Absolut unperfekt: Das sind meine Fehler im Bullet Journal

Heute zeige ich dir die Bullet Journal Fehler, die bei mir bisher so entstanden sind!

Vor kurzem habe ich noch darüber geschrieben, warum dein Bullet Journal nicht perfekt sein muss. Heute möchte ich dir daher ganz real und in Farbe zeigen, wie „unperfekt“ mein eigenes Bullet Journal ist!

In den zwei Journals, die ich bisher benutzt habe, ist da nämlich einiges an Fehlern zusammengekommen. Heute möchte ich dir also zeigen, was das für Fehler sind und vor allem, wie ich damit umgehe, wenn ich mich mal verschreibe oder vermale!

Fehler gehören dazu

Machst du dir auch Gedanken darüber, dass du kein Bullet Journal starten kannst, weil deine Schrift nicht so schön und ordentlich ist und du dich sicher ständig verschreiben würdest? Das habe ich schon häufiger gehört.

Diese Gedanken sollten dich auf gar keinen Fall davon abhalten, ein Bullet Journal zu starten! Schließlich geht es dabei nicht nur darum, wer die schönsten Seiten und die schönste Schrift hat. Ein Bullet Journal soll vor allem eins: dir eine Struktur geben und dir dabei helfen, deinen Alltag und alle sonstigen Projekte und Vorhaben zu planen und zu organisieren.

Und glaub mir: das funktioniert immer noch wunderbar, auch wenn sich mal der ein oder andere Fehler irgendwo einschleicht :)

Wie gehst du mit Fehlern im Bullet Journal um?

Wichtig ist dabei allerdings, wie du mit Fehlern, die du im Bullet Journal machst, umgehst. Schmeißt du dein Notizbuch direkt in die Ecke, wenn du dich mal verschreibst, und lässt es eine Woche ungeöffnet dort liegen?

Oder ärgerst du dich kurz und suchst dann nach entweder nach einer Lösung, den Fehler kreativ zu umgehen oder streichst die Zeile einfach durch?

Ich kann verstehen, dass du dich gerade am Anfang, wenn dein Bullet Journal noch ganz frisch ist, sehr darüber ärgerst, wenn du dich verschreibst oder vermalst. Wichtig ist nur, dass du dich dadurch nicht total entmutigen lässt und das Projekt Bullet Journal direkt wieder beendest!

Fehler gehören einfach dazu und es findet sich immer eine Lösung, mit ihnen kreativ umzugehen.

Meine eigenen Bullet Journal Fehler

Jetzt aber genug geredet und ich zeige dir meine eigenen Fehler. Grundsätzlich kann ich sagen, dass sich mein Bullet Journal in den letzten 10 Monaten wirklich sehr entwickelt hat. Da werde ich in einem zukünftigen Blogartikel nochmal genauer drauf eingehen!

Meine Schrift, die schon immer recht ordentlich war, hat sich nochmal extrem verbessert. Das liegt natürlich daran, dass ich jeden Tag übe, übe, übe – dann wird es einfach automatisch besser.

Das ist auch ein Tipp für dich: wenn du etwas lernen oder verbessern möchtest, zum Beispiel Faux Calligraphy, dann setz dir selber eine Challenge: 30 Tage lang jeden Tag üben! Du wirst schnell merken, wie du dich verbesserst.

Fehler in meinem ersten Bullet Journal

Beim Durchblättern ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht allzu viele richtige „Fehler“ gemacht habe. Wirklich verschrieben habe ich mich nur selten. Dafür ist meine Schrift noch lange nicht so schön wie ich sie heute finde und meine Wettersymbole beispielsweise sind eine Katastrophe. Mehr dazu dann allerdings im Artikel über meine allgemeine Entwicklung.

Insgesamt war der größte Fehler, dass ich kein punktkariertes Notizbuch verwendet habe, sondern eins in blanko. Das hatte zwar auch einen Grund (im Karstadt gab es nur diese und ich wollte nicht noch einige Tage auf die Bestellung warten, sondern sofort starten), im Nachhinein war das aber keine gute Entscheidung.

Verschrieben beim Wort Ideen

Das hier ist tatsächlich auf Seite 2 in meinem ersten Bullet Journal. Ich wollte mir erstmal eine Übersicht machen mit den Dingen, für die ich mein BuJo nutzen will und habe mich beim Banner direkt mal ordentlich vermalt. Und das Wort „Ideen“ ist jetzt auch eher so mittelschön geschrieben.

Bei der Planung für London verschrieben

Im Oktober 2016 war ich mit meinem Freund über meinen Geburtstag in London. An meinem Geburtstag selber waren wir dann in den Harry Potter Studios (es war so toll!). Wie ich halt so bin, habe ich im Vorfeld schon geschaut, wie genau wir dort hinkommen.

Bei der Rückfahrt habe ich dann in der App nur die Uhrzeit geändert und nicht die Stationen. Im Endeffekt natürlich überhaupt nicht schlimm, in dem Moment selber habe ich mich aber wirklich extrem darüber geärgert, dass ich da jetzt etwas durchstreichen musste.

Vermalt bei der Januar Übersicht

Hier wollte ich meine Monatsübersicht in der Kästchen-Variante gestalten, und zwar zum ersten Mal über die ganze Doppelseite. Tja, blöd, wenn man dann nicht checkt, dass man über den Knick in der Mitte lieber nicht malen sollte, sondern einfach jeweils eine Hälfte der Übersicht auf eine Seite malt.

Diese Doppelseite habe ich dann zugeklebt und auf der nächsten Seite nochmal neu gestaltet, dann aber richtig :)

Verschrieben beim Wort Kalender

Kalender ist schon ein schwieriges Wort…

Bei Freitag verschrieben

Hierzu gibt es tatsächlich eine kleine Geschichte: dieser Freitag war der Tag vor dem Wochenende, an dem wir mit dem Blog online gegangen sind. Theresa und ich haben uns mehr oder weniger bei mir in der Wohnung eingeschlossen und waren Donnerstagabend schon ein „bisschen“ durch.

Ich wollte dann meine To Do Liste für den Freitag fertigmachen und aus irgendeinem Grund war ich nicht mehr in der Lage, richtig „Freitag“ zu schreiben und musste mich auch beim zweiten Versuch wirklich sehr konzentrieren.

Fehler in meinem zweiten Bullet Journal

Mein zweites BuJo finde ich insgesamt zwar schon deutlich schöner, auch hier haben sich aber einige Fehler eingeschlichen. Hier habe ich dafür eine einfache Lösung eingeführt: mit Washi Tape überkleben!

Herrlich, neues Bullet Journal und die erste Doppelseite direkt versaut! Da war ich wirklich richtig genervt. Mit der Lösung bin ich jetzt aber ganz glücklich. Hier kam das erste Mal Washi Tape zum Einsatz, das ich glücklicherweise gerade neu gekauft hatte und mein absolutes Lieblingslied von Ed Sheeran hat auf dieser Seite Platz gefunden.

Hier wollte ich für meine Thailand-Reise diesen Sommer planen und die Orte aufschreiben, die ich gerne sehen möchte. Leider hatte ich dann eine kurzen Aussetzer und habe das h nach dem T am Anfang vergessen. Das hat mich so sehr geärgert, dass ich die Seite nochmal ganz neu gemacht habe.

Hier ist die ganze Seite ein einziger großer Fehler. Ich habe nach Zitaten gesucht, die zum Sommeranfang passen, und irgendwie… ist das alles nichts geworden.

Eigentlich kann ich mittlerweile ganz gut einschätzen, wie viel Platz ich für ein Zitat brauche und ob das so hinhaut. Hier habe ich mich dann allerdings voll verschätzt. Jetzt fehlen bei „Achievements“ halt leider zwei Buchstaben. Fällt auch nicht auf, wenn man nicht so genau hinguckt, oder?

Auf dieser Seite kam mal wieder Washi Tape zum Einsatz, und dann gleich doppelt. Da bin ich ja froh, dass ich mittlerweile zwei verschiedene Farben habe… Oben auf der Seite habe ich erst Donnerstag statt Freitag geschrieben. Unten wollte ich dann ein kleines Zitat dazuschreiben und habe mich da auch bei zwei Wörtern verschrieben, das war mir dann zu viel, um es einfach stehen zu lassen.

Fazit: Fehler gehören dazu

Das war jetzt einmal ein Blick quer durch meine beiden bisherigen Bullet Journals. Ich habe nicht jeden einzelnen Fehler mit reingenommen, das hätte den Rahmen etwas gesprengt.

Aber du siehst: das ist alles kein Drama. Ja, man ärgert sich immer, aber das ist noch lange kein Grund, das Bullet Journal in die Ecke zu pfeffern oder gar nicht erst damit anzufangen!

Wie stehst du zum Thema Bullet Journal Fehler? Ärgerst du dich sehr, wenn du dich verschreibst, oder fällt es dir vielleicht manchmal erst viel später auf? Schreib es in die Kommentare :)

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13 Kommentare zu „Absolut unperfekt: Das sind meine Fehler im Bullet Journal“

  1. Ach ja…. Ich bin ja erst seit ungefähr vier Wochen dabei und ja, Washi Tape hatte auch schon seinen Einsatz. Auch musste ich schon durchstreichen und Buchstaben dazwischenquetschen. ;-) Aber das ist für mich ok und gehört dazu. Außerdem arbeite ich ja nur damit und sonst niemand.
    Ich muss aber auch gestehen, dass ich beim Planen einer Seite meist mit Bleistift vorschreibe oder – zeichne und dann erst mit Faser- oder Buntstiften endgültig die Seiten gestalte. So locker im Umgang mit meinem BuJo bin ich dann doch noch nicht :-)))))

    Liebe Grüße
    Bine

    1. Hallo Bine,
      danke dir für deinen Kommentar! Fehler gehören dazu, das sehe ich auch so. Mit Bleistift vorschreiben wäre gar nichts für mich, weil es dann doch zu viel Zeit kostet – aber wenn es für dich funktioniert, ist das ja super. :)
      Liebe Grüße
      Lea

  2. Das mit Waschi Tape mache ich auch. Wenn man den „Fehler“ darunter vorher noch mit Korrektur-Tape weiß macht sieht man hinterher gar nichts mehr! Das nur als kleiner Zusatz-„Hack“ ;-)

  3. Wie meine Kollegin immer so schön sagt: Das sind keine Fehler, das ist vom Künstler so gewollt!!
    Wollte ich Perfektionismus, würde ich mir wieder ein Filofax kaufen und mit deren Vorlagen arbeiten. Will ich wirklich mal etwas abdecken, dann kommt auch entweder Tape oder ein Aufkleber drauf. Von beidem habe ich über die Jahr gut gesammelt :) oder der Drucker wird angeworfen, und ein Etikett gedruckt. Noch in Form geschnitten, decken diese Teilchen gut ab. Im Büro habei ich in meinem Journal, das mehr eine Mischung aus Notizbuch und Diary ist, immer einen Schwung drin – mit irgendwelchen Motiven, die immer passen.

    1. Aufkleber und Etiketten sind auf jeden Fall auch eine gute Möglichkeit, das stimmt! Und wenn man eh viel davon hat oder sie einfach ausdrucken kann, umso besser :)

  4. Hey leute
    ich nehme für leinere Fehler gerne washitape oder die tippex maus, bei größeren sachen habe ich immer ein paar postkarten, vorher ausgedruckte ausmalbilder oder ähnliches in der praktischen tasche hinten in meinem moleskine um eine ganze seite auf einmal zu kaschieren (dank taperoller wellt sich auch das papier nicht). das mach ich auch gerne wenn die schrift von der anderen seite sehr stark durch das papier durchdrückt. und bei überschriften wird immer erstmal auf einem schmierblatt ausprobiert dann ggf. mit bleistift vorgezeichnet und erst dann mit füller fineliner etc für die ewigkeit geschrieben.
    LG Fran

  5. Hallo Lea,
    ich habe gestern mein erstes Bullet Journal begonnen und sofort „Murks“ gemacht. Danke für diesen Beitrag, im ersten Moment hatte ich mich tierisch geärgert. So ein tolles und teures Notitzbuch (ebenfalls Leuchtturm Bullet Journal Variante) gekauft und gleich….künstlerisch umgestaltet :-)
    Danke für eure Seite und alles Liebe
    Dagi

    1. Hi Dagi,
      das mit dem Ärgern wird mit der Zeit weniger :) es geht schließlich nicht darum, ein perfektes Notizbuch zu haben, sondern das Bullet Journal als Tool zu benutzen, um sich damit besser zu organisieren.
      Liebe Grüße, Lea

  6. Hallo!
    ich bin gerade über deine Page gestolpert und wollte auch mal was dazu sagen :) Viele vergessen, dass ein BuJo kein Kunstobjekt sondern ein Notizbuch für seine persönlichen Bedürfnisse ist. Es spiegelt einem den erlebten Tag wieder und dieser läuft selten bei Irgendwem perfekt. Warum sollte es das Bujo sein? Meins ist ein reinstes Durcheinander. An einigen Tagen aber nicht. Es stört mich aber nicht, weil ich nun mal nicht perfekt bin :) Das wichtigste ist dass ich es nachschlagen und lesen kann uns sonst niemand,
    Aber für diejenigen, die es gerne immer perfekt haben wollen und auch die zeit dazu haben, empfehle ich die Dinge erst einzutragen wenn sie vorbei sind. So muss man nichts wegstreichen oder ändern, Im Vorfeld kann man sich ja Post it Notizen machen und diese Einkleben und wenn es gelaufen ist dann übertragen.
    Das Bujo soll eine Hilfe sein und wenn sie dabei noch gut aussieht, ist es klasse. Wenn nicht dann macht man einfach beim nächsten mal etwas anders.
    Das Bujo soll helfen Stress zu umgehen und nicht Stress erzeugen.
    Ganz lieben Gruß
    Amy

    1. Hi Amy,
      danke für deinen Kommentar! Ich sehe das genauso wie du :) Ein Bullet Journal ist einfach ein Werkzeug, das man für viele verschiedene Dinge nutzen kann. Dabei geht es nicht darum, wie schön oder nicht schön es aussieht.
      Danke auch für den Tipp mit den Post-its. Das wäre für mich zwar gar nichts, weil ich mein Bullet Journal ausschließlich zur Planung nutze und mir das Einkleben und Übertragen viel zu aufwendig wäre. Aber vielleicht hilft es jemand anderem :)
      Liebe Grüße, Lea

  7. Ich bin da leider ein „Monk“. Ich habe seit November 2018 schon tatsächlich 3 Notizbücher verbraten und wirklich in die Tonne geschmissen, weil da Fehler waren. Bei meinem ersten habe ich das Jahr 2019 zu euphorisch vorbereitet um festzustellen, dass es nichts für mich ist. Also im Januar ein neues angefangen. Dieses habe ich komplett neu gemacht, um dann festzustellen, dass ich das so überhaupt nicht gebrauchen kann. Also im Februar wieder ein Neues. Diesmal war es ein Ringbuch, das mir einfach nur auf die Nerven ging. Nun habe ich mir wieder ein neues Notizbuch bestellt und werde neu anfangen. Diesmal hoffe ich, dass ich besser vorbereitet bin, denn ich habe alle eure Artikel, einschließlich den mit dem (un)perfekten BuJo’s gelesen und werde etwas gelassener rangehen. Nicht zu viel im Voraus planen und alles erst einmal testen. Eine Übersicht ist jedoch vom ersten Moment dabei und hat es in jedes BuJo geschafft. Die habe ich ganz alleine ohne irgendwelche Vorlagen selbst erstellt und die wird es auch in meinem neuen BuJo wieder schaffen.
    Eure Texte sind sehr informativ und haben mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet. Danke

    1. Hi Patricia,
      danke für deinen Kommentar! Ja, gerade am Anfang ist es wirklich das Allerwichtigste, nicht zu viel vorzubereiten. Man weiß schließlich überhaupt nicht, was einem gefällt und was gut funktioniert und nimmt sich dann die Flexibilität, so viel wie möglich auszuprobieren. Ich freu mich sehr, dass wir dir da ein wenig weiterhelfen konnten!
      Liebe Grüße, Lea

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