In diesem Artikel zeige ich dir diverse verschiedene minimalistische Gestaltungsmöglichkeiten deines Bullet Journals!

Es gibt so viele verschiedene Arten, ein Bullet Journal zu führen. Es kann Tagebuch, Kalender, Einkaufsliste, Skizzenbuch, Malbuch, Organisationstalent, Familienplaner und vor allem dein täglicher Begleiter sein.

Besonders die Gestaltung der einzelnen Seiten ist unglaublich individuell und ganz dir und deinem Geschmack überlassen. Das Spektrum reicht von bunt und voller Zeichnungen über eher praktische Spreads mit etwas Farbe zu sehr reduzierten Übersichten, die nur das Nötigste beinhalten.

Schon alleine meine eigenen Bullet Journals, mittlerweile fülle ich bereits das fünfte Leuchtturm Buch, unterscheiden sich immens. Meistens waren sie in der Vergangenheit eher bunt und ich habe immer viele Dinge ausprobiert. In letzter Zeit mag ich es aber eher etwas schlichter und diese Herangehensweise möchte ich dir in den nächsten Zeilen vorstellen. Wenn du also auch gerade auf der Suche nach einer etwas zurückhaltenderen Version deines Bullet Journals bist, bist du hier genau richtig!

Was ist eigentlich „minimalistisch“?

Ich glaube, die Frage ist ziemlich schwierig zu beantworten. Je nachdem wen man dazu befragt wird man sehr unterschiedliche Antworten bekommen. Für einige wird schon jeder Einsatz von Farbe oder unnötigen Linien „zu viel“ sein, andere mögen es aber einfach generell etwas bunter und schon der Verzicht von Doodles oder mehreren verschiedenen Farben ist dann eher minimalistisch.

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Für mich persönlich lässt sich ein minimalistisches Bullet Journal in zwei verschiedene Varianten unterteilen.

  • die ganz ursprüngliche Methode des Bullet Journal Erfinders Ryder Carroll,

und eine

  • eher grafische Darstellungsweise der so bewährten verschiedenen Übersichten.

Diese beiden Möglichkeiten möchte ich dir ganz kurz vorstellen und dann anschließend meine eigene Interpretation zeigen. Denn oft klingt die Theorie ja ganz gut, aber die Umsetzung ist dann noch einmal ein anderes Thema.

„Die analoge Methode für ein digitales Zeitalter“

So nennt Ryder Carroll selbst seine Herangehensweise, und ich finde, das trifft es ziemlich gut. Seine ursprüngliche Idee, die er auch immer noch so vertritt, ist eine ganz minimalistische Version eines Kalenders. Er notiert dabei für die Monatsübersicht einfach alle Tage untereinander weg, genauso geht er bei Tagesübersichten und Listen vor.

Bei ihm gibt es keinerlei farbige Akzente, alles was er verwendet ist ein Notizbuch und ein schwarzer Stift. Das, was das Bullet Journal ausmacht, ist die neue Art der Migration, die er erfunden hat. Wir haben dazu ganz am Anfang bereits einen Artikel geschrieben, viele weitere Infos findest du auch auf seiner Homepage.

Minimalistisch gleich grafisch?

Eine weitere Interpretation ist eine eher grafische Gestaltung. Damit sind klare Linien und geometrische Formen gemeint, wenig Farbe und damit hauptsächlich schwarz/weiße Spreads. Auch die Schrift ist dabei nicht verspielt, sondern sehr klar und deutlich lesbar.

Die ersten Seiten: Deckblätter und Monatsübersichten

Aber genug der Theorie, kommen wir jetzt zu meinen eigenen Versionen. Ganz so starr wie im letzten Absatz abgegrenzt sind diese definitiv nicht. Aber wie schon erwähnt muss ich sagen, dass ich in letzter Zeit immer häufiger auch eine eher zurückhaltendere Version meiner altbewährten Designs schätze.

Fall du Deckblätter benutzt, sind bereits diese eine gute Variante, das Thema des Monats vorzugeben und sie etwas minimalistischer zu gestalten. Sowohl den August als auch den Oktober habe ich (fast) komplett schwarz/weiß gehalten und nur um zwei Striche und kleine Zeichnungen ergänzt.

Für die eigentliche Monatsübersicht habe ich, ganz klassisch nach Ryder Carroll, eine einfache Liste gewählt. Generell ist das meine liebste Variante wenn es um monatliche Darstellungen geht. Ich finde, bei dieser Art des Kalenders habe ich am meisten Platz und Freiraum, die wichtigen Termine des jeweiligen Zeitraums einzutragen.

Bei der ersten Variante habe ich zusätzlich noch einen kleinen farblichen Akzent gesetzt und die Sonntage markiert. So bekommt die Liste mehr Struktur.

Bei der zweiten Variante teilt die Liste mit den Tagen die Seite in zwei Spalten auf. Das kannst du auf unterschiedliche Arten dir zunutze machen. Ein Beispiel ist, auf der einen Seite Termine einzutragen, die nur dich betreffen, und auf der anderen Seite die deiner ganzen Familie. Oder du teilst deinen Monat in berufliche und private Verpflichtungen auf.

Auf dem rechten Teil der Doppelseite befindet sich ein minimalistischer Habit Tracker. Dabei habe ich einfach die die Tage des Monats in zwei Zeilen untereinander geschrieben und dazu einen meiner Vorsätze. Wenn ich eine Sache geschafft habe, kann ich den jeweiligen Tag einfach umkreisen oder anderweitig markieren.

Der grafische Mood Tracker

Bleiben wir bei den Trackern. Besonders der Mood Tracker eignet sich hervorragend für diverse grafische Designs. Auf dem Bild siehst du eine mögliche Variante, in unserer Bibliothek findest du sogar noch eine weitere!

Kurz zur Erklärung: bei einem Mood Tracker ordnest du verschiedenen Launen eine Farbe zu und trackst dann deine persönliche Stimmung. Dafür malst du einfach jeden Tag das jeweilige Feld des Trackers mit der entsprechenden Farbe aus.

Minimalistisches BuJo

Minimalistische Wochenübersichten

Die Wochenübersichten sind kein originales Modul des Bullet Journals, sie haben sich aber so bewährt, dass sie nicht mehr wegzudenken sind. Aus diesem Grund sind sie aber auch so vielfältig und individuell anpassbar, da es eben keinerlei Richtlinien gibt.

Ich habe insgesamt drei verschiedene Designs ausgesucht. Alle haben sie gemeinsam, dass sie eine Kombination aus Tages- und Wochenübersichten sind, also auf einer (Doppel-)Seite die ganze Woche untergebracht wird. Je nachdem wie viel du in der entsprechenden Woche zu tun hast kannst du die Größe der Übersichten anpassen und auswählen.

Die erste Variante ist die ganz klassische Wochenübersicht in Kästchenform. Insgesamt sieben Rechtecke stehen bereit, um alle deine Termine und Aufgaben für die jeweiligen Tage aufzunehmen. Zudem ist noch genug Platz für all die To Dos, die die ganze Woche betreffen.

Die zweite Übersicht besteht ebenfalls aus Kästchen, jedoch in einer eher grafischen Variante. Die einzelnen Boxen haben nur wenige rechte Winkel und wirken so direkt ausgefallener, obwohl sie ebenfalls sehr leicht zu zeichnen sind. Achte nur darauf, dass der Abstand zwischen den einzelnen Kästchen immer gleich bleibt. So macht die ganze Übersicht einen sehr sauberen Eindruck.

In diesem Fall ist die ganze Woche auf eine Seite ausgelegt. Wenn du mehr Platz brauchst, erweitere die Übersicht einfach auf die Doppelseite. Auch hier kannst du dann anschließend alle Aufgaben und Termine in die Kästchen eintragen.

Die dritte Variante habe ich so oder so ähnlich schon sehr häufig benutzt. Sie ist wahnsinnig schnell erstellt und sehr praktisch, wenn du einen klaren Überblick über die Woche brauchst.

Dabei handelt es sich einfach um eine Liste der Wochentage, unter denen du deine To Dos notieren kannst. Auf der anderen Hälfte der Doppelseite ist dann noch Platz für weitere Listen und Tracker.

Das waren nun meine Ideen zu den gängigsten Bullet Journal Übersichten im minimalistischen Stil. Welche Variante gefällt dir am besten? Bist du generell eher der minimalistische Typ oder darf es auch ruhig mal bunt sein? Lass es mich in den Kommentaren wissen!