Heute geht es weiter mit unserem zweiten Community Interview.

Neues Jahr, neue Blogartikel – und zwar ganz Besondere! Ab Januar gibt es jeden Monat ein Interview hier auf dem Blog, und zwar mit einem Mitglied unserer Community. Die Bullet Journal Welt ist einfach so vielfältig, dass wir unmöglich zu zweit alles abdecken können. Also haben wir uns überlegt, auch mal jemand anderen zu Wort kommen zu lassen, und wer eignet sich da besser, als unsere Community!

Wenn du auch dabei sein möchtest, dann werde jetzt Mitglied in unserer Community auf Facebook. In der Beschreibung findest du einen Post verlinkt, unter dem du drei Fragen beantworten musst. Mit etwas Glück wählen wir dich dann vielleicht schon für den nächsten Monat aus! :)

Heute geht es weiter mit Jessica, die ein bisschen über ihr BuJo erzählt.

“Der größte Vorteil? Ich bin nicht an die Vorgaben in einem fertigen Kalender gebunden.”

Das klassische, minimalistische Bullet Journal System umfasst nur Index, Future Log, Monats- und Tagesübersicht. Wie nah ist dein eigenes Bullet Journal an diesem System? Welche zusätzlichen Module nutzt du?

Ich habe mein eigenes System entwickelt, welches an das ursprüngliche Bullet Journal angelehnt ist. Ich habe einen Index, eine komplette Jahresübersicht (das Jahr auf einen Blick) Monatsübersichten und Wochenübersichten. Tage brauche ich nicht und meine Monatsübersichten sind praktisch mein Future Log. Ich denke, das ist so wie Ryder Caroll sich das vorstellt. Mach dein eigenes System daraus.

Jesssica 2018

Bereitest du schon Wochen oder Monate im Voraus vor oder immer erst am Wochen-/Monatsende? Warum machst du das so?

Monate mache ich fertig, wenn mein Dienstplan kommt. Wir sind meist so 1-2 Monate im Voraus, daher brauche ich dann eben Monatsübersichten. Samstags oder Sonntag bereite ich dann die kommende Woche vor. Damit fahre ich seit Jahresbeginn echt gut. Manchmal muss ich montags noch die Übersicht machen, aber das ist ja kein Problem.

Was sind für dich die größten Vorteile eines Bullet Journals?

Ich bin nicht an die Vorgaben in einem fertigen Kalender gebunden. Ich kann die Übersichten gestalten, wie ich sie brauche. Aktuell habe ich welche, die für mich sehr gut funktionieren, wenn ich merke, ich benötige etwas anderes, Baue ich sie um. Außerdem kann ich Listen und Seiten reinpacken, die ich ansonsten nicht haben könnte.

Jessica Wochenübersicht
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“Mein Stil ist eher minimalistisch.”

Was für ein Notizbuch und welche Stifte benutzt du? Nutzt du auch zusätzliches Zubehör wie Stempel oder Washi Tape?

Seit einem Jahr benutze ich den Leuchtturm 1917. Also von Beginn an. Ich hatte kurz überlegt, zu wechseln, aber dann habe ich zu Weihnachten hat mir mein Bruder ein Leuchtturm in Smaragd geschenkt, wie ich es immer haben wollte. Ich habe es nicht übers Herz gebracht für das neue Jahr dann ein anderes Notizbuch zu kaufen. Oh ich schweife ab. Stifte … ich benutze einen Kugelschreiber von Lamy, den ich von meinem Freund zu Nikolaus 2016 bekommen habe. Und vor kurzem habe ich mir die Fineliner von Staedtler geholt. Vorher hatte ich die von Stabilo, aber irgendwie haben die grundlos den Geist aufgegeben. Washis nutze ich keine und Stempel auch nicht. Ich versuche alles möglichst “clean” zu halten. Mein Stil ist eher minimalistisch, damit ich nicht im Farbenchaos den Überblick verliere.

Welche Bereiche deines Lebens organisierst du mit deinem Bullet Journal?

Gefühlt alles. Meine Dienstpläne trage ich ein. Organisiere meine Termine damit. Führe diverse Liste wie Bewerbungslisten. Habe aber auch meine Notizen für die Masterarbeit darin. So habe ich einfach immer alles bei mir. Aber ich habe auch monatlich Habit Tracker und für das komplette Jahr einen Mood Tracker. Das teste ich aber gerade erst aus. Momentan funktioniert das echt gut.

Year in Pixel Jessica

Du hattest geschrieben, dass du neben einem Vollzeitjob noch deine Masterarbeit schreibst. Das klingt wahnsinnig zeitaufwendig und stressig. Hilft dir dein Bullet Journal dabei, die beiden Sachen unter einen Hut zu bringen und wenn ja, in welcher Form?

Es ist verdammt stressig. Während andere ihre Masterarbeit in wenigen Monaten schreiben, arbeite ich derzeit schon fast ein Jahr daran. Aber mein Bujo hilft auch dabei. Ich trage Bücher ein, die ich noch ausleihen will/muss, habe Notizen darin und eben meine Termine, damit ich immer sehen kann, wo eine Lücke ist, die ich zusätzlich für die Masterarbeit nutzen kann.

Wenn du auch dein Studium im Bullet Journal organisieren möchtest, dann ist vielleicht unser Uni-Paket im Punktkariert Shop etwas für dich!

“Einfach machen!”

Welchen Tipp würdest du anderen geben, die noch unsicher sind, ob ein Bullet Journal das richtige für sie ist und wie sie am besten anfangen sollten? 

Einfach machen. Probiert es aus. Wenn es das richtige System für euch ist, bleibt dabei. Wenn nicht, ist das auch ok. Macht aus dem Bullet Journal euer Bullet Journal. Alles ohne Druck! Dann funktioniert es am besten. Ihr müsst auch nicht jede Woche die Übersicht anlegen oder 100 Tracker führen. Macht nur das, was ihr wollt. Dann kann ein Bullet Journal auch für euch funktionieren.

Vielen Dank, Jessica, für das interessante Interview. Bei Instagram findet ihr ihren Account unter @freakinminds_

Führst du dein Bullet Journal ähnlich wie Jessica? Oder nutzt du es vielleicht ganz anders? Ich freue mich auf deinen Kommentar und natürlich auch über Feedback zu unserem neuen Format!