gruppe teilen und haben dadurch auch schnell die ersten Leserinnen (bis heute sind es übrigens ca. 90% Frauen, die den Blog lesen).

Es gibt zwei Blogartikel pro Woche, es melden sich kontinuierlich Leute für den Newsletter an, und nach ca. drei Monaten hat auch Google gemerkt, dass wir jetzt da sind, und die Zahlen steigen immer weiter.

Beim Start hatten wir zwar gehofft, dass das ungefähr so läuft, aber im Endeffekt keine Ahnung, ob das Thema Bullet Journaling in Deutschland wirklich viele Leute interessiert. Stellt sich raus: Es interessiert sogar eine ganze Menge Leute!

Im ersten Jahr liegt der Fokus voll darauf, regelmäßig neue Blogartikel zu schreiben und Reichweite aufzubauen. Wir gehen erste kleine Kooperationen ein, unser Newsletter wächst immer weiter, Pinterest wird eine unserer wichtigsten Plattformen.

Im Dezember erstellen wir eine neue Reading Challenge – eigentlich nur für uns, aber hey, warum nicht einfach mal veröffentlichen? Das Feedback ist so gut, dass wir seitdem jedes Jahr eine neue Challenge veröffentlichen.

Community, eigene Produkte, Buch

Mai 2019. Unsere Community ist immer größer geworden: Über 3.000 Leute in der Facebook-Gruppe, ca. 10.000 (!) Leute im Newsletter.

Wir haben mittlerweile einen kleinen Shop, in dem es Bullet Journal Vorlagen zu verschiedenen Themen und für jeden Monat gibt. Mit der Punktkariert Akademie haben wir einen Mitgliederbereich mit noch mehr Ideen, Tipps und Inspiration fürs Bullet Journaling ins Leben gerufen. Wir veranstalten regelmäßig Online-Workshops zu verschiedensten Themen rund ums Bullet Journaling. 

Und dann kommt auf einmal eine E-Mail vom TOPP Verlag. Sie hätten da eine Idee für ein Buch, die sie gerne mit uns umsetzen würden. Ähh, okay? Da das Buch noch im Dezember erscheinen soll, geht dann alles ziemlich schnell und wir verbringen quasi den Sommer damit, Bullet Journal Seiten zu gestalten.

Dezember 2019. Wir veranstalten wieder unsere „Mit Punktkariert ins neue Jahr“-Workshops, das Buch erscheint, und es gibt auch wieder eine kleine Version unseres jährlichen Adventskalenders.

Aber wir wissen auch, dass es ab Januar erstmal etwas ruhiger werden wird. In den letzten Jahren ist viel passiert, und wir brauchen erstmal Zeit, um uns etwas zu sortieren, um zu überlegen, wie wir weitermachen wollen.

Dass 2020 dann so verläuft, wie es eben verlaufen ist, hätten wir allerdings nicht gedacht (da wäre man ja nicht mal im Traum drauf gekommen) und so wird die Pause dann doch etwas länger als gedacht.

Punktkariert 2.0

Oktober 2020. Klar ist: Wir wollen weitermachen! Auch wenn wir mittlerweile viele andere Dinge auf dem Zettel haben – Punktkariert bleibt unser Baby. Wir setzen uns zusammen und stellen fest: Aus „Lass mal gucken, ob wir ein paar Sachen aktualisieren“ wird eher ein „Okay, eigentlich müssen wir ALLES aktualisieren“.

Wie es ab jetzt mit Punktkariert weitergeht? Schauen wir mal! Genauso wie Anfang 2017 lassen wir auch jetzt noch alles auf uns zukommen, setzen neue Ideen einfach um und gucken, was passiert.

Und wir freuen uns, wenn du im neuen Kapitel dabei bist! :)

Das sind wir

Das waren fast 4 Jahre Punktkariert in Kurzform – wenn du jetzt noch wissen möchtest, wer wir eigentlich sind und das wir so machen, dann haben wir hier 3 Fakten über uns beide für dich.

3 Fakten über Lea

  1. Dank Punktkariert konnte ich mich selbstständig machen – zwar ist der Blog nur ein kleiner Teil meiner Arbeit und ich mache mittlerweile viele andere Dinge, aber damit hat alles angefangen!
  2. Andere Leute gucken ständig neue Serien, ich nicht. How I Met Your Mother ist zu 100% meine Comfortshow, und ich weiß nicht, wie oft ich die Serie schon von Anfang bis Ende geschaut habe. Oft.
  3. Ich bin absolute Frühaufsteherin. Wenn ich länger als bis 9 im Bett liege, habe ich das Gefühl, der Tag ist schon halb rum.

3 Fakten über Theresa

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