Memory Pages sind ein beliebter Bestandteil des Bullet Journals. In diesem Artikel stelle ich dir vier verschiedene Varianten für die Gestaltung deiner Erinnerungen vor.

Warum überhaupt Memory Pages?

Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle jetzt, was diese Seiten überhaupt sind und warum du sie brauchen könntest. Bei den sogenannten Memory Pages handelt es sich um Seiten in deinem Bullet Journal, auf denen du deine liebsten oder prägendsten Erinnerungen festhältst. Meistens befinden sie sich in deiner jeweiligen Monatsübersicht. Du kannst sie aber auch für einen längeren Zeitraum gestalten, wie zum Beispiel für ein Quartal oder ein ganzes Jahr.

Ich selbst blättere immer wieder gerne in meinen alten Kalendern oder Journals. Anhand der Memory Pages sehe ich dann immer sofort auf einen Blick, was in dem jeweiligen Monat in meinem Leben so los war und schwelge dann ein bisschen in Erinnerungen :)

Auch ist es eine schöne Möglichkeit, am Ende eines Monats oder eines Zeitraums noch einmal alles Erlebte Revue passieren zu lassen.

Da ich diese Seiten sehr gerne mag, möchte ich dir nun vier verschiedene Arten vorstellen, wie du deine Memory Pages gestalten kannst.

Ganz klassisch auf einer Seite

Als erstes soll es um die einfachste und wahrscheinlich am häufigsten verwendete Variante gehen. In diesem Fall brauchst du einfach eine leere Seite, die du in deine Monatsübersicht integrierst. Zu Beginn des Monats befindet sich zunächst nur die Überschrift auf der entsprechenden Seite.

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Im Laufe des Monats kannst du dann verschiedene Ereignisse oder Erlebnisse dort festhalten. Ich wähle dafür immer Dinge, die mich besonders bewegt oder gefreut haben. Einfach alles, an das ich mich später einmal erinnern möchte.

Dabei bist du ganz frei in der Gestaltung dieser Seite. Je nach Lust, Laune und Zeit kannst du einfach eine Liste führen oder aber die Erinnerungen in Form von kleinen Doodlen aufs Papier bringen. Auch bunte Gemälde oder eingeklebte Fotos und Eintrittskarten sind denkbar.

Memory Pages Klassisch

Diese Form der Memory Pages nutze ich seit Beginn meines ersten Bullet Journals jeden Monat. Nach und nach fülle ich die leeren Seiten dann mit kleinen Bildchen und Schriftzügen. Am Ende des Monats nehme ich mir auch noch einmal etwas Zeit, um zu überlegen, was fehlen könnte, und um dann gegebenenfalls diese Ereignisse nachzutragen.

In Film- und Fotoform

Während die obere Variante eher schlicht ist und die Seite nur durch die Gestaltung der Erinnerungen Form animmt, gibt es aber auch noch etwas von Grundauf aufwändigere Optionen.

Eine sehr schöne Idee ist meiner Meinung nach die nächste Variante. Bei dieser werden die Erinnerungen in nachempfundenen Polaroidfotos festgehalten. Dafür habe ich auf einer Doppelseite zunächst mehrere Rechtecke gezeichnet. In diese wird dann anschließend jeweils noch ein Quadrat integriert. Dabei ist es wichtig, nach unten hin etwas mehr Abstand zu halten als nach oben und zu den Seiten, um das eigentliche Design der Polaroids zu erhalten.

Als nächstes kommt die angedeutete Schnur aufs Papier, an dieser die Bilder mit kleinen Wäscheklammern „befestigt“ werden. Das Ergebnis sieht nun fast genauso aus wie die Leine mit Fotos, die zu Hause an meiner Wand hängt.

In die leeren Quadrate kannst du nun entweder tatsächlich ausgedruckte Fotos kleben oder mit bunten Stiften eigene Bilder malen.

Memory Pages Fotos

Ein ganz ähnliches Thema hat schließlich auch die dritte Variante. Auf dieser Seite werden nun aus den einzelnen Bildern einfach Filmstreifen, in deren freien Feldern ebenfalls Platz für deine Erinnerungen ist. Dabei kannst du Größe und auch Zeitraum ganz einfach selbst bestimmen.

Besonders gut eignet sich diese Art natürlich auch für eine Art Film-oder Serientracker. In den kleinen Fenstern kannst du zum Beispiel die bereits gesehenen Episoden festhalten. Da ich mit meinen klassischen Memory Pages sehr zufrieden bin, werde ich in dieses Spread die Filme eintragen, die ich dieses Jahr im Kino gesehen habe. Das System und die einzelnen Ideen sind also völlig flexibel und individuell anpassbar, je nachdem, was du gerade brauchst :)

Memory Pages Filmstreifen

Erinnerungen im Zeitstrahl

Wenn du nun deine Erinnerungen nicht nur jeweils für einen Monat oder einen kürzeren Zeitraum festhalten möchtest, stelle ich dir nun noch eine Variante für ein ganzes Jahr vor.

Dabei handelt es sich um eine Art Zeitstrahl. Die einzelnen Monate befinden sich in kleinen Kästchen auf einer Doppelseite, jeweils sechs davon auf jeder Seite. An die jeweiligen Monate kannst du nun beliebig viele weitere Kästchen zeichnen, die untereinander mit Strichen verbunden werden.

In diese Kästchen, die auf dem Bild noch leer sind, trägst du nun die wichtigsten Ereignisse und Erinnerungen für die einzelnen Monate ein. Aus Platzgründen ist diese Variante eher für Schlagworte gedacht, die dann aber im Gesamtbild einen schönen Überblick über das Jahr geben.

Memory Pages Mein Jahr

Meine Doppelseite ist dieses Jahr eher schlicht und geradlinig gehalten, da es den Blick auf das Wesentliche lenkt. Aber auch hier gilt: deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

 

Wie gefallen dir die gezeigten Ideen? Hast du einen Favoriten? Welche Art von Memory Pages nutzt du in deinem Bullet Journal?