1 Jahr Punktkariert: Danke!

Wir können es selbst kaum glauben, aber: Punktkariert wird heute schon ein Jahr alt!

Genau heute vor einem Jahr, am 19. Februar 2017, war es soweit: Mit einem Klick ist nach ein paar wenigen Wochen Vorbereitungszeit www.punktkariert.de an den Start gegangen. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet und vor allem, ob es überhaupt jemanden geben würde, der sich für das interessiert, was wir hier so schreiben.

Heute wissen wir: Ja, es gibt jemanden! Genau genommen hatten wir insgesamt in dem einen Jahr 96.465 Leser, das sind fast 100.000 Menschen, die auf unserer Seite waren. Einhunderttausend! Für uns vor einem Jahr, als uns wirklich niemand kannte, absolut unvorstellbar. Und auch heute erscheint uns diese Zahl noch nicht so wirklich real.

In diesem Beitrag, der übrigens (reiner Zufall, das war so nicht geplant) der 100. Artikel auf Punktkariert ist, möchten wir euch einen kleinen Rückblick geben, was eigentlich in diesem Jahr alles passiert ist.

Der Weg zur deutschen Bullet Journal Community

Als wir beide Mitte 2016 mit dem Bullet Journaling angefangen haben, haben wir erstmal ganz viele YouTube Videos dazu geschaut – vor allem englische. Es gab natürlich auch schon einige deutsche Videos, von einem deutschen Blog, der sich einzig und allein ums Bullet Journal dreht, war allerdings nichts zu sehen. Also haben wir uns Anfang 2017 kurzerhand überlegt, den doch einfach selber zu starten!

Heute wissen wir, dass das die richtige Entscheidung war. Unsere Vision ist es nach wie vor, allen BuJo Junkies in Deutschland und denen, die es noch werden wollen, eine Plattform mit ganz vielen Tipps, Ideen und Inspiration zu bieten. Um den Austausch zu fördern, haben wir im Mai 2017 außerdem unsere Community auf Facebook gestartet. Die Mitgliederzahl nähert sich in großen Schritten der 2000 und das ist einfach toll!

Das System Bullet Journal ist aber in Deutschland nach wie vor noch nicht sehr verbreitet. Wir kriegen fast täglich E-Mails und Kommentare von Leuten, die gerade erst davon gehört haben und ihr erstes Bullet Journal starten wollen.

Danke für jede E-Mail und jeden Kommentar!

Wo wir gerade bei E-Mails und Kommentaren sind: Es war ein unglaubliches Gefühl, als wir das erste Mal einen Kommentar bei Instagram bekommen haben von jemandem, der unseren Blog gelesen hat und sich dadurch hat inspirieren lassen.

Deswegen möchten wir uns an dieser Stelle auch mal bedanken, für jede E-Mail, jeden Kommentar und jede sonstige Nachricht mit Feedback oder Anregungen für den Blog, oder mit eurer „Bullet Journal Geschichte“, die ihr mit uns teilt. Um in Zukunft die Community noch mehr zu Wort kommen zu lassen, haben wir im Januar die Community Interviews eingeführt!

Sagen wir es einfach, wie es ist: Wir sind angewiesen auf euer Feedback, denn ohne können wir uns nicht verbessern. Punktkariert und alle Inhalte, die wir produzieren, sind für euch, nicht für uns! Deswegen sind wir super dankbar für jede Anregung, die wir von euch kriegen – immer her damit :)

Punktkariert Shop: Das erste bezahlte Angebot

Ende Januar ist der Punktkariert Shop an den Start gegangen. Es ist immer ein großer Schritt, wenn auf einmal nicht mehr alles kostenlos verfügbar ist – und wir geben es zu, wir hatten schon ein bisschen Angst vor den Reaktionen.

Es ist aber einfach so, dass wir wahnsinnig viel Zeit in Punktkariert investieren, uns das riesigen Spaß macht und wir das deswegen auch weiterhin in diesem oder einem noch größeren Umfang machen wollen – das ist aber schlicht und einfach nicht möglich, wenn nicht zumindest ein bisschen Geld reinkommt.

Von daher waren wir unglaublich erleichtert, als wir gesehen haben, dass der Shop bei euch so gut ankommt! Wir arbeiten jede Woche an neuen Paketen und Vorlagen und freuen uns über jede Unterstützung von euch. Denn nur so können wir auch in Zukunft das kostenlose Angebot noch erweitern :)

Es läuft nicht alles immer nur rund…

Auch das mussten wir im letzten Jahr feststellen. Es war und ist nach wie vor eine riesengroße Challenge, sich zu organisieren, wenn man zu zweit an einem solchen Projekt wie Punktkariert arbeitet und sich nicht jeden Tag sieht. Das war für uns eine große Herausforderung, auch persönlich, aber wir sind da auf einem guten Weg.

Ein weiterer Punkt: In unseren Bullet Journals finden sich oft auch persönliche Einträge, die wir vielleicht nicht unbedingt mit der ganzen Welt teilen wollen. Besonders in den letzten Wochen und Monaten haben wir uns dann aber oft dabei erwischt, dass wir unsere Bullet Journals so gestaltet haben, dass sie „fotografierbar“ und ohne sehr persönliche Einträge sind. Das ist natürlich überhaupt nicht Sinn der Sache. Davon wollen wir auf jeden Fall wieder weg – dann gibt es eben ein Foto weniger für Instagram und das ist dann auch okay.

Wie geht’s weiter?

Das erste Jahr war erst der Anfang! Wir haben einiges an Ideen für die nächsten Monate und machen uns jetzt Stück für Stück an die Umsetzung. Morgen, am 20. Februar, geht erstmal das Märzpaket im Shop online. Das Thema: Produktivität! Generell werden wir uns diesem Thema in den nächsten Wochen etwas intensiver widmen, nicht nur im Paket, sondern auch hier auf dem Blog und bei Instagram.

Weit oben auf der Liste steht außerdem das Thema Self Care/Achtsamkeit. Das Bullet Journal kann ein wunderbares „Werkzeug“ sein, wenn es darum geht, etwas Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf das nächste und alle weiteren Jahre, die noch kommen! Danke, dass ihr ein Teil davon seid!

Lea & Theresa

4 Kommentare zu „1 Jahr Punktkariert: Danke!“

  1. Zu Anfang erst einmal: Alles Gute zum Einjährigen!!:D
    Ich nehm‘ das hier jetzt einfach mal zum Anlass meine Bujo Geschichte mit Euch und vielleicht noch unentschlossenen oder anderen Bujo-Fans zu teilen, denn Punktkariert nimmt da einen ganz bedeutenden Platz ein!
    Im September letzten Jahres hab ich für das neue Schuljahr und auch die neue Schule einen Kalender gesucht. Die ich vorher hatten waren mir entweder zu groß oder zu klein. Mal hatten sie zu viele Seiten, die ich einfach nicht gebraucht habe, oder sie hatten überhaupt keinen Platz für Notizen. Dann war hier der Tag zu klein, für alle Schulaufgaben, oder da einfach ganze Wochen frei, weil die Schulferien oft einfach in den Tag starten, ohne, dass ich wirklich was geplant oder zu erledigen hätte.
    So also hab ich mich in die Tiefen des Internets begeben und nach Kalendern zum selber machen gesucht. Ich bin über einen englischen Blog auf das Bujo-System gestoßen und war quasi sofort davon überzeugt. Ich konnte einfach ALLES darin machen. Klar hatte ich vorher schon überlegt mir in einem einfachen Notizheft einfach alles reinzuschreiben, aber ganz so ‚einfach‘ ist das Bujo ja dann doch nicht. Die Idee hat mir super gefallen; eine Übersicht für den Monat und dann wirklich nur jeden Tag runter zu schreiben. Manche Tage bekommen eine halbe Seite, andere tauchen gar nicht drin auf, einfach weil nichts anliegt. Eine super Sache!

    Quasi direkt am nächsten Tag bin ich in die Stadt und hab nach den Leuchtturmbüchern gesucht. Mir war klar, ich für mich muss mit etwas richtigem starten, nicht mit irgendeinem Heft, mit dünnen Seiten und liniertem Papier. Dann hätte ich wahrscheinlich direkt schon wieder aufgehört. Wenige Tage später kam dann mein dann doch im Internet bestelltes Leuchtturm an und ich legte voller Vorfreude los.
    Und dann kommt Ihr ins Spiel.
    Ich suchte weiter im Internet, diesmal nach Inspiration, vorzugsweise auch deutschsprachiger. Kurze Zeit später bin ich auf Euren Blog gestoßen und hab innerhalb weniger Tage alle Blogposts die bisher veröffentlicht waren verschlungen. Und mit viel neuer Inspiration bin ich in das neue Schuljahr gestartet. (Das Bujo gibt mir außerdem die Möglichkeit, neben dem individuellen Planen, auch ein bisschen kreativ zu arbeiten und auch aufgrund der GTA Ausbildung mich ein bisschen mit dem neugelernten auszutoben.) Das Bujo hat seit dem Anfang (5 Monate ist das schon her!) nur Vorteile für mich. Im Januar hatte ich große Klausurenphase und viele viele Projaktabgaben. Ein cleanes Layout für den Monat und die Wochenübersicht haben mir den Überblick ein bisschen erleichtert und auch die mittendrin eingeworfene extra Seiten für die Themen und genauen Daten und Planung der Abgaben waren unglaublich hilfreich. Dafür ist mein Februar umso bunter und jede Woche bekommt ein etwas aufwändiger gestaltetes Zitat aus einem meiner momentanen Lieblingsmusicals. Auch die Monatsübersicht hat ein bisschen Aquarellfarbe abbekommen :D

    Ich muss so überzeugt vom Bullet Journaln sein, denn mittlerweile haben einige in meinem Umfeld (Freunde und Klassenkameraden und sogar Lehrer!) auch angefangen sich ein bisschen damit zu beschäftigen oder haben bereits ihr eigenes erstes Bujo gestartet. Auch könnte ich jetzt noch Stunden weiter darüber schreiben, aber ich belass‘ es jetzt mal bei dem hier.

    Ich freu mich jedes Mal, wenn ich neue Inspirationen aus Euren Blogposts oder Fotos ziehen kann und bevor ich jeden Monat neu plane schau ich hier mal rein, was es so neues oder altes gibt, das sich dann in meinen neuen Monat verirrt. ; ) Also an dieser Stelle ein großes DANKE an Euch beide für die Inspiration und das Teilen Eurer Erfahrungen mit dem Bujo!

    1. Liebe Sophie,
      vielen, vielen Dank für deinen Kommentar! Wir sind total gerührt und freuen uns wahnsinnig, dass dir der Blog so gut gefällt und du mit deinem BuJo so glücklich bist!
      Genau wie du nutzen auch wir das Bullet Journal: immer so, wie es gerade passt und nötig ist. Die Flexibilität ist wirklich das Beste daran!
      Ganz liebe Grüße, Lea und Theresa

  2. Ja dann mal herzlichen Glückwunsch!! Ich bin noch nicht all zu lange Leserin bei Euch aber was ich bis jetzt gelesen habe, war immer sehr hilfreich!! Mit dem BuJo habe ich erst zum Anfang des Jahres angefangen…
    Liebe Grüße
    Claudia

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